saison 2018

Friesische Torfroute

Nachdem wir zwischen Grou, der Mareboje auf dem Sneekermeer und Akkrum mehrmals hin und her gewechselt haben und das sommerliche Wetter ausgiebig mit Chillen und Schwimmen genossen haben, steuern wir die Torfroute an.

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Die Kanäle der Torfroute stammen aus der Zeit, als in diesem Gebiet noch Torf abgebaut wurde (1630-1800). Von der Nieuwe Compagnon wurden die Kanäle wieder befahrbar gemacht und auch die Unterhaltung liegt in ihrer Hand.

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Das Befahren der Torfroute ist kostenlos, ebenso wie das Schleusen und Öffnen der Brücken. Liegegeld zahlt man auch nicht, nur an zwei oder drei Stellen fällt eine Gebühr für die Unterhaltung der Sanitärgebäude an.

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Es sind schmale und ruhig zu fahrende Kanäle, kaum touristische Attraktionen, der Weg selber ist die Sehenswürdigkeit. Er führt durch Weidelandschaften, Wälder, Moore und Heide. Man wird entschleunigt.

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Akkrum – Aldeborn

Von Akkrum fahren wir durch den Ortsteil Nes. Auf der Zijlroede passieren wir zwei Klappbrücken, sie werden von Brückenwärtern bedient. In der Waterkaarten App sind sie als Selbstbedienungsbrücken ausgewiesen.

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Über die Boorne gelangen wir nach Aldeborn(Oldeborn). Es ist ein kleines Dorf mit einer hübschen Kirche, einem Supermarkt und einem Café (leider geschlossen).

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Der Ort erstreckt sich längs des Kanals, wie es für die früheren Torf-Kolonien typisch war. Vor der ersten Brücke betätigen wir den Rufknopf und nach ein paar Minuten kommt eine Frau und öffnet die erste Brücke.

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Drei Drehbrücken passieren wir, die hintereinander von Brückenwärter/innen bedient werden. Wir finden einen Liegeplatz im Ort an der Kaimauer mit Strom und Wasser.

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Es ist heiß und die Kinder von Aldeborn tummeln sich im Kanal. Mit Luftmatratzen, Badebooten und Schwimmtieren, vom Einhorn bis Flamingo ist alles vertreten.

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Es macht Spaß die Kinder zu beobachten. Der Brückenwärter wartet sogar mit dem Schließen der Brücke bis alle Kinder von dem geöffneten Teil der Brücke ins Wasser gesprungen sind.

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Am späten Nachmittag hören wir laute Musik und es kommt ein geschmücktes Boot mit vielen Kindern an Bord. Alle sind mit einem Wasserspritzgerät ausgestattet. Die Kinder aus Aldeborn begleiten das Boot am Kanal entlang und werden vom Boot aus nass gespritzt. Eine riesengroße Gaudi. Die Kinder im Boot, so erfahren wir, wechseln auf die höhere Schule nach Herrenveen und verabschieden sich so von den Kindern im Dorf. Dieses Vergnügen findet jedes Jahr statt.

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In Aldeborn müssen wir kein Liegegeld bezahlen. Übernachten ist kostenlos.

Aldeborn – Gorredijk

Leinen los in Aldeborn, es geht weiter auf der Torfroute. Unser Ziel für heute ist Gorredijk. Gleich hinter dem Ortsausgang von Aldeborn passieren wir die erste Brücke, eine feste Brücke mit einer Durchfahrtshöhe von 3,40m, mit gelegtem Mast für uns kein Problem. Wir fahren auf dem Nijdijp.

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Etwas weiter (backbord) zweigt der neue Polderhoofdkanaal nach Veenhoop ab, der wurde erst 2017 eröffnet.

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Aber wir fahren weiter, der Kanal heißt jetzt Nije Feart, dann wechselt er seinen Namen kurz vor Gorredijk in Opsterlankse-Kompagnonfeart.

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Bis zur Schleuse in Gorredijk haben wir 4 bewegliche Brücken passiert. Teilweise werden sie mit der Hand vom Brückenwärter bewegt. Auch die Schleusentore werden per Muskelkraft geöffnet.

