saison 2018

Liegeplatzsuche

Juli 2018

Unsere Kinder und Enkelkinder kommen uns in Fryslan besuchen. Sie haben eine Ferienwohnung in Terkaple gebucht und wir suchen einen Liegeplatz für 1 Woche in unmittelbarer Nähe.

Dafür schauen wir uns in Terkaple um, eine schöne Tour dorthin, aber als Liegeplatz nicht zu empfehlen. Der kleine Hafen Maran, der direkt neben dem Ferienzentrum liegt, ist mit Charterbooten und Festliegern belegt.

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Yachtenhafen Maran

Außerdem hält uns die Selbstbedienungsbrücke von diesem Ort ab, sie ist sehr eng und sehr umständlich zu bedienen. Für die geplanten Tagestouren müssten wir dann jeden Tag 2 x diese Selbstbedienungsbrücke passieren.

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Selbstbedienungsbrücke

Als nächstes denken wir an Joure. Also auf nach Joure und die Lage checken. Einen Liegeplatz kann man nicht reservieren, aber wenn man für eine Woche bezahlt, dann darf man seinen Liegeplatz für kurzzeitiges Verlassen mit rot/weißem Flatterband sperren. Der Hafen ist sehr gut belegt, denn am kommenden WE ist Ballonfest in Joure.

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Wir fahren weiter nach Goingarijp über die Noardbroekster Feart.

Unsere Wahl fällt dann auf Goingarijp. Im Hafen „Jachthaven Oer ‚t String“ finden wir einen guten Liegeplatz für eine Woche. Das Ferienhaus unserer Kinder ist fußläufig erreichbar.

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Wir verlassen Goingarijp und fahren zum Ankern aufs Sneekermeer, denn die Kinder kommen erst am Samstag.

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Besuch wird erwartet…….

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saison 2018

Mildam – Tjeukemeer

Von Mildam zum Tjeukemeer
18,2km – 2,5Std.Screenshot_2018-10-25 Strecken von MS_Carina GPSies

Der Jahrhundertsommer hält an, wir wollen auf dem Tjeukemeer ankern. Gleich in Mildam müssen wir eine Klappbrücke passieren.

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Es geht durch eine schöne Landschaft, diese Strecke gehört noch zur Torfroute. Wir befahren den Tjonger (De Kuunder of de Tsjonger).

Die Tjongermole kommt in Sicht.

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Die Spoorbrug der Linie Heerenveen – Meppel, Höhe 3,34m und Breite 5,60mIMG_1431

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Dann biegen wir ab in die Broeresloot of Vierhuistervaart, eine Verbindung vom Tjonger zum Tjeukemeer.

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Wir überqueren das Tjeukemeer und suchen uns dann einen geeigneten Ankerplatz.

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Heute werden wir unseren neuen Anker einsetzen. Es ist ein 15kg schwerer Niro M-Anker mit Bleileine. Mit dem bereits vorhanden Anker sind wir nicht zufrieden, besonders das Einholen stellte sich als schwierig dar. Mehrmals hat der Anker beim Einziehen in die Ankerklüse die Bordwand beschädigt.

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Der Anker fällt und schon sind wir im Wasser und genießen die Abkühlung. Natürlich nütze ich die Gelegenheit zum Fotografieren (Wassertiefe 1,50m).

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Es ist immer wieder schön auf den Meeren in Fryslan zu ankern. Es ist ruhig und wir genießen den Sonnenuntergang mit einem echten friesischen Cocktail: Dikke-Citroen von der Weduwe Joustra aus Sneek mit Sekt/Selter.

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Nächste Woche erwarten wir Besuch, Kinder und Enkelkinder machen 1 Woche Urlaub in Fryslan. Wir suchen einen Liegeplatz für eine Woche.

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saison 2018

Friesische Torfroute

Nachdem wir zwischen Grou, der Mareboje auf dem Sneekermeer und Akkrum mehrmals hin und her gewechselt haben und das sommerliche Wetter ausgiebig mit Chillen und Schwimmen genossen haben, steuern wir die Torfroute an.

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Die Kanäle der Torfroute stammen aus der Zeit, als in diesem Gebiet noch Torf abgebaut wurde (1630-1800). Von der Nieuwe Compagnon wurden die Kanäle wieder befahrbar gemacht und auch die Unterhaltung liegt in ihrer Hand.

