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Überführungstörn

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Otterndorf – Rendsburg

Gegen 9.00 Uhr legen wir in Otterndorf ab, der Flutstrom geht Richtung Hamburg und wir kommen so schnell über die Elbe nach Brunsbüttel . Das Fahrwasser überqueren wir direkt und fahren dann auf der anderen Elbseite Richtung Brunsbüttel. Diese Empfehlung geben die Lotsen, so hält man sich von den dicken Pötten fern, denn das Fahrwasser der Großschifffahrt verläuft dicht an der Südseite vorbei.

Vor dem Nord-Ostsee-Kanal gibt es eine Wartezone für die Sportschifffahrt, dort kreisen wir ca. 1 Stunde bis wir ein Lichtsignal (unterbrochenes weißes Licht) auf der Insel zwischen den Schleusen sehen . Es gibt 2 für die Großschifffahrt und 2 (alte) kleinere Schleusenkammern für die Sportboote. Jetzt fahren wir in den Vorhafen und dort sehen wir auch das unterbrochene weiße Licht an einer (alte) Schleuse, das uns die Einfahrt in die Schleuse freigibt.

Wir haben Glück, CARINA wird ganz alleine geschleust. Bei der Ausfahrt aus der Schleuse sehen wir mind. 12 große Berufsschiffe, sie liegen vor der Schleuse in Warteposition. Eine der großen Schleusen ist defekt und so kommt es zu langen Wartezeiten. Wir haben jetzt freie Fahrt bis Rendsburg.

Bei der großen Eisenbahnbrücke in Rendsburg fotografiere ich die Schwebebrücke und höre dann eine Lautsprecherdurchsage: „Hallo CARINA, allzeit eine gute Fahrt mit dem neuen Schiff wünscht Anders Christensen aus Dänemark.“ Und dann ertönt die Nationalhymne. Wir sind sehr erstaunt, wir können es gar nicht fassen. Wir freuen uns riesig, das ist eine gelungene Überraschung, vielen Dank an Vibeke und Anders.

Im Stadthafen von Rendsburg finden wir einen Liegeplatz. Direkt neben uns liegt eine Vindö 50! Aber wir sind nicht traurig, es war die richtige Entscheidung, wir sind sehr glücklich mit der neuen CARINA. Alles zu seiner Zeit……

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Bad Bederkesa – Otterndorf

Heute fahren wir das letzte Stück des Elbe-Weser-Schifffahrtsweg bis zur Schleuse von Otterndorf. Wir müssen warten und klettern auf den Deich um auf die Elbe zu sehen. Dort sehen wir Schaumkronen auf dem Wasser und es bläst ein frischer Wind. Wir beschließen vor der Schleuse liegen zu bleiben, morgen zu schleusen und dann mit der Flutwelle nach Brunsbüttel zu fahren. Man darf eine Nacht kostenlos liegen und wir genießen die Ruhe. Hier ist es windstill und wir liegen schön geschützt vor dem Haus des Schleusenmeisters.

am nächsten Tag
Der Wind ist nicht mehr so stark und die Sonne scheint. Wir schleusen gegen Mittag und fahren zum Yachthafen Otterndorf. Doch wir passen nicht auf und laufen auf Schiet. Ein Motorboot kommt um uns freizuschleppen, aber das Wasser läuft sehr schnell ab und CARINA sitz fest.

Aufgelaufen

Nun müssen wir warten bis die Flut kommt und wir wieder genug Wasser unter dem Kiel haben. Gegen 20.00 Uhr fängt CARINA wieder an zu schaukeln und wir können endlich in den Hafen fahren. Der Hafenmeister tröstet uns mit den Worten: Ihr seid nicht die Ersten die da festgesessen haben, wir hatten dort eine Pricke aufgestellt, aber das Wasserwirtschaftsamt hat uns das verboten! So ist das halt in Deutschland……