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In der Schleuse wird Carina ca. 1,5m nach oben bewegt und passiert bis zum heutigen Liegeplatz noch mal 3 Drehbrücken, die ebenfalls von den freundlichen Brückenwärtern für uns geöffnet werden.

Keine Gebühr für den Liegeplatz in Gorredijk, Strom gibt es für einen Euro an der Stromsäule.

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Es ist weiterhin sehr warm, selbst dieser Stubentiger überlegt, ob er baden gehen soll.

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In Gorredijk machen wir einen Tag Pause und füllen unsere Vorräte bei Aldi und Poiesz auf.

Gorredijk – Donkerbroek

Morgens sagen wir dem Brückenwärter, wir wollen weiter und er öffnet die Klappbrücke „Kaatswächterbrega“ für uns. Zwei weitere Klappbrücken öffnen sich als wir auf die Brücken zu fahren.

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Dann folgen 2 Selbstbedienungsbrücken. Die erste wird freundlicherweise von einer Anwohnerin geöffnet, selbstverständlich wird sie von uns belohnt. Die nächste Brücke wird gerade von der Bordfrau des uns entgegenkommenden Schiffes geöffnet und sie winkt uns gleich durch und schließt die Brücke anschließend. Dann kommt eine Klappbrücke und da hinter die Schleuse Lippenhuisen.

Hier ist wieder ein Brücken/Schleusenwärter für uns da. Wir werden alleine geschleust. Gleich im Anschluss die Hemrikerverlaat, ebenfalls wieder Klappbrücke und Schleuse mit Wärter.

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Die nächste Selbstbedienungsbrücke müssen wir tatsächlich selber öffnen. Uwe legt an dem kleinen Steg vor der Drehbrücke an, Karin steigt aus und öffnet die Brücke.

Es geht ganz einfach, mit dem Hebel entriegeln und die Brücke zur Seite schieben. Sie lässt sich leicht bewegen.

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Da kommt ein Schiff

Uwe fährt durch und legt am Steg hinter der Brücke wieder an, denn es kommt uns ein Schiff entgegen, jetzt können wir uns revanchieren, wir lassen das Schiff die Brücke passieren und schließen anschließend erst die Brücke.

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Wir warten und lassen das entgegenkommende Schiff passieren

Dann geht es weiter zur nächsten Schleuse, insgesamt sind es für heute 3 Schleusen und 18 Brücken (Klapp- oder Drehbrücken).

Von den 5 Selbstbedienungsbrücken haben wir nur eine selbst geöffnet, die anderen wurden von freundlichen Helfern bedient.

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Meistens sind es Kinder, die sich das Taschengeld aufbessern, denn jeder zeigt sich für den Service erkenntlich. Es erspart das zweimalige Anlegen pro Brücke. Ein Junge hat sich eine Angel mit einem Klompje gebastelt. Den ganzen Weg bis Donkerbroek fahren wir alleine und werden auch immer alleine geschleust.

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Hier wird gemäht

Eine landschaftlich schöne Strecke mit lustigen Figuren.

In Donkerbroek am Ortsausgang gibt es die Möglichkeit festzumachen, hier gibt es Strom und auch ein Sanitärgebäude.

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Das Liegen ist kostenlos. Im Coop in Donkerbroek kaufen wir ein paar Kleinigkeiten ein und spazieren dann weiter zur Klappbrücke auf der Suche nach einem Eisladen.

Wir werden nicht fündig, aber im Restaurant am Kanal trinken wir ein Kopje Koffie und essen eine frisch gebackene Waffel mit Erdbeeren und Sahne.

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Liegeplatz Donkerbroek

Donkerbroek – Appelscha

Es ist wieder sonnig und sehr heiß. Das Thermometer zeigt 30Grad.

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Diesmal fahren wir nicht alleine, mit uns fahren zwei niederländische Boote. Wir haben heute 4 Schleusen und 11 Brücken zu passieren.