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Das Befahren der Torfroute ist kostenlos, ebenso wie das Schleusen und Öffnen der Brücken. Liegegeld zahlt man auch nicht, nur an zwei oder drei Stellen fällt eine Gebühr für die Unterhaltung der Sanitärgebäude an.

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Es sind schmale und ruhig zu fahrende Kanäle, kaum touristische Attraktionen, der Weg selber ist die Sehenswürdigkeit. Er führt durch Weidelandschaften, Wälder, Moore und Heide. Man wird entschleunigt.

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Akkrum – Aldeborn

Von Akkrum fahren wir durch den Ortsteil Nes. Auf der Zijlroede passieren wir zwei Klappbrücken, sie werden von Brückenwärtern bedient. In der Waterkaarten App sind sie als Selbstbedienungsbrücken ausgewiesen.

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Über die Boorne gelangen wir nach Aldeborn(Oldeborn). Es ist ein kleines Dorf mit einer hübschen Kirche, einem Supermarkt und einem Café (leider geschlossen).

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Der Ort erstreckt sich längs des Kanals, wie es für die früheren Torf-Kolonien typisch war. Vor der ersten Brücke betätigen wir den Rufknopf und nach ein paar Minuten kommt eine Frau und öffnet die erste Brücke.

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Drei Drehbrücken passieren wir, die hintereinander von Brückenwärter/innen bedient werden. Wir finden einen Liegeplatz im Ort an der Kaimauer mit Strom und Wasser.

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Es ist heiß und die Kinder von Aldeborn tummeln sich im Kanal. Mit Luftmatratzen, Badebooten und Schwimmtieren, vom Einhorn bis Flamingo ist alles vertreten.

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Es macht Spaß die Kinder zu beobachten. Der Brückenwärter wartet sogar mit dem Schließen der Brücke bis alle Kinder von dem geöffneten Teil der Brücke ins Wasser gesprungen sind.

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Am späten Nachmittag hören wir laute Musik und es kommt ein geschmücktes Boot mit vielen Kindern an Bord. Alle sind mit einem Wasserspritzgerät ausgestattet. Die Kinder aus Aldeborn begleiten das Boot am Kanal entlang und werden vom Boot aus nass gespritzt. Eine riesengroße Gaudi. Die Kinder im Boot, so erfahren wir, wechseln auf die höhere Schule nach Herrenveen und verabschieden sich so von den Kindern im Dorf. Dieses Vergnügen findet jedes Jahr statt.

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In Aldeborn müssen wir kein Liegegeld bezahlen. Übernachten ist kostenlos.

Aldeborn – Gorredijk

Leinen los in Aldeborn, es geht weiter auf der Torfroute. Unser Ziel für heute ist Gorredijk. Gleich hinter dem Ortsausgang von Aldeborn passieren wir die erste Brücke, eine feste Brücke mit einer Durchfahrtshöhe von 3,40m, mit gelegtem Mast für uns kein Problem. Wir fahren auf dem Nijdijp.

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Etwas weiter (backbord) zweigt der neue Polderhoofdkanaal nach Veenhoop ab, der wurde erst 2017 eröffnet.

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Aber wir fahren weiter, der Kanal heißt jetzt Nije Feart, dann wechselt er seinen Namen kurz vor Gorredijk in Opsterlankse-Kompagnonfeart.

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Bis zur Schleuse in Gorredijk haben wir 4 bewegliche Brücken passiert. Teilweise werden sie mit der Hand vom Brückenwärter bewegt. Auch die Schleusentore werden per Muskelkraft geöffnet.

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In der Schleuse wird Carina ca. 1,5m nach oben bewegt und passiert bis zum heutigen Liegeplatz noch mal 3 Drehbrücken, die ebenfalls von den freundlichen Brückenwärtern für uns geöffnet werden.

Keine Gebühr für den Liegeplatz in Gorredijk, Strom gibt es für einen Euro an der Stromsäule.

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Es ist weiterhin sehr warm, selbst dieser Stubentiger überlegt, ob er baden gehen soll.

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In Gorredijk machen wir einen Tag Pause und füllen unsere Vorräte bei Aldi und Poiesz auf.

Gorredijk – Donkerbroek

Morgens sagen wir dem Brückenwärter, wir wollen weiter und er öffnet die Klappbrücke „Kaatswächterbrega“ für uns. Zwei weitere Klappbrücken öffnen sich als wir auf die Brücken zu fahren.

