Allgemein

Makkum – Workum

9:45 Uhr werfen wir in Makkum die Leinen los und fahren nach Workum.

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Gerade noch vor der Mittagszeit der Brückenwärter legen wir um 12:00 im Passantenhafen in Workum an. Wir werden im Hafen von Schweinen begrüßt.

 

 

Vom Passantenhafen ist man schnell in der Stadt. Dort sehen wir uns den neuen Brunnen an. Also uns gefällt der Brunnen mit den bunten Löwen überhaupt nicht.

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Das Wetter ist wechselhaft, mal Sonne, mal Regen. Trotzdem schaffen wir einige Arbeiten am Schiff, wie Rost entfernen und lackieren.

Wir bleiben 3 Tage in Workum

 

 

weiter geht es über das Heegermeer nach Sloten…….

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Allgemein, saison 2018

Franeker – Harlingen

August 2018

Der trockene Jahrhundertsommer verabschiedet sich so langsam. Heute nieselt es! Wir verlassen Franeker über die neue Ausfahrt auf den van Harinxma Kanaal gleich hinter der neuen Stationsbrug.

In Harlingen steuern wir die ZO-Gracht an.

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Dafür müssen wir durch die Oosterbrug, die auf Anfrage geöffnet wird.

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Die ZO-Gracht ist gut besucht, aber am Ende der Gracht finden wir noch einige freie Liegeplätze. Nachdem wir festgemacht haben, machen wir trotz des grauen Wetters einen kleinen Stadtbummel. Das Hafengebiet von Harlingen ist bei jedem Wetter ein interessantes Ziel.

Auf dem Rückweg erwischt uns ein kräftiger Regenguss. An Bord ist es gemütlich und wir sehen einen herrlichen Abendhimmel, der entschädigt uns für das heutige nasse Wetter.

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Passantenhaven ZO-Gracht mit Blick auf die Kerkpoortsbrug

Hafentage in Harlingen

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Der nächste Tag ist wieder sonnig und wir machen uns auf den Weg in die Stadt. Der Hafen ist wieder der Anziehungspunkt für uns. Wir besuchen auch zum wiederholten Male die Barentsz-Werft, die einen Nachbau des Expeditionsschiffs des Willem Barentsz baut (Stapellauf am 27 Oktober 2018, Taufe: „De Witte Swaen“).

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Nächster Hafentag:
Es ist wieder ein Regentag in Harlingen, wir sitzen im Schiff und beobachten, wie immer mehr Menschen sich am Ufer einfinden. Kurze Recherche im Netz: Zwemtocht vom 18-20.August !

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Am 19. August 2018 können wir den Niederländer Maarten van der Weijden in Harlingen beim Versuch, als erster Mensch die Elfstädtetour schwimmend zurückzulegen, bestaunen.

Maarten hat das Projekt zugunsten einer Krebsstiftung initiiert. Ein Erfolg, 5.000.000€ gehen als Spenden ein. IMG_2005

Und dann kommt er, der Olympiasieger von 2008 im Freiwasser-Schwimmen, Maarten wird angefeuert und beklatscht.

Leider musste der 37-Jährige nach rund 163 von 200 Kilometern entkräftet aufgeben und er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es war trotzdem ein Erfolg und er wurde gefeiert wie ein Star.

weiter geht unsere Tour von Harlingen aus über Franeker nach Bolsward.

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saison 2018

Elfstedentocht Franeker

August 2018

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Wir sind auf der Elfstedentocht (Elfstädtetour) unterwegs, es geht von Vrouwburtstermolen nach Franeker (20,5km). Für heute ist Gewitter und Regen angesagt, aber wir haben Glück, es bleibt trocken.

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So können wir diese Route durch die Natur genießen. Ab und an wird es spannend, denn das Fahrwasser ist sehr eng.

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Eine Stelle ist besonders schmal, wir fahren durch die Büsche.

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Eine Schleuse müssen wir passieren, es ist die Schutsluis Wierstersyl.

Dann geht es weiter durch die Natur.

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In Franeker nutzen wir die Liegemöglichkeit an der Turfkade.

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Hier liegen wir citynah mit Stromanschluss und auch Wasser kann man tanken.

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Franeker gefällt uns als Städtchen sehr gut, nette Geschäfte, schöne Restaurants und auch die Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel sind perfekt. Der Jumbo-Supermarkt liegt nur ein paar Schritte entfernt.

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Neue Anlage rund um die Torfkade

In der Stadt bestaunen wir den neuen Brunnen: Die Wolke von Franeker

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Diese Wolke ist ein zierliches Kunstwerk, sie entsteht durch einen Nebel aus ganz feinen Wassertröpfchen die aus einem Geflecht von goldenen Rohren ins Becken fallen. Einer der schönsten Brunnen dem Projekt: 11Fountains

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Wir bummeln durch die Stadt und besuchen das Planetarium-Cafe. Das Planetarium selbst haben wir diesmal nicht besucht, sondern nur dort im Café die leckere Appeltaart probiert.

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Nicht nur die Appeltaart des Cafés ist ein Besuch wert, auch die Einrichtung des Cafés ist sehenswert.

 

Nach einem Hafentag geht es morgen weiter…

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Passantenhaven Franeker

….nach Harlingen

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saison 2018

Dokkum – Vrouwbuurtstermolen

August 2018

Wir werfen die Leinen los in Dokkum (Brückengeld 5€) und fahren über die Dokkumer Ee Richtung Leeuwarden.

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Dokkum

In Burdaard passieren wir die kostenpflichtigen Brücken (3,50 €)

 

Bei Bartlehiem biegen wir ab in die Aldtsjerkster Feart.

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Uns begegnen nur wenige Schiffe, da diese Strecke nur mit einer Durchfahrtshöhe von 2,50m befahren werden kann.

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Segler und größere Schiffe müssen weiter auf der Dokkumer Ee Richtung Leeuwarden fahren.

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Ein schöner Oldtimer kommt uns entgegen

Über die Feinsumer Feart geht es weiter auf der Elfstädteroute. Eine tolle und interessante Strecke, wenn man die Natur lieb und die Ruhe sucht.

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Wir passieren Alde Leie und fahren zur Schleuse.

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Alde Leie heißt uns willkommen

Die Schleuse bei Alde Leie ist eine Selbstbedienungsschleuse. Sie ist einfach zu bedienen.

In Vrouwbuurtstermolen machen wir am Steg fest und fragen im Café nach, ob wir für eine Nacht liegen bleiben dürfen.

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Wir bekommen grünes Licht und nach der Stärkung im Café mit Appeltart und Kopje Koffie erkunden wir die Gegend.

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Viel gibt es nicht zu entdecken, aber der Liegeplatz ist klasse.

weiter geht es nach Franeker…..

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Allgemein

Harlingen

Von Leeuwarden, mit Zwischenstation in Franeker, fahren wir nach Harlingen.

Landwirtschaft, Schifffahrt, Seefischerei und der Tourismus prägt die Stadt Harlingen.  Durch die Schleuse in Harlingen fährt man direkt auf die Nordsee, d.h. ins Wattenmeer. Der Abschlussdeich zwischen Wattenmeer und IJsselmeer liegt ca. 8 km südlich von Harlingen. Und durch Harlingen führt die Strecke der Elfstedentocht, des berühmten Eisschnelllauf-Marathonrennens entlang der elf friesischen Städte.

Wir machen in der Z.-O.Gracht fest, hier gibt es viele Liegeplätze (mit Strom) für Besucher und wir sind dicht bei der Stadt.

Wir machen eine Stadtwanderung……. erzählt als Bildergeschichte:

  1. Tag

2. Tag

Der Besuch der Willem-Barentsz-Werft hat sich sehr gelohnt. Wir erfahren viel über die Geschichte um Willem Barentsz und über das Schiff. Sehr empfehlenswert.  Der Herr, der uns alles erklärt, hat uns so neugierig gemacht, dass wir uns ein Buch besorgt haben: Herbert Friedrich: Die Eissee – die letzte Fahrt des Willem Barents
vielen Dank und wir kommen bestimmt wieder

Jetzt haben wir alle Städte, die zur Elfstädtetour (Eldstedentocht) gehören besucht.

  1. Leeuwarden
  2. Sneek
  3. IJlst
  4. Sloten
  5. Stavoren
  6. Hindelopen
  7. Workum
  8. Bolsward
  9. Harlingen
  10. Franeker
  11. Dokkum

Aufmerksame Leser des Blogs werden feststellen, dass wir Sloten in diesem Jahr nicht besucht haben, aber dafür im letzten Jahr zweimal 😉

weiterlesen: Ab ins Winterlager

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2015

Stavoren

Von Hindeloopen fahren wir wieder zurück auf den See De Morra und von dort auf den Johan Frisokanaal bis Stavoren.

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Wie Hindeloopen liegt auch Stavoren am IJsselmeer. Der Ort hat ca. 1000 Einwohner und lebt heute vorwiegend vom Tourismus, der fast vollständig auf den Wassersport orientiert ist. Stavoren ist die älteste der elf friesischen Städte und sie war auch mal die größte und reichste Stadt Frieslands. Die Bewohner lebten in Pracht und Wohlstand und man nannte sie auch die verwöhnten Kinder von Stavoren. Ab 1385 war Stavoren eine Hansestadt, die Getreide aus dem Ostseeraum importierte.