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Die beiden anderen Schiffe fahren sehr sehr langsam durch die Brücken und auch sehr langsam in die Schleusenkammern. Es dauert immer lange bis sie festgemacht haben, obwohl sie Bug- und Heckstrahlruder haben.

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Auch auf gerader Strecke fahren sie mal schnell und dann wieder sehr langsam. Das ist nervig und kostet viel Zeit.

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Die Schleusenkammern werden bis fast zum Überlaufen geflutet, das macht das Abfendern schwierig, aber unsere Treppenfender bewähren sich gut, da sie nicht aufschwimmen.

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Unter weiter geht es mit Brücken und Schleusen. Die gesamte Strecke beträgt ca. 11 km und wir sind fast 4 Stunden unterwegs.

Eine Hubbrücke in Oosterwohle

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In Appelscha dann zwei Selbstbedienungsbrücken, sie werden von einem Jungen geöffnet, so können wir ohne Stop weiter fahren.

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An einem Steg mit Stromsäulen gehen wir in Appelscha längsseits.

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Auch hier ist das Liegen wieder kostenlos. Für Strom und Wasser benötigt man eine Karte, die man am Automat kaufen und/oder aufladen kann. Wir haben schon eine Karte von Leeuwarden und die können wir benutzen. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Appelscha und auch einen Imbiss.

Appelscha – Mildam

Wir füllen noch den Wassertank voll, besorgen bei Pioesz Sprudel und wenden Carina vom Steg aus per Hand. Dann legen wir ab und fahren durch Appelscha zurück nach Oosterwohle.

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Nach der 3. Schleuse (Nainga Verlaat) biegen wir ab auf den Tjonger. Auch hier wird die Schleuse wieder mit vollem Körpereinsatz bedient.

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Schleuse III auf zum Tjonger

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Dann in die Schleuse II und I. Diesmal sind wir alleine unterwegs.

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Sluis I

Insgesamt 6 Schleusen und 16 Brücken liegen auf der Strecke und es sind insgesamt ca. 30km.

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Nach 6 Stunden machen wir am Ortsrand des kleinen Dörfchens Mildam am Marrekriteplatz zum Übernachten fest.

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Von Mildam fahren wir zum Ankern aufs Tjeukemeer.

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Grou, Akkrum und Sneek

Leeuwarden – Grou

Unser erstes Ziel in diesem Jahr ist Grou, dort machen wir gerne an der Suderkade fest. Aber diesmal ist alles mit rot/weißem Flatterband abgesperrt. Eine kulturelle Veranstaltung findet auf dem Platz gegenüber statt und deshalb müssen die Anlegeplätze freigehalten werden.

Wir fahren in den Hellingshaven und belegen dort eine Box. Das Wetter ist heiter, ein bisschen Sonne, aber es fehlt die sommerliche Wärme der letzten Wochen.

Grou lädt trotzdem zum Bummeln ein. Ein nettes Städtchen mit Cafés, Restaurants und ein paar Geschäften. Auf dem Marktplatz gibt es eine Eisdiele „Scoop Icecrem“, die sollte man unbedingt besucht haben. Das Eis ist super lecker.

Die alte Kirche in Grou Sant Pieter

Wir spazieren weiter zum Yachthafen Pikmeer und zum Teehuis.

Das neu aufgebaute Teehuis besuchen wir und finden es toll, aber so richtig wohl fühlen wir uns dort nicht. Vielleicht liegt es am ungemütlichen Wetter. Drinnen war es uns zu Schickimicki und draußen zu kalt. Aber es gibt bestimmt bald einen zweiten Besuch und dann ist es vielleicht anders.

Liegegeld: 12,75€ inclusive 2€ Touristenabgabe, Strom kostet extra

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Grou – Akkrum

Von Grou fahren wir nach Akkrum, ein nettes kleines Dörfchen mit einem Pasantenhafen mitten im Ort.

Liegegeld 9,90 € Strom und Wasser kosten extra

Wir laufen los und kaufen beim Supermarkt ein. Es gibt auch einen kleinen Baumarkt in Akkrum, er hat so mancherlei Kleinkram, worüber sich der Skipper freut.