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Dann folgen 2 Selbstbedienungsbrücken. Die erste wird freundlicherweise von einer Anwohnerin geöffnet, selbstverständlich wird sie von uns belohnt. Die nächste Brücke wird gerade von der Bordfrau des uns entgegenkommenden Schiffes geöffnet und sie winkt uns gleich durch und schließt die Brücke anschließend. Dann kommt eine Klappbrücke und da hinter die Schleuse Lippenhuisen.

Hier ist wieder ein Brücken/Schleusenwärter für uns da. Wir werden alleine geschleust. Gleich im Anschluss die Hemrikerverlaat, ebenfalls wieder Klappbrücke und Schleuse mit Wärter.

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Die nächste Selbstbedienungsbrücke müssen wir tatsächlich selber öffnen. Uwe legt an dem kleinen Steg vor der Drehbrücke an, Karin steigt aus und öffnet die Brücke.

Es geht ganz einfach, mit dem Hebel entriegeln und die Brücke zur Seite schieben. Sie lässt sich leicht bewegen.

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Da kommt ein Schiff

Uwe fährt durch und legt am Steg hinter der Brücke wieder an, denn es kommt uns ein Schiff entgegen, jetzt können wir uns revanchieren, wir lassen das Schiff die Brücke passieren und schließen anschließend erst die Brücke.

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Wir warten und lassen das entgegenkommende Schiff passieren

Dann geht es weiter zur nächsten Schleuse, insgesamt sind es für heute 3 Schleusen und 18 Brücken (Klapp- oder Drehbrücken).

Von den 5 Selbstbedienungsbrücken haben wir nur eine selbst geöffnet, die anderen wurden von freundlichen Helfern bedient.

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Meistens sind es Kinder, die sich das Taschengeld aufbessern, denn jeder zeigt sich für den Service erkenntlich. Es erspart das zweimalige Anlegen pro Brücke. Ein Junge hat sich eine Angel mit einem Klompje gebastelt. Den ganzen Weg bis Donkerbroek fahren wir alleine und werden auch immer alleine geschleust.

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Hier wird gemäht

Eine landschaftlich schöne Strecke mit lustigen Figuren.

In Donkerbroek am Ortsausgang gibt es die Möglichkeit festzumachen, hier gibt es Strom und auch ein Sanitärgebäude.

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Das Liegen ist kostenlos. Im Coop in Donkerbroek kaufen wir ein paar Kleinigkeiten ein und spazieren dann weiter zur Klappbrücke auf der Suche nach einem Eisladen.

Wir werden nicht fündig, aber im Restaurant am Kanal trinken wir ein Kopje Koffie und essen eine frisch gebackene Waffel mit Erdbeeren und Sahne.

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Liegeplatz Donkerbroek

Donkerbroek – Appelscha

Es ist wieder sonnig und sehr heiß. Das Thermometer zeigt 30Grad.

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Diesmal fahren wir nicht alleine, mit uns fahren zwei niederländische Boote. Wir haben heute 4 Schleusen und 11 Brücken zu passieren.

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Die beiden anderen Schiffe fahren sehr sehr langsam durch die Brücken und auch sehr langsam in die Schleusenkammern. Es dauert immer lange bis sie festgemacht haben, obwohl sie Bug- und Heckstrahlruder haben.

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Auch auf gerader Strecke fahren sie mal schnell und dann wieder sehr langsam. Das ist nervig und kostet viel Zeit.

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Die Schleusenkammern werden bis fast zum Überlaufen geflutet, das macht das Abfendern schwierig, aber unsere Treppenfender bewähren sich gut, da sie nicht aufschwimmen.

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Unter weiter geht es mit Brücken und Schleusen. Die gesamte Strecke beträgt ca. 11 km und wir sind fast 4 Stunden unterwegs.

Eine Hubbrücke in Oosterwohle

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In Appelscha dann zwei Selbstbedienungsbrücken, sie werden von einem Jungen geöffnet, so können wir ohne Stop weiter fahren.

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An einem Steg mit Stromsäulen gehen wir in Appelscha längsseits.

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Auch hier ist das Liegen wieder kostenlos. Für Strom und Wasser benötigt man eine Karte, die man am Automat kaufen und/oder aufladen kann. Wir haben schon eine Karte von Leeuwarden und die können wir benutzen. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Appelscha und auch einen Imbiss.

