Allgemein, saison 2018

Franeker – Harlingen

August 2018

Der trockene Jahrhundertsommer verabschiedet sich so langsam. Heute nieselt es! Wir verlassen Franeker über die neue Ausfahrt auf den van Harinxma Kanaal gleich hinter der neuen Stationsbrug.

In Harlingen steuern wir die ZO-Gracht an.

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Dafür müssen wir durch die Oosterbrug, die auf Anfrage geöffnet wird.

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Die ZO-Gracht ist gut besucht, aber am Ende der Gracht finden wir noch einige freie Liegeplätze. Nachdem wir festgemacht haben, machen wir trotz des grauen Wetters einen kleinen Stadtbummel. Das Hafengebiet von Harlingen ist bei jedem Wetter ein interessantes Ziel.

Auf dem Rückweg erwischt uns ein kräftiger Regenguss. An Bord ist es gemütlich und wir sehen einen herrlichen Abendhimmel, der entschädigt uns für das heutige nasse Wetter.

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Passantenhaven ZO-Gracht mit Blick auf die Kerkpoortsbrug

Hafentage in Harlingen

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Der nächste Tag ist wieder sonnig und wir machen uns auf den Weg in die Stadt. Der Hafen ist wieder der Anziehungspunkt für uns. Wir besuchen auch zum wiederholten Male die Barentsz-Werft, die einen Nachbau des Expeditionsschiffs des Willem Barentsz baut (Stapellauf am 27 Oktober 2018, Taufe: „De Witte Swaen“).

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Nächster Hafentag:
Es ist wieder ein Regentag in Harlingen, wir sitzen im Schiff und beobachten, wie immer mehr Menschen sich am Ufer einfinden. Kurze Recherche im Netz: Zwemtocht vom 18-20.August !

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Am 19. August 2018 können wir den Niederländer Maarten van der Weijden in Harlingen beim Versuch, als erster Mensch die Elfstädtetour schwimmend zurückzulegen, bestaunen.

Maarten hat das Projekt zugunsten einer Krebsstiftung initiiert. Ein Erfolg, 5.000.000€ gehen als Spenden ein. IMG_2005

Und dann kommt er, der Olympiasieger von 2008 im Freiwasser-Schwimmen, Maarten wird angefeuert und beklatscht.

Leider musste der 37-Jährige nach rund 163 von 200 Kilometern entkräftet aufgeben und er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es war trotzdem ein Erfolg und er wurde gefeiert wie ein Star.

weiter geht unsere Tour von Harlingen aus über Franeker nach Bolsward.

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Saison 2016

Amsterdam

Im Juli 2016

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Wir verlassen Weesp und biegen ab auf den Amsterdamer Rijnkanaal, der uns direkt nach Amsterdam leitet.

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Über die Het IJ und Abgesloten IJ fahren wir am Sixhaven vorbei und suchen uns einen Liegeplatz in der Marina Amsterdam, den wir wirklich gut weiterempfehlen können. Für eine Nacht zahlen wir 23 € incl. Strom und schnelles Wlan.

Von hier gibt es eine gute und kostenlose Fährverbindung zur City. Ganz in der Nähe fährt die Fähre ab,  dort wo das Boatel liegt (große rote Buchstaben auf einem Kreuzfahrtschiff).  Die Fähre legt am Hauptbahnhof, der sehr zentral liegt, wieder an. Dazwischen pendeln zwei Fähren im 30 Min.Takt.

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1. Tag Amsterdam

Da wir früh in der Marina sind, nutzen wir gleich die Fähre und fahren zur Stadtbesichtigung rüber auf die andere Seite. Vom Hauptbahnhof laufen wir zum Grachtengürtel. Wir erkunden die Herrengracht und laufen über die Shoppingmeile zur Oude Kerk. Am Damrak nehmen wir einen Snack und beobachten die vielen Menschen, die am Straßencafé vorbei prominieren. Vor dem Hauptbahnhof erkundigen wir uns nach einer Grachtenfahrt, denn morgen wollen wir uns die Stadt vom Wasser aus ansehen. Wir nehmen einige Prospekte für Grachtenfahrten mit zur Marina und studieren die einzelnen Möglichkeiten.