Gut sieht das bearbeitete Teakdeck auf dem Achterschiff wieder aus.

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Akkrum – Sneek

Über das Sneekmeer fahren wir nach Sneek. Dort erwarten uns Barbara und Claus.

Lemmerbrug beim Waterpoort

Leider haben wir diesmal kein Glück, alle Plätze am Waterpoort sind schon belegt. Aber direkt bei unseren Freunden wird ein Platz frei und wir machen dort fest.

Liegegeld: 13,25€ + 2,50 Touristenabgabe = 15,75€ inclusive Strom

Wir erwarten Besuch, Barbara und Claus kommen an Bord, es gibt viel zu erzählen, wir haben uns 2 Jahre nicht gesehen.

Anschließend Bummeln wir durch Sneek.

In der Stadt besuchen wir den Laden der Witwe Joustra und kaufen eine „Dikke Citroen“ und einen Beerinnenburg, den wir in der Probierstube getestet haben. Die Produkte von der Witwe (Weduwe) Joustra sind sehr zu empfehlen und ein Besuch in der Probierstube auf dem Dachboden in Kleinzang 32 lohnt sich.

Probierstube bei Weduwe Joustra, Sneek, Kleinzang 32

Sneek ist wie immer wunderschön

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Saison 2016

Alkmaar

Juli 2016

Wir verlassen Amsterdam Richtung Norden und biegen vom Noordzeekanaal in den Zijkanaal ab zur Wilhelminasluis. Zusammen mit einem Binnenschiff fahren wir in die Schleuse.

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Dann geht es weiter auf der Zaan, ein zehn Kilometer langes Fließgewässer quer durch die Gemeinde Zaanstad.

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Hier liegt auch das Freilichtmuseum „Zaanse Schans“ mit den typischen Zaanse-Häusern und vielen Mühlen. Leider ist der Anlegsteg schon besetzt und wir bewundern die Mühlen vom Schiff aus. Vielleicht haben wir auf dem Rückweg mehr Glück und können dann dort anlegen (hat leider auch nicht geklappt).

Unser Ziel für heute ist Alkmaar, denn wir möchten gerne den berühmten Käsemarkt besuchen. Wir machen an der Bierkade (dem Meldesteiger) fest und der Hafenmeister schlägt uns vor, für die Nacht dort liegen zu bleiben und morgen in die kleine Gracht „Luttik Oudrop“ zu verholen.

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Meldesteiger Alkmaar

Am nächsten Morgen verholen wir uns in die Gracht und haben einen tollen Blick auf die schöne alte Waage.

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Wir schauen uns die Stadt an, Alkmaar ist bekannt als die Käsestadt von Holland! Aber sie bietet viel mehr als nur den Käsemarkt. Alkmaar ist eine bezaubernde Stadt mit einem schönen historischem Zentrum. Wir sehen viele nette Einkaufsstraßen mit interessanten kleinen Geschäften, unzählige, gemütliche Cafés, Kneipen und Restaurants in allen Preisklassen. Hier macht das Shoppen Spaß.

Dann ist Freitag und Käsemarkt!
Von April bis einschließlich September findet jeden Freitag ab 10 Uhr vormittags der Käsemarkt nach jahrhundertealter Tradition statt. Dieses farbenprächtige, folkloristische Spektakel ist wirklich sehenswert.

Frühmorgens wird der Käse angeliefert.

Die Zetters (Setzer) entladen in aller Frühe die Lkws, stapeln die Käselaibe auf dem Marktplatz und beladen die Tragbahren. Man erkennt sie an der schwarzen Hose und dem blauen Hemd. Die Käsemarktmeister und die Händler kontrollieren die Käselaibe auf Qualität.

Die Gilde der Kaasdragers (Käseträger) wurde 1593 gegründet und besteht aus 30 Männern, sowie einem Kaasvader (Käsevater). Es gibt 4 Vemen (Körperschaften) in der Gilde und jede hat eine eigene Farbe (rot, gelb, grün, blau). Die Zugehörigkeit der Käseträger zur jeweiligen Körperschaft ist an der entsprechenden Farben der Hüte und Tragbahren zu erkennen.

