Saison 2019

Elburg und Kampen

Als nächstes stehen zwei alte Hansestädte auf dem Programm.

1. Elburg

Nach einer ruhigen Nacht auf Knarland und einem guten Ftühstück verlassen wir die kleine grüne Insel Knarland.

Es geht noch ein Stück auf den Randmeren und dann steuern wir Elburg an.

Hinter der Elburgerbrug biegen wir ab Richtung Hafen. Viele Plätze entlang der Zufahrt an der Kade sind schon belegt.

Wir fahren durch bis zum alten Hafen. Unser Lieblingsplatz ist noch frei, Carina ist zu dick für die Boxen, aber direkt daneben liegen wir gut.

Elburg hat noch eine alte Botter Flotte im Hafen.

Elburg ist immer einen Besuch wert, uns gefällt es sehr gut hier in der Stadt. Nette Restaurants, tolle kleine Geschäfte, einen großen JumboMarkt und viele Möglichkeiten draußen zu sitzen und die Menschheit zu beobachten.

Wir genießen Elburg mit allen Sinnen 😉

Das Wetter ist sehr abwechslungsreich, mal Sonne und mal Wolken und Regen.

Hafengeld: 16,80€ inclusive Strom, Wasser und Wifi

2. Kampen

Tschüss Elburg, wir fahren weiter zur nächsten Hansestadt.

Ein Stück über die Randmeren und vor der Roggebotsluis biegen ab auf die neue Verbindung „Reevediep „.

Es ist eine Verbindung zwischen Drontermeer und der Ijssel. Sie wurde April 2019 vorzeitig fertiggestellt (geplant 2022) und für Sportboote freigegeben. Die Brücken sind laut Pegelstand 4 oder 4,20 hoch. Die Schleuse macht wenig bis fast nichts an Hub.

Hier ein paar Fotos vom Reevediep:

Höhe 4,20m

Warten vor der Schleuse

Jetzt noch ein Stückchen auf der Ijssel abwärts fahren und dann sind wir in Kampen.

Wir machen im Buitenhaven Längsseite an einem Schwimmsteg fest.

Es ist wieder sehr warm und es gibt Melone mit Schinken.

Wir holen das Sonnenverdeck raus.

Auch Kampen gefällt uns immer wieder gut, wir sind oft hier und bummeln gerne durch die Stadt.

Hafengeld: 14,60€ + Strom, + