Saison 2013

Orkan Xaver

Hier im Binnenland hatte der Orkan Xaver nicht mehr so viel Kraft, zum Glück!

Aber der Hafen Åbenrå hat die Macht vom „Xaver“, oder „Bodil“ wie er in Dänemark heißt, zu spüren bekommen. Dort kam zu den orkanartigen Boen noch als weiteres Problem das fehlende Wasser dazu. Was an der Nordseeküste zu viel war an Wasser, das fehlte an der Ostseeküste.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie warte: Kieler Bucht zwei Meter unter Normal, in den Revieren Flensburg und der Schleimündung seien kurzzeitige Extremwerte bis 2,30 Meter nicht auszuschließen!

Aber das Wasser kommt zurück sobald der Wind nachlässt und dann droht Hochwasser.

Bei uns nannte man den Orkan „Xaver“ in Dänemark „Bodil“.
In Gilleleje, im Norden von Sjælland, hat der Orkan ein Chaos hinterlassen. schaut die Bilder…und das Video
gilleleje-lystbadehavn

Carina hat den Orkan an Land gut überstanden, die Winterplane ist heil geblieben. Ein Freund ist während des Orkans auf seinem Schiff geblieben, sein Schiff liegt im Wasser oder besser gesagt, es steht im Wasser. Er hat mich mit Information und Fotos versorgt.

Und er hat mir erlaubt die Fotos hier zu zeigen.

Saison 2013

Winterfest

…und hoffentlich auch Sturm- oder besser noch Orkansicher!

Carina steht gut eingepackt an Land und hält nun Winterschlaf.

Nach dem Orkan „Christian“ Ende Oktober fegt heute 5. 12. 2013 der nächste Orkan („Xaver“) über Dänemark.


Foto: Infografik Die Welt

Saison 2013

Orkan Christian

Das Orkantief „Christian“ hat Sturmschäden in Millionenhöhe angerichtet, besonders betroffen waren Schleswig-Holstein und Süd-Dänemark. Hier fegte am Montag der Wind mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 190 Stundenkilometern über das Land..

Messwerte am 28. 10. 2013 in Åbenrå (Windfinder)

Windfinder33 m/s oder 64 kt oder 118 km/h

Als ich zum Fotografieren auf der Mole stand, hörte ich einen lauten Knall. Es könnte sein, das beim Ablegen des RoRo-Schiffes eine Festmacherleine gerissen ist. Durch das fliegende Wasser war das Schiff kaum zu sehen.

Im Yachthafen Aabenraa haben sich am Montag zwei Schiffe los gerissen, die Heckleinen waren gerissen. Die Schiffe lagen mit dem Heck am Steg. Zum Glück hielten die Leinen an den Heckpfählen. Gegen Abend konnten beide Schiffe wieder sicher am Steg vertäut werden.

Viele Winterplanen, Pflichtzelte und Vorsegel wurden vom Orkan zerstört.

Am Samstag ist Carina an Land gekommen und hat den Orkan auf dem Wintergestell gut überstanden. Neben Carina steht ein kleines Motorboot auf einem (selbst) gezimmerten Wintergestell. Dieses Schiff drohte um zu kippen. Wir konnten es mit Leinen und weiteren Holzbalken stabilisieren. Ebenfalls kippte ein weiteres Boot gefährlich hin und her, mit ein paar Betonplatten konnten wir hier auch für Ruhe sorgen. Ein weiteres Schiff setzte sich auf einem Transporthänger in Bewegung, mit ein paar Balken konnten wir es rechtzeitig stoppen, bevor es in die anderen Boote hinein gefahren wäre. Das waren aufregende Stunden und wir waren froh als es gegen 18.00 Uhr ruhiger wurde.

Saison 2013

Sønderborg – Åbenrå

Sonne und wenig Wind, mit schönstem Motorbootwetter fahren wir Richtung Heimathafen.

