Saison 2013

Festungsstadt Coevorden

Impressionen aus Coevorden

Im Touristbüro gab es keine Informationen zur Stadt in deutscher Sprache. Selbst den Stadtplan (auch keine deutschen Erklärungen) musste man bezahlen (2,– Euro). Da muss Drenthe sich noch anstrengen, in Friesland ist man da viel freizügiger mit Stadtplänen und es gibt auch immer Hinweise in fremden Sprachen (de, fr. eng.). Selbst in Oberijssel wurde man gleich bei den Schleusen mit Information versehen, es gab einen Stoffbeutel mit vielen Prospekten und einer Flagge von Oberijssel. Hier sollte die kleine Flagge von Drenthe 14.00 Euro kosten. Aber genug gemeckert, die Stadt ist einen Besuch wert. Coevorden ist eine malerische alte Festungsstadt mit vielen wunderschönen alten Häusern und einem gemütlichen Stadtkern. Die Geschichte der Festung Coevorden reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Festungsstadt lag an der Handelsstraße zwischen Groningen und dem Rheinland. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte dutzende Male um die Herrschaft der Stadt gekämpft. Von Süden kommend konnte man die Nordniederlande nur durch die Sümpfe erreichen und die konnte man nur an wenigen Stellen überqueren. Eine dieser Stelle war Coevorden. Der Name verweist auf eine Stelle, an der Kühe ein Gewässer durchwaten konnten: ‘Koevoorde’. Dadurch erhielt Coevorden eine erhebliche strategische Bedeutung: Wer diese Festung in seiner Hand hatte, herrschte über den gesamten Norden.
Vom großen Marktplatz gehen alle Straßen des alten Stadtkerns sternförmig ab. Am Gästehafen steht das prächtig restaurierte 400 Jahre alte Arsenal. Dort sind das Touristbüro, die Bibliothek und das Stedelijk Museum untergebracht. Im ehemaligen Kastell befindet sich ein Hotel. Die alten Grachten sind heute Teil des Van Heutszparks. In dessen Nähe steht auch der Wasserturm aus dem Jahr 1916. Leider konnten wir den schönen großen Marktplatz mit dem Gänseliesebrunnen nicht richtig begutachten, denn er wurde von einem großen Zelt verdeckt. 4 Tage lang fand eine Musik und Tanzveranstaltung statt (Horecadagen Coevorden).  Direkt am Marktplatz befindet sich das Gemeindehaus mit dem Theater, ein Neubau, den wir an diesem Platz nicht so gut gelungen finden, obwohl man ein altes Haus mit eingebaut hat. Das Gebäude ist sehr dominierend und wirkt wie eine dunkle Wand.

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Saison 2013

von Meppel – nach Coevorden

Meppel – Echten (Drenthe)

Gegen 10 Uhr schleusen wir aus dem Stadthafen von Meppel und fahren Richtung Hoogeveen. Auf dem Kanal ist nicht viel Betrieb. Vom Hafenmeister haben wir erfahren, dass ab diesem Jahr in Drenthe auch am Sonntag geschleust wird. Die Schleusen auf der Hoogeveensche Vaart werden alle von der Nieuwebrugsluis in Hoogeveen fernbedient. Die erste „Rogatsluis“ schaffen wir noch vor  der Mittagspause.  Bei der Ossesluis müssen wir warten bis die Mittagspause (12.00 – 13.00 Uhr) vorbei ist. Mit 2 anderen Schiffen schleusen wir und fahren dann noch bis Echten. Dort machen wir am kostenlosen Passantenliegeplatz mit Strom/WC/Duschen fest.

Echten – Geesbrug

Leinen los, es geht weiter. Heute liegen 10 Klappbrücken, 6 Fest Brücken und 2 Schleuse vor uns. Bis zur Mittagspause schaffen wir nicht die ganze Strecke, kurz vor Geesburg machen wir Mittag vor der Klappbrücke. Anschließend finden wir hinter der Klappbrücke einen schönen schattigen Liegeplatz. Der kostenlose Passantensteg  bietet Strom, WC und Dusche. Im Ort Geestbrug finden wir einen Supermarkt, ein wirklich fast perfekter Anleger. Leider ist im Umfeld viel Landwirtschaft und wir haben Fliegen ohne Ende im Schiff. Ja….irgendwas ist immer 😉

Geesbrug – Nieuwe-Amsterdam

Bis zur Mittagspause (12.00 – 13.00) schaffen wir nur 5 Klappbrücken. Die Brücken werden in Kombination bedient, d.h. ein Brückenwärter bedient mehrere Brücken und deshalb gibt es Wartezeiten. Außerdem dürfen wir nur 6 km/h fahren. Leider ist kein Liegeplatz mehr vor dem Einkaufscentrum frei,  also fahren wir ein Stückchen weiter und machen an dem nächsten Passantenplatz fest. Von hier können wir auch zum Einkaufscentrum laufen. In der letzten Nacht hat es kräftig geregnet und es ist nicht mehr so heiß.

Nieuwe –Amsterdam – Coevorden

Wir verlassen die direkte Strecke Richtung Heimat und machen einen Abstecher nach Coevorden. Ein Schleuse liegt auf dem Weg dorthin, Carina wird ca. 4 m tiefer geschleust. Coevorden ist eine alte Festungsstadt und der Gästehafen liegt mitten in diesem alten Stadtkern. Fotos und mehr kommen nach der Stadtbesichtigung.

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