Appelscha – Mildam

Wir füllen noch den Wassertank voll, besorgen bei Pioesz Sprudel und wenden Carina vom Steg aus per Hand. Dann legen wir ab und fahren durch Appelscha zurück nach Oosterwohle.

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Nach der 3. Schleuse (Nainga Verlaat) biegen wir ab auf den Tjonger. Auch hier wird die Schleuse wieder mit vollem Körpereinsatz bedient.

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Schleuse III auf zum Tjonger

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Dann in die Schleuse II und I. Diesmal sind wir alleine unterwegs.

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Sluis I

Insgesamt 6 Schleusen und 16 Brücken liegen auf der Strecke und es sind insgesamt ca. 30km.

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Nach 6 Stunden machen wir am Ortsrand des kleinen Dörfchens Mildam am Marrekriteplatz zum Übernachten fest.

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Von Mildam fahren wir zum Ankern aufs Tjeukemeer.

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IJlst – Balk – Sneekermeer – Joure

Freitag
Sneek – IJlst
Wir nehmen Abschied von Sneek und unseren Freunden und fahren Richtung IJlst.

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Tschüss

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Im Yachtenhafen bei der Holzmühle „De Rat“ möchten wir anlegen und Wasser bunkern. Leider gibt es den Yachthafen nicht mehr und so fahren wir weiter zum Passantenhafen bei der Eisbahn.

Wir hätten auch gleich vor der Brücke zum Passantenhafen abbiegen können, dann durch eine feste Brücke (2,50m) und eine bewegliche Brücke. In der Karte steht 2,30m. das stimmt aber nicht, die feste Brücke ist mind. 2,50m. Im Passantenhafen liegt man in Boxen mit Strom und Wasser am Steg. Hafengeld 14,50€ incl. Strom

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Passantenhafen IJlst

Vom Passantenhafen sind wir schnell im Dorf, dort gibt es einen Bäcker, einen Supermarkt und ein Restaurant.

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Samstag
IJlst – Balk

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Leinen los in IJlst, wir möchten nach Balk. Es geht vorbei am Heegermeer, durch Woudsend und über das Slotermeer nach Balk.

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Nije Wellebrege
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Sägemühle De Jager in Woudsend

Ab Woudsend haben wir eine Schiffskolonne vor uns mit ca. 8 Schiffen. Sie fahren weiter übers Slotermeer und rein nach Balk. Alle legen vor uns längsseits am Kanal an und wir fahren anschließend an allen vorbei und finden dann zum Glück noch einen Platz an der Kaimauer kurz vor der Brücke.

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Wir bummeln durch den Ort an den vielen kleinen Geschäften vorbei.

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Im Café am Kanal genehmigen wir uns ein Kopje Koffie und Appeltaart mit Schlagroom.

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Sonntag
Heute feiern wir Karins Geburtstag. Alle Schiffe, die in Balk liegen, fahren wieder nach Hause und wir verholen Carina ein Stück zurück, denn dann haben wir auch einen Platz mit Stromanschluss. Den Geburtstagskuchen mit Aprikosen (gebacken im Omnia) genießen wir an Bord.

Abends Speisen wir im chinesischen Restaurant „Golden River“, der für sein tolles Essen bekannt ist.

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Wir sind wieder begeistert, toller freundlicher Service und ein schmackhaftes Essen.

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Carina liegt gleich vor dem Restaurant

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Montag
Balk – Sneekermeer

Carina verlässt Balk und fährt Richtung Sneekermeer, wir suchen uns einen freien Marekriteplatz und machen dort fest.

Die Sonne scheint und wir genießen die Wärme.

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Es ist herrlich ruhig hier, es ist noch Vorsaison und es sind nur wenig Schiffe unterwegs.

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Die Skutjes trainieren schon für die Regatta im August.

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Unser Blick aus dem Salon

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Dienstag – Terkaple

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Wir machen einen Ausflug nach Terkaple. Es ist eine schöne Anfahrt nach Terkaple.

In Terkaple passieren wir eine kleine Selbstbedienungsbrücke. Die Durchfahrt ist sehr eng und gleich hinter der Brücke knickt das Fahrwasser stark ab.