Auf die Klappbrücke brauchen wir nicht mehr warten, wir können ohne Öffnung durchfahren. Eine Supersaison geht zu Ende. Wir haben viele neue Häfen und Städte besucht, auf Flüssen wie Elbe, Weser, Hunte und Geeste gefahren, neue Kanäle und Region kennengelernt und Friesland in den Niederlanden ausgiebig erforscht.

unserer Route/Karten/Fotos

Nach der Saison ist vor der Saison……. Wir freuen uns auf die nächste Saison

Saison 2013

Maasholm – Sønderborg

Es ist diesig, aber es weht nur eine schwache Brise. Wir legen ab und fahren Richtung Sønderborg. Das Wetter wird immer besser und die Sonne vertreibt die grauen Wolken. Wir werden nur ganz sanft geschaukelt und kurz vor Sønderborg ist die See dann ganz glatt. Wir gehen im Stadthafen längsseits und kurze Zeit später kommt Albatros in den Stadthafen gefahren. Wir freuen uns nach so langer Zeit wieder zu sehen und haben viel zu erzählen. Abends gibt es auf Albatros Scholle satt. Vielen Dank an die Beiden, es war super lecker.

Allgemein, Saison 2013

Veenvaart

Die neue Verbindung zwischen Erica und Ter Apel

jetzt hat man die Wahl

Daten:

  • Befahrbar: 8. Juni 2013
  • Kosten: 35 Millionen
  • Länge 20 km (befahrbar gemacht 14 km – neu gegraben 6 km)
  • Dauer: 5 Jahre
  • 5 neue Drehbrücken
  • 3 neue Klappbrücken
  • 8 Feste Brücken
  • 4 überholte Brücken
  • 4 überholte Schleusen
  • 2 neue Schleusen ( 1-Kammer- + 2-Kammerschleuse)

Maximale Abmessungen für die Schifffahrt der Veenvaart

  • Länge: 28 m
  • Breite: 4,80 m
  • Höhe: 3,50 m
  • Tiefgang: 1,50 m  (1.11. – 1.4. nur 1,30m)

Veenvaart

Bedienungszeiten:

  • April bis Oktober: Montag – Freitag von 9.00 – 12.00 und 13.00 – 17.00 Uhr
  • Mai und September: Montag – Samstag von 9.00 – 12.00 und 13.00 – 17.00 Uhr
  • Juni, Juli, August: Montag – Sonntag von 9.00 – 12.00 und 12.00 – 17.00 Uhr
  • November bis März: Montag – Freitag auf Absprache

Vorschriften:

  • Maximale Geschwindigkeit: 6 km/h
  • April – November: Anlegen nur an den ausgewiesenen Stellen
  • November – April: Kein Anlegen, das gilt auch für Ruderboote

aufgezeichnet mit einem GPS-Tagger
aufgezeichnet mit einem GPS-Tagger

Der neue Wasserstraße zwischen Erica und Ter Apel nennt sich Veenfaart und verbindet die Regionen Groningen und Drenthe. Die Veenvaart schafft einen neuen Weg für Sportboote von Norddeutschland Richtung Holland, Oberijssel und Ijsselmeer zu fahren. Vom Haren-Rütenbrock-Kanal aus kann man seit dem 8. Juni 2013 nach Backbord Richtung Meppel (Erica) abbiegen. Zum Teil fährt man auf den alten Kanälen (Oosterdiep, Scholtenkanaal), die für die Veenvaart ausgebessert und entkrautet wurden, aber es entstand auch ein neues Stück Kanal (König-Willem-Alexander-Kanal). Alle vorhandenen Brücken und Schleusen wurden überholt und die Brücken- und Schleusenwärter wurden auf den Ansturm der Wassersportler vorbereitet. Das Personal ist freundlich und bemüht sich sehr für den reibungslosen Ablauf. Die Brücken- oder Schleusenwärter bedienen immer mehrere Brücken oder Schleusen, trotzdem kommt es selten zu Wartezeiten, denn man fährt ja auch nur mit 5 km/h. Die Brückenwärter sind mit Fahrrad, Vespa oder Auto unterwegs.

Die Region Drenthe erhofft sich einen Aufschwung durch diesen Kanal, ab sofort kann man eine Rundreise durch die Region starten und die Heidelandschaft, das Hochmoor und verschiedene Städte vom Wasser aus erleben. Ein Besuch der Festungsstadt Coevorden ist unbedingt zu empfehlen.