Am Ende des Mittelalters ging es mit Stavoren bergab, der Hafen versandete und bei den Getreideimporten spielte dieser Ort keine Rolle mehr.

Und aus dieser Zeit stammt die folgende Sage von der Frau aus Stavoren:
Im Mittelalter lebte in Stavoren die Witwe eines steinreichen Kaufmanns. Die hochmütige Frau besaß mehr Schiffe als alle anderen Kaufleute und Reeder der Stadt zusammen, und ihr Reichtum wuchs von Tag zu Tag an.
Trotz ihres großen Reichtums war sie nicht zufrieden. Sie begehrte, den kostbarsten Besitz der Welt zu haben, und schickte den Kapitän eines ihrer Schiffe hinaus, um ihr den zu besorgen. Dieser fand nach einer langen Reise in Danzig den besten Weizen, den er jemals gesehen hatte. Mit diesem Weizen kehrte er zurück.
Aber die Kaufmannswitwe hatte sich andere Schätze vorgestellt. Wütend fragte sie den Kapitän: „An welcher Seite hattest du den Weizen geladen?“ Er antwortete: „An der Backbordseite“. Daraufhin befahl sie dem Schiffer, die Ladung an der Steuerbordseite wieder ins Meer zu schütten. Ein Umstehender hörte das und weissagte ihr, sie werde einmal vor Armut betteln müssen. Darauf zog sie einen kostbaren Goldring vom Finger und warf das Schmuckstück ebenfalls ins Meer. Sie fügte hinzu: „So wenig dieser goldene Ring je wieder zu mir zurückkehren wird, so wenig werde ich jemals Armut leiden“.
Kurze Zeit später fand die Dienstmagd der hochmütigen Frau den Ring in einem Fisch, den sie zum Mittag zubereiten wollte. Die Herrin erschrak. Danach erfuhr sie noch am selben Abend, dass mehrere ihrer Schiffe im Sturm auf hoher See „mit Mann und Maus“ untergegangen seien. Ihr Unglück nahm kein Ende und die Frau starb als arme Bettlerin.
Wyfke fan Starum/ Vrouwe van Stavoren (Quelle Wikipedia)

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Das Denkmal und so einiges mehr haben wir gesehen, hier die Fotos dazu:

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2015

Franeker

Franeker ist eine von den Städten der „Elfstedentocht“ (Elfstädtetour) ,
das berühmte Eisschnelllauf-Marathonrennen entlang der elf friesischen Städte.

Statt mit Schlittschuhen fahren wir diese Route mit dem Schiff.

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Über die Doanjumer Vaart laufen wir Franeker an und machen am Passantenhafen Torfkade vor der Klappbrücke „Saakstra´s Brug“ fest. Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zur Altstadt.

Altstadtbummel

Am nächsten Tag besuchen wir das Planetarium des Eise Eisinga (1744-1828), er war von Beruf Wollkämmerer und ein Amateur-Astronom. Eise Eisinga schrieb schon mit 16 Jahren ein Buch über die Mathematik (655 Seiten). Das Planetarium ist das älteste funktionierende Planetarium der Welt. Eise Eisinga baute das Planetarium innerhalb von 7 Jahren in seinem Wohnzimmer. Die naturgetreue Abbildung unseres Planetensystems kann man an der Decke seines Wohnzimmers bestaunen. In der Zwischendecke und auf dem Dachboden befindet sich das Räderwerk aus Holzscheiben und -reifen mit über10 tausend handgeschmiedeten Nägeln, die als „Zähne“ fungieren. Geregelt wird das ganze System mit einer Pendeluhr mit nur einem Gewicht. Das Pendel macht 80 Schwingbewegungen pro Minute und regelt nur die Geschwindigkeit. Die Kraft des Antriebs wird über 8 Gewichte auf die einzelnen Achsen gebracht. Neben dem Sonnensystem sieht man die Datums-, Jahr und Tagesanzeige sowie die Mondphasen, Sonnenauf und –untergänge. Das Jahresbrett muss alle 22 Jahre erneuert werden. Die Jahreszahl rutscht auch erst in der Silvesternacht aufs neue Jahr. Das Datumsrad braucht ein Jahr für eine Runde. (Rücksetzung bei Schaltjahr). Das Rad des Saturns braucht für eine Runde 29 Jahre.

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Seine Ehefrau war sehr geduldig und ließ Eise freie Hand für sein Hobby. Die Familie wohnte mit 5 Personen in diesem Zimmer und auch das Schrankbett befand sich hier. Erst als das Pendel der Uhr über dem Bett pendeln sollte, da hat sich die Ehefrau durchgesetzt und Eise musste das Pendel kürzen. Das allerdings erforderte alles neu zu berechnen und einzustellen.

weiterlesen:

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