Die neue Flagge von Amsterdam wird gleich gesetzt.

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2. Tag  Amsterdam

Mit der Fähre setzen wir wieder über zur City. Mit dem Rundfahrtschiff fahren wir nicht nur durch die Grachten, sondern machen auch eine kleine Hafenrundfahrt. Während der Fahrt erfahren wir eine Menge über die Stadt (deutsche Erklärung) und der Spaß (Ca. 1Std.) kostet pro Person 9€.

 

Anschließend setzen wir die Stadtbesichtigung zu Fuß fort, vorbei am Königlichen Palast (früher Rathaus), hier gibt es immer eine Menge zu sehen (Straßenkünstler).

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Anschließend  besuchen wir den Begijnhof, in dem das älteste Holz-Haus von Amsterdam steht (Het Houten Huis). Der Hof ist sehr gepflegt und eine Oase der Ruhe in der lebendigen Stadt. Früher war der Begijnhof ein Stift mit Laienschwestern, heute bietet die Anlage alleinstehenden Damen Wohnraum.

Von hier aus besuchen wir den Blumenmarkt, von dem wir aber etwas enttäuscht sind. Alle Stände sind unter Dach und bieten fast das gleiche an. Kaum frische Schnittblumen, sondern überwiegend Topfpflanzen und Blumenzwiebel. Vielleicht  ist es auch nicht die richtige Jahreszeit.

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Im Zickzack geht es über die Herrengracht, Keizergracht und Prinsengracht zurück Richtung Oude Kerk. Über viele schöne Brücken gehen wir, bewundern die hübschen Häuser mit den unterschiedlichen Giebeln, machen Pause in einem der vielen netten Cafés und die Zeit vergeht viel zu schnell. Bevor wir wieder zurück zur Marina fahren, durchqueren wir noch das „Rotlichtviertel“. Einige spärlich bekleidete Damen sitzen in den mit Neonlicht beleuchteten Fenstern. Aber überwiegend sind es Sexshops und finstere Kneipen, die sich aneinanderreihen und dieses Viertel prägen.

 

Mit müden Beinen gehen wir wieder Richtung Hauptbahnhof und fahren mit der Fähre zur Marina.

3. Tag Amsterdam

Heute wollen wir zum Jordaan-Viertel. Vor der Noorderkerk besuchen wir einen riesigen Flohmarkt. Wir laufen gerne an den Verkaufsständen vorbei und wundern uns, was alles für Waren angeboten werden. Das Jordaan Viertel ist eine gemütliche Ecke, mit kleinen Gassen und Arbeiterhäuschen aus dem 17. Jahrhundert.

An der Bloemgracht vorbei, wandern wir zur Prinsengracht, um das „Anne Frank Haus“ zu besuchen. Aber die Vermarktung vor Ort schreckt uns ab. Ebenso die lange Warteschlange um das Haus Nr.263 (Museum) zu besuchen.

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Quer über den Grachtengürtel (Keizergracht, Herengracht, Singel) kommen wir wieder am Königlichen Palast vorbei. Schauen ein wenig den Straßenkünstlern zu und bummeln weiter Richtung Oude Kerk. Heute wollen wir uns die alten Waage auf dem Nieuwmarkt anschauen. Leider wird auf dem Platz vor der Waage gearbeitet und mit der Baustelle davor, war es schwierig ein schönes Foto zu schießen.

Vorbei an der Nicholaskerk geht es zurück zum Hauptbahnhof….

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und mit der Fähre zur Marina Amsterdam und freuen uns auf ein kühles Bier.

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Einen ersten Eindruck haben wir jetzt von dieser schönen Stadt, die trotz der Größe eine angenehme Gemütlichkeit ausstrahlt.

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Linien: 1. Tag: Orange – 2. Tag: Gelb Boot/Grün  – 3. Tag: Blau

Uns hat es sehr gut gefallen und wir kommen wieder…. Es gibt noch so vieles zu sehen, z.B. das Museumsviertel!

weiter geht es nach Alkmaar und zum Käsemarkt

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Allgemein

Eastermar – Dokkum – Kollum

Eigentlich wollten wir nach Drachten, sind wir auch, aber gleich am nächsten Tag wieder weg. In Drachten gibt es keine Möglichkeit dicht bei der City anzulegen. Der Yachthafen „de Drait“ ist eine Charterbasis und bietet natürlich auch Liegeplätze für Gäste an.

Drachten
Drachten

Aber geeignet ist der Hafen eher für Dauerlieger, die dann ein Auto zur Verfügung haben. Rund um den Yachthafen gibt es nichts und die City ist ca. 4 km entfernt. Den Nachmittag versüßen wir uns mit Koffie und Wentelteefjes (Armer Ritter). In Friesland macht man die „Armen Ritter“ mit Zuckerbrot (Suikerbrood)

Wentelteefjes (Armer Ritter)
Wentelteefjes (Armer Ritter)

Wir fahren also weiter über die „Lits-Lauwersmeer-Route“ Richtung De Leien und dann nach Eastermar.

Hier erwartet uns ein gepflegter Passantenhafen. Hübsch angelegt mit viel grüner Wiese und einem Spielplatz.

Wir machen fest und schauen uns im Ort um.

Von Eastermar geht es über das Burgumer Meer weiter nach Dokkum. Hier wird 4 Tage gefeiert: Admiraliteistsdagen! Das müssen wir nicht haben, riesige Bühnen mit mannshohen Lautsprechern und 4 Tage und Nächte Programm.

Da legen wir gleich wieder ab und fahren in den kleinen Ort Kollum. Im Yachthafen winkt uns eine Hafenmeisterin an den Steg, hier dürfen wir bis Sonntag festmachen. Leider haben wir kein schönes Wetter in Kollum, es regnet und stürmt. Einen Stadt oder Dorfspaziergang machen wir aber trotzdem. Es gibt eine Einkaufsstraße mit kleinen Läden und Cafés und 3 Supermärkte.

Dann geht es nach Dokkum…..zweiter Versuch

weiterlesen: Dokkum

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2015

Sneek

Sneek ist eine der 11 friesischen Städte, die zur Elfstedentocht (Elfstädtetour) gehören. Diese Städte haben wir bereits besucht:

Von IJlst ist es nicht weit bis Sneek. Nach einer halben Stunde legen wir vor dem berühmten Sneeker „Waterpoort“ an.

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Das Wassertor steht seit 400 Jahren und ist ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt. Es hat früher mehrere Tore gegeben, die aber alle abgerissen wurden, damit auch die Dampfschiffe in die Stadt fahren konnten. Auf der Abrissliste stand dieses Wassertor ebenfalls schon, aber ein Volksaufstand konnte den Abriss verhindern. Das Tor besteht aus 2 achteckigen Türmen und einer Brücke über die Stadsgracht. Die Uhr des Wassertors ging immer fünf Minuten vor, damit die Leute abends noch Zeit hatten in die Stadt einzukehren oder die Stadt zu verlassen. Bis heute hat man es dabei belassen, die Uhr geht immer noch 5 Minuten vor.

Wir bummeln durch die Stadt, vorbei am Theater von Sneek,

dann weiter zur Martinikerk, auch Grote Kerk genannt und anschließend durch die Einkaufscity.

Aus einem Reiseführer erfahren wir von einer „Weduwe (Witwe) Joustra“: Ein Schlückchen bei der Witwe, dass sollte man sich nicht entgehen lassen. Und hier die Geschichte dazu:

1645 mischte Hendrik Beerenburg in Amsterdam kleine Kräuterpäckchen, die von den Skippern der Frachtschiffe (Skutsjes) gekauft wurden und mit Jenever oder Branntwein vermischt wurden. Dieser Extrakt bekam den Namen Beerenburg und wurde als Medikament verwendet. Dieser Magenbitter war ein Mittel gegen viele Leiden. Hendrik verstarb sehr früh und seine Witwe Joustra zog nach Sneek (Kleinzand). Nach dem Rezept ihres Mannes mischte sie die Kräuter mit Jenever, fügte noch Gewürze hinzu und verkaufte die Spirituose unter dem Namen „Weduwe Joustra Beerenburg“. Jetzt nach 150 Jahren verkauft und produziert die Ur-, Ur-, Urenkelin Helen Sonnenberg im ehemaligen Geschäft der Witwe Joustra ihren Beerenburg. Der Laden ist fast unverändert und wunderschön. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Über dem Verkaufsladen befindet sich eine kleine Ausstellung. Wir dürfen die alten Räume der Witwe besuchen und sitzen praktisch in ihrem Wohnzimmer. In einem der großen Räume wurden früher die Kräuter getrocknet und verarbeitet. Heute steht dort eine lange Tafel mit vielen verschiedenen Flaschen Beerenburg und alle darf man probieren.