Zur Tradition gehört eine Hausordnung, die von den Käseträgern ernst genommen und beachtet wird. Wer zu spät kommt, zahlt Bußgeld. Raufereien, Rauchen, Alkohol und Fluchen sind auf dem Käsemarkt strengstens verboten. Fällt mal ein Käse von einer Trage, rufen die Träger:  ‘Uil’ (Eule)! Hat der Käsevater seinen Stock oder den Hut vergessen, rufen die Träger: „Paps, du läufst nackt!“ Jeder Käseträger bekommt einen Spitznamen, z.B. „Dolmetscher” …der viele Sprachen spricht, „Vergissmeinnicht”, der öfter was vergißt, „Scharfrichter”, der die Bußgelder eintreibt. Alle Namen mit Spitznamen sieht man hier: Gilde der Käseträger

Der Kaasvader (Käsevater) ist das Oberhaupt der vier Körperschaften und an seinem orangefarbenen Hut und dem Stock zu erkennen. Er wird von den Käseträger liebevoll Papa genannt.

Die Kaasmeisje (Käsemädchen) machen Werbung für den Käse und das Käsemuseum.

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Die Ingooiers (Einwerfer) tragen eine schwarze Hose und ein beigefarbenes Hemd, sie laden nach dem Wiegen den Käse von den Tragbahren in hölzerne Schubkarren und bringen sie zu den LKWs der Käufer.

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Es war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis und ein Besuch des Käsemarktes von Alkmaar sollte unbedingt zu einem Hollandbesuch dazugehören.

Hier mein Video vom Käsemarkt: Käsemarkt

Besuch in Rijp und zurück nach Weesp (quer durch Amsterdam)

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Saison 2016

Amsterdam

Im Juli 2016

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Wir verlassen Weesp und biegen ab auf den Amsterdamer Rijnkanaal, der uns direkt nach Amsterdam leitet.

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Über die Het IJ und Abgesloten IJ fahren wir am Sixhaven vorbei und suchen uns einen Liegeplatz in der Marina Amsterdam, den wir wirklich gut weiterempfehlen können. Für eine Nacht zahlen wir 23 € incl. Strom und schnelles Wlan.

Von hier gibt es eine gute und kostenlose Fährverbindung zur City. Ganz in der Nähe fährt die Fähre ab,  dort wo das Boatel liegt (große rote Buchstaben auf einem Kreuzfahrtschiff).  Die Fähre legt am Hauptbahnhof, der sehr zentral liegt, wieder an. Dazwischen pendeln zwei Fähren im 30 Min.Takt.

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1. Tag Amsterdam

Da wir früh in der Marina sind, nutzen wir gleich die Fähre und fahren zur Stadtbesichtigung rüber auf die andere Seite. Vom Hauptbahnhof laufen wir zum Grachtengürtel. Wir erkunden die Herrengracht und laufen über die Shoppingmeile zur Oude Kerk. Am Damrak nehmen wir einen Snack und beobachten die vielen Menschen, die am Straßencafé vorbei prominieren. Vor dem Hauptbahnhof erkundigen wir uns nach einer Grachtenfahrt, denn morgen wollen wir uns die Stadt vom Wasser aus ansehen. Wir nehmen einige Prospekte für Grachtenfahrten mit zur Marina und studieren die einzelnen Möglichkeiten.

Die neue Flagge von Amsterdam wird gleich gesetzt.

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2. Tag  Amsterdam

Mit der Fähre setzen wir wieder über zur City. Mit dem Rundfahrtschiff fahren wir nicht nur durch die Grachten, sondern machen auch eine kleine Hafenrundfahrt. Während der Fahrt erfahren wir eine Menge über die Stadt (deutsche Erklärung) und der Spaß (Ca. 1Std.) kostet pro Person 9€.

 

Anschließend setzen wir die Stadtbesichtigung zu Fuß fort, vorbei am Königlichen Palast (früher Rathaus), hier gibt es immer eine Menge zu sehen (Straßenkünstler).