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Saison 2013

Kiel/Strand – Maasholm

Uwe hat das kalte Ostseebad gut überstanden, er hat zum Glück keine Erkältung bekommen, nur ein leichtes Kratzen im Hals ist geblieben. Heute ist die Vorhersage Südost 4 – 5m/s und wir werfen die Leinen los. Ab der Eckernförder Bucht nimmt der Wind zu und die Wellen werden höher. Der Wind kommt mehr von Ost und weht mit 5 – 6 m/s in Böen auch mehr.  In Maasholm legen wir noch trocken an, dann setzt der Regen ein. Der Regen hält uns aber nicht davon ab eine Currywurst zu essen. Hier gibt es die beste Currywurst der Welt. Und das Kratzen im Hals ist anschließend auch verschwunden.

Saison 2013

Liegeplatz Strande

In Yachthafen Strande müssen wir in eine andere Box verholen, dabei ist unsere lange Achterleine ins Wasser gefallen und hat sich im Propeller verfangen. Wir hören ein Geräusch, wissen aber nicht was los ist. Motorleistung  ist noch da, also ist der Propeller auch noch da…. Erst als wir in der anderen Box anlegen, da vermisse ich die zweite Achterleine. Sie ist weg! Uwe geht ins Wasser und findet die Leine, sie hat sich um die Welle gewickelt. Mit einem Messer schneidet er sie Stück für Stück frei. Es dauert lange, ½ bis ¾ Stunde. Aber Uwe schafft es, die Welle ist wieder frei. Allerdings ist Uwe jetzt auf Wassertemperatur runter gekühlt.  Es gibt gleich einen heißen Tee mit Honig und eine warme Decke.

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Saison 2013

Wieder auf der Ostsee

Vom Gieselau-Kanal nach Kiel/Strande

Bei Sonnenschein fahren wir das Stück Kanal bis Kiel. Vor der Alten Schleuse müssen wir ca. 1/2 Std warten, dann dürfen die wartenden Sportboote in die Schleuse fahren. Diesmal liegen nur Sportboote in der Schleuse. Uwe hält das Boot und ich klettere die Leiter hoch und bezahle die Kanalgebühr von 12,00 Euro (für Schiffe u. 10m). Da ab Montag ein Streik der Schleusenwärter droht, sind wir froh, dass wir wieder aus dem NOK raus sind. Der Streik ist für eine ganze Woche angekündigt. Auf der Kieler Förde sind viele Schiffe unterwegs. Wir freuen uns wieder freie Fahrt auf der Ostsee zu haben. Aber als wir die Förde verlassen, werden wir von der Ostsee stürmische begrüßt. Der Wind weht uns mit 4-5Bft aus NO entgegen und die Wellen werden höher, das Fahren sehr ungemütlich. Wir drehen um und laufen den Hafen Kiel-Strande an. Hier warten wir auf besseres Wetter. Leider gibt es hier keine Gästeplätze, 350 Liegeplätze und alles Festlieger!

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Saison 2013

Otterndorf – Gieselau-Kanal

Wir warten auf die Flut und laufen um 11.00 Uhr in Otterndorf aus. Mit dem Flutstrom geht es Richtung Brunsbüttel. Leider haben wir Wind gegen Strom, es entsteht eine unangenehme Welle. Vor Brunsbüttel warten wir 3 Stunden vor der Schleuse. Nur eine Schleuse von 4 ist in Betrieb. Mit 4 großen Schiffen, 1 Fahrgastschiff, 2 Schlepper und 5 Sportboote werden wir geschleust. Eigentlich wollten wir bis Rendsburg fahren, aber bis zum Sonnenuntergang schaffen wir es nur bis zum Gieselau-Kanal. Nachts dürfen Sportboote nicht auf dem Nord-Ostsee-Kanal fahren. Vor der Schleuse im Gieselau-Kanal gibt es viele Liegeplätze und man darf eine Nacht kostenlos liegen.