Natürlich kaufen wir auch einen Beerenburg. Und im Beipackzettel steht:

„Die Einnahme einer geringen Menge dieses Medikamentes wird empfohlen, bevor man denkt, dass einem unpässlich wird.“

Deshalb sollte immer „it Slukje fan de Weduwe“ an Bord sein.

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2015

IJlst

Bevor wir von Stavoren nach IJlst fahren, machen wir einen Abstecher in das kleine Dorf Bakhuizen. Es ist über einen kleinen Kanal „Badkhuizer Vaart“, der aus dem See De Morra führt, zu erreichen.

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Das Dorf bietet nicht viel, aber im Hafen liegt man gut und ruhig.

Von Bakhuizen geht es über das Heegermeer nach IJlst. Wieder eine der Städte von der „Elfstedentocht“. IJlst ist eine kleine Stadt mit etwa 3250 Einwohnern.

Besonders hübsch anzusehen sind die Grachten mit den Lindenbäumen an den Seiten. Die kleinen Gärten sind immer noch in privatem Besitz, früher wurden sie zum Wäsche bleichen benutzt.

An der Eegracht und Gamalagracht stehen einige schöne alte Häuser.

Im Hotel „Stadsherberg Het Wapen van IJlst“ trinken wir ein Kopie Koffee und dazu den berühmten Oranjekoek. Es ist ein friesischer Kuchen. Traditionell ein Blechkuchen mit rosa Glasur und früher mit Buttercremeverzierung (heute mit Sahne) + geschmückt mit Früchten und Orangenschnipseln. Ein Festtagskuchen……:
Bij ons is elke Dag een Festje! (Bei uns ist jeder Tag ein Fest)

Ein weiteres Pulikumsmagnet ist die sehenswerte Holzsägemühle ‚De Rat‘ aus dem Jahre 1638. Natürlich haben wir die Sägemühle auch besichtigt. Es ist unbeschreiblich, das muss man mit allen Sinnen erleben. Der Duft von frisch gesägtem Holz, dazu das rhythmische rattern der Sägeblätter und die alten Balken und Werkzeuge machen den Besuch der Sägemühle zu einem ganz besonderen Erlebnis. Man darf sich in der Mühle frei bewegen, man wird lediglich aufgefordert sehr vorsichtig und umsichtig zu sein. Hier die Bilder dazu, den Duft und das Geräusch muss man sich dazu denken.

Die Mühle verarbeitet bis zum heutigen Tag immer noch Bäume zu Balken und Brettern. Das Holz wird wie früher vorher lange gewässert (ca. 1 Jahr), dadurch wird die Qualität des Holzes verbessert. Das gesägte Holz wird hauptsächlich für Restaurationsarbeiten verwendet.

IJlst ist auch bekannt für die einst königliche Fabrik ‚J. Nooitgedagt & Zn‘, die Schlittschuhe, Spielzeug und auch Werkzeug herstellte, heutzutage kann man einiges aus der Produktion im Museum bestaunen. Im Ort steht noch der alte Schornstein der ehemaligen Fabrik.

Hinweis aufs Museum

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2015

Stavoren

Von Hindeloopen fahren wir wieder zurück auf den See De Morra und von dort auf den Johan Frisokanaal bis Stavoren.

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Wie Hindeloopen liegt auch Stavoren am IJsselmeer. Der Ort hat ca. 1000 Einwohner und lebt heute vorwiegend vom Tourismus, der fast vollständig auf den Wassersport orientiert ist. Stavoren ist die älteste der elf friesischen Städte und sie war auch mal die größte und reichste Stadt Frieslands. Die Bewohner lebten in Pracht und Wohlstand und man nannte sie auch die verwöhnten Kinder von Stavoren. Ab 1385 war Stavoren eine Hansestadt, die Getreide aus dem Ostseeraum importierte.