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Im Waterpark Terkaple werden unsere Kinder in den Ferien ein Häuschen mieten und wir verbringen dann eine Woche gemeinsam hier im schönen Friesland. Die Ferienhaussiedlung schauen wir uns an, sie liegt sehr schön und es sieht alles sehr gepflegt aus.

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Waterpark Terkaple

Gleich nebenan im kleinen Yachthafen Maran machen wir kurz fest und wir suchen den Betreiber, um zu fragen, ob wir dort für eine Nacht liegen können.

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Yachtenhafen Maran

Leider bekommen wir keine Auskunft, der Mitarbeiter durfte nichts sagen und wartete auf den Chef. Der lässt sich aber leider nicht sehen. So legen wir wieder ab und fahren zurück zur Klappbrücke.

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Diesmal ist es noch schwieriger, denn wir haben Seitenwind und wir kommen nur mit Mühe durch die enge Durchfahrt. Für die Nacht suchen wir uns wieder einen Marekriteplatz auf dem Sneekermeer.

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Marekrite Sneekermeer

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Mittwoch
Sneekermeer – Joure

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Leinen los am Marekriteplatz und es geht Richtung Joure. Die Stadt Joure kennen wir noch nicht und das wollen wir heute ändern.

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Es ist eine nette Tour nach Joure, die Joustersluis kurz vor Joure steht offen und wir können sie passieren.

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Joustersluis steht offen

Mitten in der Stadt gibt es einen großen Passantenhafen mit vielen Plätzen längsseits und auch mit Boxenplätzen.

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Griene Molen, Spinnekopmühle (ca. 1800)

Wir fahren in eine Box und machen dort fest.

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Der Hafenmeister ist freundlich und erklärt uns einiges. Den Strom, das Wasser und die Duschen bezahlt man mit einer Karte. Die Hafengebühr für unsere Carina (9,50m) beträgt 13,25€ + Strom.

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Passantenhafen Joure

Die Stadt ist sehr interessant mit einer langen Fußgängerzone. Es gibt viele nette Geschäfte, Restaurants und Cafés. Es gefällt uns sehr gut in Joure und wir kommen bestimmt bald wieder.

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saison 2018

Grou, Akkrum und Sneek

Leeuwarden – Grou

Unser erstes Ziel in diesem Jahr ist Grou, dort machen wir gerne an der Suderkade fest. Aber diesmal ist alles mit rot/weißem Flatterband abgesperrt. Eine kulturelle Veranstaltung findet auf dem Platz gegenüber statt und deshalb müssen die Anlegeplätze freigehalten werden.

Wir fahren in den Hellingshaven und belegen dort eine Box. Das Wetter ist heiter, ein bisschen Sonne, aber es fehlt die sommerliche Wärme der letzten Wochen.

Grou lädt trotzdem zum Bummeln ein. Ein nettes Städtchen mit Cafés, Restaurants und ein paar Geschäften. Auf dem Marktplatz gibt es eine Eisdiele „Scoop Icecrem“, die sollte man unbedingt besucht haben. Das Eis ist super lecker.

Die alte Kirche in Grou Sant Pieter

Wir spazieren weiter zum Yachthafen Pikmeer und zum Teehuis.

Das neu aufgebaute Teehuis besuchen wir und finden es toll, aber so richtig wohl fühlen wir uns dort nicht. Vielleicht liegt es am ungemütlichen Wetter. Drinnen war es uns zu Schickimicki und draußen zu kalt. Aber es gibt bestimmt bald einen zweiten Besuch und dann ist es vielleicht anders.

Liegegeld: 12,75€ inclusive 2€ Touristenabgabe, Strom kostet extra

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Grou – Akkrum

Von Grou fahren wir nach Akkrum, ein nettes kleines Dörfchen mit einem Pasantenhafen mitten im Ort.

Liegegeld 9,90 € Strom und Wasser kosten extra

Wir laufen los und kaufen beim Supermarkt ein. Es gibt auch einen kleinen Baumarkt in Akkrum, er hat so mancherlei Kleinkram, worüber sich der Skipper freut.

Gut sieht das bearbeitete Teakdeck auf dem Achterschiff wieder aus.

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Akkrum – Sneek

Über das Sneekmeer fahren wir nach Sneek. Dort erwarten uns Barbara und Claus.

