Saison 2013

Gestrandet in Elsfleth

Oldenburg – Elsfelth

Über die Hunte geht es mit dem Ebbstrom Richtung Weser. Unser Ziel ist Bremerhaven, aber wir machen gezwungener Weise einen Zwischenstopp in Elsfleth. Die Wasserpumpe ist defekt, Ersatzteil kommt erst in 10 Tagen……Hier liegen wir zwischen der „Großherzogin Elisabeth“ , auch liebevoll Lissy genannt und der „Gorch Fock“.

Seit über einer Woche liegen wir nun schon hier am Steg in Elsfleth und warten auf die Wasserpumpe. Es nützt kein Jammern – ohne Kühlwasserpumpe können wir nicht weiter.

Wir nutzen die Zeit zur Bootspflege, lesen viel und bemühen uns, nicht allzu ungeduldigt zu sein. Da wir hier im Tidengewässer liegen, ändert sich die Aussicht ca. alle 6 Stunden, auch die Strömung kippt regelmäßig und es geht ca. 4 – 5 m mal rauf und wieder runter. Aber nun wird es doch langsam langweilig…… Wir wollen weiter….

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Saison 2013

Haren – Oldenburg

Haren – Lehe

Nach dem wir Wasser gebunkert haben, legen wir ab und fahren die Ems runter. 3 Schleusen müssen wir heute bewältigen, Schleuse Hilter, Düthe und Dörpen. Kurz hinter Dörpen, schon im Küstenkanal fahren wir in den kleinen Yachthafen Lehe. Außer uns ist nur noch ein Gastlieger im Hafen. Wir können uns einen schönen Liegeplatz aussuchen.

Lehe – Oldenburg

Heute liegen 62 km Küstenkanalfahrt vor uns und nur eine Schleuse (Oldenburg). Wir kommen gegen 16.45 Uhr bei der Schleuse an. Die Schleuse steht offen, vor uns sind ein Berufsschiff und 2 kleine Sportboote. Wir dürfen alle in die Schleuse einfahren, geschleust wird aber erst kurz vor 18.00 Uhr. Eine Stunde vor bis eine Stunde nach Niedrigwasser wird nicht geschleust. Niedrigwasser ist um 17.00 Uhr. In Oldenburg finden wir einen Liegeplatz im Stadthafen. Hier liegt man gut an Schwimmstegen und man ist schnell in der Stadt. Oldenburg ist eine tolle Stadt, hier sind wir immer gerne ein paar Tage.

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Saison 2013

Zurück in Deutschland

Coevorden – Klazienaveen

Auf dem Stück von Coevorden nach Klazienaveen haben wir Glück, beide Schleusen stehen offen und wir dürfen gleich einfahren.  So kommen wir schnell voran. Ab der Ericasluis beginnt die neue Veenvaart, sie wurde am 8. Juni 2013 eröffnet. In Klazienaveen bunkern wir vor der Oranjesluis Wasser und fahren dann zum Liegeplatz in die Stadt. Wir liegen wieder an der gleichen Stelle wie auf dem Hinweg.

Klazienaveen – Emmer-Compascuum

Es geht weiter auf der Veenvaart. Erste Schleuse ist die Oranjesluis. Der neu gegrabene Kanal heißt König-Willem-Alexander-Kanaal. Zwei Schleusen wurden neu gebaut, die Koppelsluis und die Sparsluis. Dann geht es auf dem Schloltens-Kanaal weiter bis zum Veenpark. Die Veenparksluis steht offen. Vor der St.Josefbrug machen wir Mittag (12. – 13.00 Uhr). Ab hier heißt der Kanal Oosterdiep. Noch ein Schleuse (Compascumersluis) und wir machen für die Nacht fest. Es ist ein Passantensteg vor der Jansenverlaat (Schleuse). Von hier laufen wir in den Ort und essen lekker Fritten mit Frittensause. Beim Spaziergang entdecken wir im Ort einen Passantenliegeplatz mit Strom. Also verholen wir uns morgen und dann können wir von dort zum Einkaufen (Aldi).

Emmer-Compascuum – Haren

Kurz vor 9.00 legen wir ab. Kurz vor 10.00 sind wir an der ersten Schleuse (8e Verlaat). Anschließend geht es in den Haren-Rütenbrock-Kanal und wenig später sind wir nach 2 Monaten Aufenthalt in den Niederlanden wieder in Deutschland. Nachdem wir noch 3 weitere Schleusen passiert haben, fahren wir in den Yachthafen Haren. Leider finden wir keinen Platz an den Stegen, wir müssen ins Päckchen.