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Anschließend  besuchen wir den Begijnhof, in dem das älteste Holz-Haus von Amsterdam steht (Het Houten Huis). Der Hof ist sehr gepflegt und eine Oase der Ruhe in der lebendigen Stadt. Früher war der Begijnhof ein Stift mit Laienschwestern, heute bietet die Anlage alleinstehenden Damen Wohnraum.

Von hier aus besuchen wir den Blumenmarkt, von dem wir aber etwas enttäuscht sind. Alle Stände sind unter Dach und bieten fast das gleiche an. Kaum frische Schnittblumen, sondern überwiegend Topfpflanzen und Blumenzwiebel. Vielleicht  ist es auch nicht die richtige Jahreszeit.

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Im Zickzack geht es über die Herrengracht, Keizergracht und Prinsengracht zurück Richtung Oude Kerk. Über viele schöne Brücken gehen wir, bewundern die hübschen Häuser mit den unterschiedlichen Giebeln, machen Pause in einem der vielen netten Cafés und die Zeit vergeht viel zu schnell. Bevor wir wieder zurück zur Marina fahren, durchqueren wir noch das „Rotlichtviertel“. Einige spärlich bekleidete Damen sitzen in den mit Neonlicht beleuchteten Fenstern. Aber überwiegend sind es Sexshops und finstere Kneipen, die sich aneinanderreihen und dieses Viertel prägen.

 

Mit müden Beinen gehen wir wieder Richtung Hauptbahnhof und fahren mit der Fähre zur Marina.

3. Tag Amsterdam

Heute wollen wir zum Jordaan-Viertel. Vor der Noorderkerk besuchen wir einen riesigen Flohmarkt. Wir laufen gerne an den Verkaufsständen vorbei und wundern uns, was alles für Waren angeboten werden. Das Jordaan Viertel ist eine gemütliche Ecke, mit kleinen Gassen und Arbeiterhäuschen aus dem 17. Jahrhundert.

An der Bloemgracht vorbei, wandern wir zur Prinsengracht, um das „Anne Frank Haus“ zu besuchen. Aber die Vermarktung vor Ort schreckt uns ab. Ebenso die lange Warteschlange um das Haus Nr.263 (Museum) zu besuchen.

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Quer über den Grachtengürtel (Keizergracht, Herengracht, Singel) kommen wir wieder am Königlichen Palast vorbei. Schauen ein wenig den Straßenkünstlern zu und bummeln weiter Richtung Oude Kerk. Heute wollen wir uns die alten Waage auf dem Nieuwmarkt anschauen. Leider wird auf dem Platz vor der Waage gearbeitet und mit der Baustelle davor, war es schwierig ein schönes Foto zu schießen.

Vorbei an der Nicholaskerk geht es zurück zum Hauptbahnhof….

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und mit der Fähre zur Marina Amsterdam und freuen uns auf ein kühles Bier.

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Einen ersten Eindruck haben wir jetzt von dieser schönen Stadt, die trotz der Größe eine angenehme Gemütlichkeit ausstrahlt.

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Linien: 1. Tag: Orange – 2. Tag: Gelb Boot/Grün  – 3. Tag: Blau

Uns hat es sehr gut gefallen und wir kommen wieder…. Es gibt noch so vieles zu sehen, z.B. das Museumsviertel!

weiter geht es nach Alkmaar und zum Käsemarkt

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Saison 2016

Blokzijl-Weesp

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Wir verlassen Blokzijl durch die offenstehende Keersluis (früher Seeschleuse), fahren an Vollenhove vorbei auf das Zwarte Meer.

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Vollenhove
Es weht kräftig und Carina pflügt durch das unruhige Wasser.

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Vom Ketelmeer biegen wir ab und fahren weiter auf den Randmeren. Hinter der Roggebotsluis, in der wir ganz alleine geschleust werden, suchen wir uns einen Übernachtungsplatz. Es ist ein kostenpflichtiger Übernachtungsplatz von Gastvrije Randmeeren (6,30€), gegen Abend kommen zwei junge Leute mit dem Boot zum Kassieren. Wir liegen dicht beim Schilf an einem kleinen Steg. Ruhig und sehr idyllisch.