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Oldenburg – Bad Bederkesa

Heute legen wir schon um 7.15 Uhr ab, so kommen wir bei Niedrigwasser gut unter den Brücken durch und müssen nicht auf die Öffnungen warten. Das kann bei der Eisenbahnbrücke schon mal einige Zeit dauern. Wir fahren auf der Hunte bis Elsfeth und dann auf die Weser bis Bremerhaven. Die Fahrt auf der Weser macht Spaß, mit dem Ebbstrom düsen wir mit 15 km/h Richtung Bremerhaven. In Bremerhaven biegen wir in die Geestemündung ein. Würde Seelord nicht vor uns fahren, wir wären umgekehrt. Die Geeste hat Niedrigwasser und sieht wie ein kleiner Bach aus, mit rechts und links einem Streifen Watt. Aber Klaus kennt sich aus und steuert durch das Rinnsal. Einmal zeigt das Echolot nur noch 90 cm an, aber wir kommen gut durch. Ab  dem Geeste-Tidensperrwerk haben wir dann wieder etwas mehr Wasser unter dem Kiel. Die Geeste schlängelt sich durch eine Marsch- und Moorlandschaft. Das ist Natur pur! Ein paar Angler und ein wenig Viehzeug, Kühe und Schafe, sehen wir am Ufer. Wir genießen diesen Weg. In Kührstedt verabschieden wir uns von Seelord und sagen Barbara und Klaus Tschüss.

Vielen Dank an die Beiden für die Unterstützung und die vielen guten Tipps. Gegen 16.45 machen wir am Gästesteg in Bad Bederkesa fest.

Hafengeld 15,00 Euro (4,- Kurtaxe) – Fahrzeit: 9,5 Std.  – 85 km

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Surwold – Oldenburg

Küstenkanal

Wir starten um 9.00 Uhr von Surwold und sind nach ca. 5 Stunden an der Schleuse Oldenburg. Dort haben wir 1 Stunde Aufenthalt wegen Niedrigwasser auf der Hunte. Außer uns warten noch 3 weitere Sportboote am Steg vor der Schleuse. In der Schleuse geht es schnell mehrere Meter abwärts (7m). Von der Schleuse bis zum Stadthafen von Oldenburg sind es nur noch 2 km.

Warten

Im Stadthafen finden wir beim Oldenburger Wassersportverein einen Liegeplatz.

Hafengeld: 11 Euro – Fahrzeit 6 Stunden (1 Std. Wartezeit/Schleuse) – 55 km

Freitag: Hafentag in Oldenburg

Bummeln und Essen……Currywurst, Pommes und Eis. Die Stadt gefällt uns sehr gut und wir genießen das Stadtleben nach dem wir nun viele Tage Natur pur hatten.

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Haren – Surwold

Um 10.00 Uhr startet Uwe den Motor, aber leider springt er nicht an. Erst nach mehrmaligen Versuchen, Klaus (SEELORD) kommt schon zu Hilfe und geht längsseits, da startet der Motor. Dann geht es auf die Ems und wir fahren mit 10 km/h. Endlich kommen wir schneller voran. Zwei Schleusen auf der Ems, Hilter und Düthe und die Schleuse Dörpen auf dem Küstenkanal stehen für heute auf dem Programm.  Wir haben Glück und CARINA und  SEELORD liegen alleine in den Schleusen. Das ist ein sehr entspanntes Schleusen. Gegen 13.00 Uhr erreichen wir den Küstenkanal und sind um 15.00 Uhr im Yachthafen Surwold.

Hafengeld 8 Euro  – Fahrzeit 5 Std. – 34 km

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Ter Apel – Haren

Um 8.00 Uhr legen wir im Yachthafen Ter Apel ab und fahren zur ersten von 4 Schleusen. Leider müssen wir warten, weil gerade vor uns 2 Schiffe geschleust werden. Der Schleusen- und Brückenwärter muss auch noch die folgenden 3 Brücken bedienen und kommt dann erst wieder zur Schleuse zurück um uns dann zu schleusen. Um 9.30 fahren wir aus der Schleuse, passieren 3 Brücken und biegen dann ab in den Haren-Rütenbrock-Kanal. Nach wenigen Metern passieren wir die Grenze und sind in Deutschland. Es geht langsam voran, denn wir dürfen nur 6 km/h. Dafür öffnen sich die Brücken und Schleusen sehr zügig, sie werden alle von der Schleuse in Haren fernbedient. Gegen 12.30 Uhr erreichen wir die Schleuse in Haren und zahlen die Kanalgebühr  von 2 Euro. Über die Ems fahren wir in den Yachthafen Haren und bunkert dort am Versorgungssteg 300 Liter Wasser. Anschließend suchen wir uns einen Liegeplatz am Gästesteg.

Hafengeld: 10 Euro – Fahrzeit 5 Std. – 16,9 km