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Saison 2013

Festungsstadt Coevorden

Impressionen aus Coevorden

Im Touristbüro gab es keine Informationen zur Stadt in deutscher Sprache. Selbst den Stadtplan (auch keine deutschen Erklärungen) musste man bezahlen (2,– Euro). Da muss Drenthe sich noch anstrengen, in Friesland ist man da viel freizügiger mit Stadtplänen und es gibt auch immer Hinweise in fremden Sprachen (de, fr. eng.). Selbst in Oberijssel wurde man gleich bei den Schleusen mit Information versehen, es gab einen Stoffbeutel mit vielen Prospekten und einer Flagge von Oberijssel. Hier sollte die kleine Flagge von Drenthe 14.00 Euro kosten. Aber genug gemeckert, die Stadt ist einen Besuch wert. Coevorden ist eine malerische alte Festungsstadt mit vielen wunderschönen alten Häusern und einem gemütlichen Stadtkern. Die Geschichte der Festung Coevorden reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Festungsstadt lag an der Handelsstraße zwischen Groningen und dem Rheinland. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte dutzende Male um die Herrschaft der Stadt gekämpft. Von Süden kommend konnte man die Nordniederlande nur durch die Sümpfe erreichen und die konnte man nur an wenigen Stellen überqueren. Eine dieser Stelle war Coevorden. Der Name verweist auf eine Stelle, an der Kühe ein Gewässer durchwaten konnten: ‘Koevoorde’. Dadurch erhielt Coevorden eine erhebliche strategische Bedeutung: Wer diese Festung in seiner Hand hatte, herrschte über den gesamten Norden.
Vom großen Marktplatz gehen alle Straßen des alten Stadtkerns sternförmig ab. Am Gästehafen steht das prächtig restaurierte 400 Jahre alte Arsenal. Dort sind das Touristbüro, die Bibliothek und das Stedelijk Museum untergebracht. Im ehemaligen Kastell befindet sich ein Hotel. Die alten Grachten sind heute Teil des Van Heutszparks. In dessen Nähe steht auch der Wasserturm aus dem Jahr 1916. Leider konnten wir den schönen großen Marktplatz mit dem Gänseliesebrunnen nicht richtig begutachten, denn er wurde von einem großen Zelt verdeckt. 4 Tage lang fand eine Musik und Tanzveranstaltung statt (Horecadagen Coevorden).  Direkt am Marktplatz befindet sich das Gemeindehaus mit dem Theater, ein Neubau, den wir an diesem Platz nicht so gut gelungen finden, obwohl man ein altes Haus mit eingebaut hat. Das Gebäude ist sehr dominierend und wirkt wie eine dunkle Wand.

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Saison 2013

von Meppel – nach Coevorden

Meppel – Echten (Drenthe)

Gegen 10 Uhr schleusen wir aus dem Stadthafen von Meppel und fahren Richtung Hoogeveen. Auf dem Kanal ist nicht viel Betrieb. Vom Hafenmeister haben wir erfahren, dass ab diesem Jahr in Drenthe auch am Sonntag geschleust wird. Die Schleusen auf der Hoogeveensche Vaart werden alle von der Nieuwebrugsluis in Hoogeveen fernbedient. Die erste „Rogatsluis“ schaffen wir noch vor  der Mittagspause.  Bei der Ossesluis müssen wir warten bis die Mittagspause (12.00 – 13.00 Uhr) vorbei ist. Mit 2 anderen Schiffen schleusen wir und fahren dann noch bis Echten. Dort machen wir am kostenlosen Passantenliegeplatz mit Strom/WC/Duschen fest.

Echten – Geesbrug

Leinen los, es geht weiter. Heute liegen 10 Klappbrücken, 6 Fest Brücken und 2 Schleuse vor uns. Bis zur Mittagspause schaffen wir nicht die ganze Strecke, kurz vor Geesburg machen wir Mittag vor der Klappbrücke. Anschließend finden wir hinter der Klappbrücke einen schönen schattigen Liegeplatz. Der kostenlose Passantensteg  bietet Strom, WC und Dusche. Im Ort Geestbrug finden wir einen Supermarkt, ein wirklich fast perfekter Anleger. Leider ist im Umfeld viel Landwirtschaft und wir haben Fliegen ohne Ende im Schiff. Ja….irgendwas ist immer 😉

Geesbrug – Nieuwe-Amsterdam

Bis zur Mittagspause (12.00 – 13.00) schaffen wir nur 5 Klappbrücken. Die Brücken werden in Kombination bedient, d.h. ein Brückenwärter bedient mehrere Brücken und deshalb gibt es Wartezeiten. Außerdem dürfen wir nur 6 km/h fahren. Leider ist kein Liegeplatz mehr vor dem Einkaufscentrum frei,  also fahren wir ein Stückchen weiter und machen an dem nächsten Passantenplatz fest. Von hier können wir auch zum Einkaufscentrum laufen. In der letzten Nacht hat es kräftig geregnet und es ist nicht mehr so heiß.

Nieuwe –Amsterdam – Coevorden

Wir verlassen die direkte Strecke Richtung Heimat und machen einen Abstecher nach Coevorden. Ein Schleuse liegt auf dem Weg dorthin, Carina wird ca. 4 m tiefer geschleust. Coevorden ist eine alte Festungsstadt und der Gästehafen liegt mitten in diesem alten Stadtkern. Fotos und mehr kommen nach der Stadtbesichtigung.

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Saison 2013

Vollenhove nach Meppel

Vollenhove – Zwartsluis

Wir fahren wieder über ein Meer! Über das Schwarze Meer! Kein schwerer Navigationsfehler, nein das Meer heißt wirklich „Zwartemeer“. Wieder ein Meer mehr….( Sneekermeer, Tjeukemeer, Hansemeer, Heegermeer, Slotermeer, Giethornsemeer, Brandemeer und Vollenhovermeer). In Zwartsluis fahren wir in den Stadthafen. Es ist viel zu heiß, man kann es nur im Schatten aushalten. Kurzer Stadtbesuch um Brot zu kaufen und ein Eis zu essen. Sehenswertes hat die Stadt auch nicht zu bieten.

Zwartsluis – Meppel

Der Kreis schleißt sich, wir kreuzen unseren Weg. Von hier an geht es auf den gleichen Kanälen zurück Richtung Heimat. In Meppel fahren wir durch die kleine Schleuse in den Stadthafen. Dort liegen wir direkt bei der alten Windmühle. Die Stadt ist herrlich zum Bummeln, aber heute ist es viel zu heiß! Das Thermometer auf dem Schiff zeigt 40 Grad, wir bauen unser Sonnensegel auf. Aber auch das bringt nicht viel an Kühlung. Also doch ab in die Stadt, Eis essen!

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