Saison 2019

Zeewolde

im Juni 2019

Eigentlich wollten wir heute an die Insel Knarland, da aber die Batterie schlapp macht, steuern wir lieber den Hafen Strand Horst an, denn dort gibt es einen Wassersportladen. Der Hafen ist öde, hier ist nichts los, außer einen Restaurant, einem McDo und dem Bootsausrüster.

Vom Hafenmeister bekommen wir einen Liegeplatz zugewiesen, machen dort fest und bestellen beim Bootsausrüster eine neue Batterie. Lieferzeit 2-3 Tage. Heute ist Mittwoch, hoffentlich kommt die Lieferung vor dem Wochenende!

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Das einzig Gute an diesem öden Hafen ist das schnelle kostenlose Wifi und ein paar Blümchen.

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Hafengeld: Strand Horst 15€ inclusive Strom und Wifi

Wir schauen auf die Waterkaart und suchen uns für die nächsten Tage einen anderen Hafen.

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Unsere Wahl fällt auf Zeewolde, gleich gegenüber von Strand Horst. Wir verholen am nächsten Tag rüber auf die andere Seite. Jetzt sind wir auf Flevoland und der Hafen Zeewolde mit den Passantenhaven in der Stadt gefällt uns sehr gut. Wir machen in einer Box mit Fingersteg fest und erkunden anschließend die Stadt.

Um die Niederlande langfristig vor Flutkatastrophen zu schützen, wurde die Eindämmung der Zuiderzee beschlossen. Es entstand der Nordostpolder und Flevoland. Flevoland liegt 3 m unter dem Meeresspiegel und wurde 1979 zum ersten Mal besiedelt. Seit 1984 ist Zeewolde eine eigenständige Gemeinde.

Der Passantenhaven Zeewolde bietet viele Plätze, Strom, Wasser, Spielplatz, Strand und nette Einkaufsmöglichkeiten. Viele Restaurants in der Stadt und am Hafen bieten für jeden Geschmack etwas.

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Hier wird uns die Zeit nicht lang, denn die Batterie kommt nicht wie versprochen in 2-3 Tagen, sondern erst nach einer Woche (Dienstag Mittag).

Am Freitag und Samstag findet im Hafen ein Triathlon statt. Freitag starten 140 Jungen/Mädchen in mehreren Gruppen. Alle sind mit viel Ehrgeiz dabei.

Am Samstag starten dann mehrere Gruppen Frauen und Männer, sie müssen natürlich eine weitere Strecke schwimmen/radeln und laufen. Die Niederländer sind ein wirklich sportliches Völkchen.

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Die Zeit im Hafen nutzen wir auch für Pflegearbeiten.

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Dienstag fahren wir rüber nach Strand Horst und holen die neue Batterie ab und bauen sie gleich ein. Die alte Batterie wird vom Wassersportladen entsorgt. Dann fahren wir zurück nach Zeewolde, übernachten dort und können so die Batterie richtig voll laden. Mittwoch geht es dann endlich wieder weiter.

Hafengeld: Zeewolde 13,25€ + Strom + Wasser (leider kein Wifi)

Weiter mit dem Dode Hond und Weesp

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Saison 2016

Weesp-Biddinghuisen-Kampen

Wir verlassen Weesp und fahren nach Muiden, eigentlich wollen wir gerne in Muiden bleiben, finden aber keinen Liegeplatz.

Dann raus aufs Ijmeer und über die Randmeren bis Almere-Haven. Dort benutzen wir die kleine Schleuse (h 2,50, b 4,00, t 1,25 u. l 20m) um ins Landesinnere zu kommen. Diese Schleuse ist sehr abenteuerlich.

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Schleuse Almere-Haven

Auf der Hoge Vaart gehen wir kurz vor der „Grüne Kathedrale“ an einen Passantensteg und übernachten dort.

An der Hoge Vaart steht ein seltsames Bauwerk. Sieht aus wie eine mittelalterliche Burg, die aber nicht fertig gebaut wurde.

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Kasteel Almere

Nur Flevoland ist noch gar nicht so alt! Deshalb kann es sich nur um einen Neubau handeln. Im Internet habe ich recherchiert, es sollte das Kasteel Almere werden, eine riesige Parkanlage mit einem Konferenz- und Nobelhotel. Baubeginn: 2000 und stillgelegt 2002.

Hier ein Bericht über diese Ruine:

Die nächste Nacht verbringen wir in Biddinghuisen, ein Dorf an der Hoge Vaart im östlichen Flevoland. Hier begegnen wir dem freundlichsten Hafenmeister der Saison.

Hafengeld: 10,70€ incl. Strom

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Viel los ist hier im Dorf nicht, wir finden einen kleinen Supermarkt und einen Imbiss.

Es geht weiter auf der Hoge Vaart durchs Flevoland, hier wächst das Gemüse auf dem ehemaligen Meeresboden der Zuiderzee.

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Durch die Ketelsluis kommen wir ins Ketelmeer und biegen gleich wieder in den Keteldiep ab und fahren dann auf der IJssel bis Kampen.

In Kampen machen wir im alten Hafen fest.

Hafengeld: 11,25€ (o. Strom) Stromsäulen mit Münzen

Kampen gefällt uns sehr gut, man liegt schön ruhig im alten Hafen und ist schnell in der Stadt. Einige historische Bauwerke bewundern wir…… Bovenkerk, Koornmarktspoort, Broederpoort , Nieuwe Toren und vieles mehr.

Die alte Hansestadt an der IJssel war einst eine mächtige Stadt, die Schiffe fuhren auf der Nord- und Ostsee und trieben Handel mit England und Frankreich. Als Erinnerung an diese Zeit baute man eins der stolzen Schiffe nach, die Kogge. Diese Kogge wurde mit Originalmaterialien nachgebaut.

Am Ufer der IJssel liegt die braune Flotte von Kampen, sie besteht aus 40 stolzen Schiffen.

Sehenswert ist auch die Stadsbrug und auch die kleine Kuhinsel.

Weiter geht es nach Zwolle

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