Nach dem Frühstück legen wir ab und fahren weiter auf dem Dronthermeer bis nach Elburg.

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Einfahrt zum Passantenhaven Elburg
Im alten Hafen finden wir einen Liegeplatz und zwar gleich neben den Museumsschiffen (Botter). Es ist eine kleine Lücke und wir passen so eben dort rein.

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Museumshaven Elburg

Elburg ist eine alte Fischerstadt, die früher an der Zuiderzee lag. Eine Sehenswürdigkeit ist das alte Vischpoort, ein Stadttor durch das man heute in die Altstadt gelangt. Hier kann man wunderbar bummeln und dabei die mittelalterliche Atmosphäre genießen. Teilweise sind die Bürgersteige noch mit kleinen weißen und schwarzen Steinchen gepflastert und oft verraten sie den Beruf der früheren Besitzer der Häuser.

Es geht weiter auf den Randmeren, jetzt befahren wir das Veluwemeer. Wir haben viel Wind und es baut sich eine kleine Welle auf. In Nulde machen wir Station. Aber dieser Hafen ist nicht zu empfehlen, keine Einkaufsmöglichkeit und auch sonst nichts.

Aus dem Hafen und rein in die Nijkerksluis, wir kommen noch als letztes Boot mit in die Schleuse und haben so keine Wartezeit.

Wir verlassen die Randmeren und nehmen auf dem IJmeer den Schleichweg hinter den Inseln nach Muiden.

In Muiden steht das Schleusentor der Groote Zeesluis offen und wir können gleich in die Kammer fahren.

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Als Göschflagge setzen wir die Flagge von Schleswig-Holstein. Extra mit Wappen, damit man nicht denkt, wir haben die Gastlandflagge der Niederlanden verkehrt herum gesetzt!
Auf dem Flüsschen Vecht geht es dann weiter bis Weesp.

Im Passantenhaven in der Stadt finden wir ein Plätzchen und bleiben gleich 2 Tage dort. Erstmal ein Koffie und eine Waffel, dann erkunden wir die Stadt.

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Von hier wollen wir über den Amsterdam-Rijnkanaal zur Marina Amsterdam fahren.

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Saison 2016

Leeuwarden-Blokzijl

 

Zurück vom Kurzbesuch im Rheinland, wir sind wieder an Bord und feiern den 45. Hochzeitstag.

Nun wollen wir Richtung Amsterdam starten. Doch starten ist nicht! Keinen Mucks gibt der Motor von sich, es stellt sich heraus, die Batterien sind hin. Wir ordern zwei neue bei Boatmax. Leider werden sie erst übermorgen geliefert.
Am übernächsten Tag fahren wir zu Boatmax (Leeuwarden) und bauen die neuen Batterien ein.

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Aber beim Startversuch das gleiche Problem, keinen Mucks, noch nicht mal das Vorglühen klappt. Uwe kontrolliert die Batterien und stellt fest, sie sind ebenfalls defekt (9,5 V). Das ist klinisch tot. Also wieder ausbauen und Boatmax besorgt neue Batterien. Sie liefern dann 100Ah statt 90Ah, weil sonst keine mehr vorrätig sind (zum gleichen Preis, als Entschädigung). Anschließend startet der Motor ohne Probleme und wir können endlich los.

18:30 Uhr werfen wir die Leinen los und fahren noch bis Grou.

Es ist schwül warm, das Thermometer zeigt 30Grad. Wir genießen den lauen Abend in der Plicht.

Am nächsten Tag geht es über das Sneeker Meer nach Sneek. Es ist bedeckt und nicht mehr so schwül. Wir finden einen Platz im Kolb beim Waterport und kurz danach kommt die Sonne wieder durch.

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Geburtstagsfeier an Bord

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Geburtstagskarte von Pamina und Jens

Wir bummeln durch die Stadt, Sneek ist immer wieder schön.