Lemmerbrug beim Waterpoort

Leider haben wir diesmal kein Glück, alle Plätze am Waterpoort sind schon belegt. Aber direkt bei unseren Freunden wird ein Platz frei und wir machen dort fest.

Liegegeld: 13,25€ + 2,50 Touristenabgabe = 15,75€ inclusive Strom

Wir erwarten Besuch, Barbara und Claus kommen an Bord, es gibt viel zu erzählen, wir haben uns 2 Jahre nicht gesehen.

Anschließend Bummeln wir durch Sneek.

In der Stadt besuchen wir den Laden der Witwe Joustra und kaufen eine „Dikke Citroen“ und einen Beerinnenburg, den wir in der Probierstube getestet haben. Die Produkte von der Witwe (Weduwe) Joustra sind sehr zu empfehlen und ein Besuch in der Probierstube auf dem Dachboden in Kleinzang 32 lohnt sich.

Probierstube bei Weduwe Joustra, Sneek, Kleinzang 32

Sneek ist wie immer wunderschön

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Saison 2016

Kreuz und quer durch Friesland

Im August 2016

Den gesamten Monat August verbringen wir in Friesland. Es geht kreuz und quer durch das wunderschöne Friesland/Fryslan. Von Sneek nach Franeker, über Wergea und Oudkerk  nach Dokkum, über Oude Leije und Franeker zurück nach Grou,von Akkrum über Ernewald zum Winterlager nach Leeuwarden.

 

Sneek – Franeker

Wir fahren auf der Middelzeeroute, sie ist seit 2005 eine direkte Verbindung zwischen Sneek und Leeuwarden. Wir fahren durch die offenstehende Dompsluis Richtung Sneeker Jachthafen „De Domp“ und folgen der Sneeker Trekvaart und der Franekervaart bis zum Van Harixmakanaal. Diese Strecke ist für Schiffe mit max. Durchfahrtshöhe von 2,45 m + max. Breite von 4,5 m geeignet.

 

Wergea über Oudkerk  nach Dokkum

 

Dokkum – Oude Leije – Franeker

Von Dokkum fahren wir über die nördliche Stecke der Elfstädtetour. Wir biegen von der Dokkumer Ee bei Bartlehiem auf die Feinsumervaart ab und schippern bis nach Oude Leije. Dort übernachten wir an einem Marrekriteplatz. Anschließend geht es weiter nach Franeker. Dort verweilen wir 2 Tage.

 

Grou, Earnewald und Ankern an den MareBoie

Zum Abschluß der Saison kommt unser Sohn Tim für ein Wochenende an Bord. Wir steuern Leeuwarden an und machen am Princentuin fest. Wir bummeln durch Leeuwarden.

 

Am nächsten Tag geht es zum Winterlager über die Bonkevaart, Alddeel und Langdeel zu den zu de TweeProvincien. Hier kommt CARINA Ende August ins Winterlager. Diesmal etwas früher als sonst, denn wir haben einen sehr wichtigen und freudigen Grund ab September zu Hause zu sein.

CARINA wird mit dem Travelkran aus dem Wasser gehoben und anschließend wird das Unterwasserschiff mit dem Druckreiniger gesäubert. Der Rumpf bekommt eine Dusche mit Antikalk und die Wirkung ist toll. Alles glänzt wieder wie neu.

Dann kommt das Schiff auf einen Lagerbock und wird mit einem Hydraulikwagen in die Halle transportiert. Wir sind sehr zufrieden mit dem Service bei TweeProvincien, alles geschied mit Ruhe, Sorgfalt und Umsicht. Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Hause. CARINA steht gut und sicher in der Halle.

 

Ende August sind wir wieder zu Hause und am 4. September 2016 wird unsere Enkeltochter Meline geboren.

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Willkommen an Bord

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Auf Wiedersehen in der nächsten Saison

 

 

 

 

 

Saison 2016

Von Meppel nach Sneek

Im Juli 2016

Baden, Bummeln und Genießen

Nach dem Besuch der Stadt Meppel geht es wieder mal in die Natur, wir möchten gerne irgendwo im See baden und dort übernachten, denn es ist richtig heiß (32 Grad).

Wir finden am Ufer von der Beulaker Wijde einen Liegeplatz an einem Marrekritesteg und genießen den Sommer.

Auch den nächsten Tag bleiben wir am Steg und erleben einen ganz tollen Sommerabend.