Am Ende des Mittelalters ging es mit Stavoren bergab, der Hafen versandete und bei den Getreideimporten spielte dieser Ort keine Rolle mehr.

Und aus dieser Zeit stammt die folgende Sage von der Frau aus Stavoren:
Im Mittelalter lebte in Stavoren die Witwe eines steinreichen Kaufmanns. Die hochmütige Frau besaß mehr Schiffe als alle anderen Kaufleute und Reeder der Stadt zusammen, und ihr Reichtum wuchs von Tag zu Tag an.
Trotz ihres großen Reichtums war sie nicht zufrieden. Sie begehrte, den kostbarsten Besitz der Welt zu haben, und schickte den Kapitän eines ihrer Schiffe hinaus, um ihr den zu besorgen. Dieser fand nach einer langen Reise in Danzig den besten Weizen, den er jemals gesehen hatte. Mit diesem Weizen kehrte er zurück.
Aber die Kaufmannswitwe hatte sich andere Schätze vorgestellt. Wütend fragte sie den Kapitän: „An welcher Seite hattest du den Weizen geladen?“ Er antwortete: „An der Backbordseite“. Daraufhin befahl sie dem Schiffer, die Ladung an der Steuerbordseite wieder ins Meer zu schütten. Ein Umstehender hörte das und weissagte ihr, sie werde einmal vor Armut betteln müssen. Darauf zog sie einen kostbaren Goldring vom Finger und warf das Schmuckstück ebenfalls ins Meer. Sie fügte hinzu: „So wenig dieser goldene Ring je wieder zu mir zurückkehren wird, so wenig werde ich jemals Armut leiden“.
Kurze Zeit später fand die Dienstmagd der hochmütigen Frau den Ring in einem Fisch, den sie zum Mittag zubereiten wollte. Die Herrin erschrak. Danach erfuhr sie noch am selben Abend, dass mehrere ihrer Schiffe im Sturm auf hoher See „mit Mann und Maus“ untergegangen seien. Ihr Unglück nahm kein Ende und die Frau starb als arme Bettlerin.
Wyfke fan Starum/ Vrouwe van Stavoren (Quelle Wikipedia)

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Das Denkmal und so einiges mehr haben wir gesehen, hier die Fotos dazu:

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Allgemein

Hindeloopen

Bevor es nach Hindeloopen geht, machen wir einen Abstecher nach Gaastmeer. Gaastmeer ist ein kleines Wassersport-Dörfchen im Herzen des friesischen Seengebietes. Wir fahren über lt Piel an und liegen dort vor der Brücke. Den Tipp haben wir aus der Gruppe „Wassersport in den Niederlanden“ bei Facebook bekommen (danke an Eckhardt). Im Dorf finden wir ein Restaurant, einen Supermarkt und einen Imbiss. Dort genießen wir Patat und Frikandel spezial.
Hafengeld 9,50€ (die einzige Stromsäule befand sich am Anfang des Anlegers)

Heute wollen wir nach Hindeloopen. Von Gaastmeer fahren wir über das Heegermeer, den See Fluessen und De Morra in die Koudumer Vaart.

Über diesen kleinen Kanal fahren wir bis zur Schleuse nach Hindeloopen. Vor der Schleuse wenden wir und fahren zurück zum Passantenanleger.

Im Yachthafen (vor der 2,50m hohen Brücke) hätten wir auch liegen können, aber der Passantenanleger am Sportplatz ist viel dichter bei der Stadt. Hier liegen wir gut und fast alleine.

Hindeloopen liegt am Rande des Ijsselmeers, der früheren Zuiderzee. 1225 erhielt Hindeloopen schon das Stadtrecht und wurde zu einer wichtigen Handelsstadt mit einer Flotte von mehr als 100 Schiffen.

Auf zur Stadtbesichtigung, hier der Bilderbogen von Hindeloopen:

weiterlesen: Stavoren

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