 

Von Sneek fahren wir über die Woudvaart, über Swarte Brekken, Langwarder Wielen zum Tjeukemeer und weiter nach Echtenerbrug.

Hinter der Christiaanbrug legen wir an und kaum sind wir fest, da weint der Himmel. Es nieselt den ganzen Nachmittag.

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Abends bekommen wir netten Besuch. Die Damen der Apollo-Crew, Jacqueline und Christine kommen an Bord. Es wir ein lustiger Abend und es hat uns sehr gefreut die Beiden kennenzulernen. Aus dem Internet (Facebook: Gruppe Wassersport in den Niederlanden) kennen wir Jacqueline, sie ist die Freizeitskipperin, die mit Frauen Törns durch Friesland macht. Mehr unter: Lust auf Schiff

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Am nächsten Morgen geht es weiter und wir fahren Richtung Blokzijl. Bei der Driewegsluis haben wir etwas Aufenthalt.

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Die Fahrt geht weiter über Ossenzijl und durch den Naturpark „De Werribben.

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Die Kahlenberger Gracht genießen wir, es macht Spaß an den vielen gepflegten Häusern mit den hübschen Gärten vorbeizufahren.

Vor der Schleuse in Blokzijl müssen wir wieder kurz warten und werden dann in den Kolk (Hafen) geschleust.

Diesmal nehmen wir einen Liegeplatz an der Zuiderkade. Diese Boxenplätze sind nur für kleine Schiffe wie unsere CARINA geeignet und so sind wir sicher, dass nicht eins von den grossen Schiffen direkt neben uns kommt. Das hatten wir beim letzten Besuch, rechts und links neben uns ein 13-14m Schiff ……

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In Blokzijl ist toll was los, es gibt Livemusik und viele Stände rund um den Hafen bieten Köstlichkeiten aus der Region an. Im Café Sluiszicht trinken wir Kaffee und genießen Appeltaart mit Blick auf den Schleusenbetrieb.

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der Kirchturm ist sehr beliebt

weiter: Randmeeren, Blokzijl – Weesp

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Saison 2016

Harlingen-Franeker-Leeuwarden 

Wir werfen die Leinen los und fahren gemeinsam mit einem weiteren Boot aus der Z.O.Gracht auf den Harinxmakaanal Richtung Franeker.

In Franeker ist die Stationbrug abgerissen und die provisorische Brücke öffnet für Sportboote nur zu bestimmten Zeiten. Nächste Öffnung für uns 12:30, eine halbe Stunde müssen wir warten.

 

Wir liegen gerne an der Turfkade in Franeker, dafür fahren wir hinter Franeker (wenn man von Harlingen kommt) Richtung Kleiroute. Eine Route für Schiffe unter 2,50m Höhe. Die Saakstra’s Brege öffnet auf telefonische Anfrage der Wirt der Stadsherberge. Gleich dahinter biegen wir ab an die Turfkade. Im Moment wird hier gebaut, es soll eine Zufahrt direkt vom Harinxmakaanal geben. Die neue Brücke ist schon fertig und der Durchbruch ist auch schon gemacht. Es ist etwas unruhig, aber dafür kann man viel beobachten, z.B. Wie man schnell ein Floss baut und darauf dann ein Bagger fährt…..

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Am nächsten Tag geht es weiter zurück auf den Harinxmakanaal und Richtung Leeuwarden.


Dort treffen wir uns mit Freunden aus Kührstedt. Die Beiden haben ein neues Schiff und wir sind schon sehr gespannt. Vor 3 Jahren haben wir uns im Stadskanaal kennengelernt.

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Direkt an der Vrouwenpoortsbrug ist ein kleiner Fischimbiss, dort essen wir gerne Kibbeling, diesmal probieren wir die Fischplatte. Lekker leckker….

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Dann geht es zurück in den kleinen Yachthafen „De Zwemmer“.

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Selbstgemachter Nachtisch „Wentelteefje“ (Armer Ritter auf Niederländisch, mit Suikerbrood).

Wir gehen für ein paar Tage von Bord und fahren zu einer großen Geburtstagsfeier ins Rheinland.

weiter: nach Blokzijl

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