Nächstes Ziel ist Steenwijk, aber vorher legen wir einen Zwischenstopp in Giethorn ein.

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Ein Dorf mit ca. 2.620 Menschen und viele Grachten, Brücken (170) und Bauernhäusern auf kleinen Torfinseln und überall ist Wasser. Ein Dorf ohne Straßen. Giethorn wird daher auch das kleine grüne holländische Venedig genannt. Leider ist es touristisch total vermarktet. Es werden überall Bootstouren angeboten und die Restaurants und Cafes reihen sich aneinander. Busladungen mit Touristen aus aller Welten strömen in dieses kleine Dorf und man muss schon viel Fantasie besitzen, um sich das normal Leben in diesem Dorf vorzustellen. Also Giethorn sollte man möglichst früh in der Saison oder am Ende der Saison besuchen.

In Steenwijk liegen wir wieder stadtnah. Als erstes kaufen wir im Jumbo ein, dieser Supermarkt ist ein Gigant. Es ist das Einkaufparadies. Anschließend bummeln wir durch die Stadt.

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Schlemmen an Bord

Ab heute sind wir wieder im schönen Friesland/Fryslân unterwegs.

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Tjeukemeer

Erstes Ziel ist Echtenerbrug. Hier tanken wir Diesel und Trinkwasser.

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unser Liegeplatz in Echtenerbrug wird bewacht

Weiter geht es auf das Tjeukemeer, hier möchten wir gerne an einer MarBoje/MarBoei vor der Insel Marchepolle übernachten. So eine MarBoje ist eine neue Möglichkeit, auf den friesischen Gewässern zu ankern. Die gelb/blaue Boje aus Kunststoff hat oben einem großen Ring zum Festmachen. Schnell sind die drei MarBojen vor der Insel belegt. Weitere Boote müssen nun vor eigenem Anker liegen. Es ist interessant hier zu liegen und den weiteren Booten bei ihren Ankermanövern zu zusehen. Manche Skipper machen sich überhaupt keine Gedanken, ob der Anker auch hält. Abstoppen, Anker incl. der ganzen Kette oder Leine mit einem Schwung ins Nass und das obwohl noch Fahrt im Schiff ist. Dann Motor aus und ins Wasser. Nicht nur ein Schiff sehen wir mit Anker auf Drift gehen. Ab dem Nachmittag werden es unzählige Boote, die an diese Stelle zum Baden kommen. Es ist ein Trubel und ein Lärmpegel wie in einem Schwimmbad. Wir sind nicht besonders lärmempfindlich, aber wenn eine Musikanlage an Bord betrieben wird und die Leute überhaupt nicht an Bord sind, sondern sich im Wasser vergnügen, das ist uns doch ein bisschen zu viel unnötiger Lärm. Zum Glück fahren sie am späten Nachmittag fast alle wieder weg und so haben wir dann noch einen ruhigen Abend an der Boje.

Nach einer ruhigen Nacht an der MarBoje machen wir von der Boje die Leinen los und fahren nach Sloten. Diese kleine Stadt ist wirklich sehenswert. Immer wieder gerne machen wir hier fest. Diesmal scheint leider keine Sonne.

Am nächsten Tag bessert sich das Wetter und wir fahren zum Slotermeer um dort zu ankern. Wieder machen wir an einer MarBoje fest. Der Weg dort hin ist nur 1,50m tief, aber für CARINA mit einem Tiefgang von 0,90m kein Problem.

Aus der Facebook-Gruppe „Wassersport in den Niederlanden“ erhalten wir den Tipp, dass sich in Balk ein sehr gutes chinesisches Restaurant befindet. Wir legen in der Gracht in Balk direkt vor dem Chinesen an. Das Essen ist wirklich toll und wir werden bestimmt noch öfter nach Balk fahren und es uns schmecken lassen. Restaurant: Golden River.

Von Balk geht es weiter über Woudsend und IJlst nach Sneek.

Zum ersten Mal finden wir vor dem schönen Wassertor keinen Liegeplatz. Also weiter durch die Stadsgracht und am anderen Ende machen wir vor der Oosterpoortsbrug fest. Der Liegeplatz wird gleich vom Hafenmeister abgesegnet und abkassiert.

Von hier ist man schnell in der Stadt.

Bis zum Ende der Saison genießen wir das schöne Friesland und fahren kreuz und quer durchs Land.

Fortsetzung folgt………

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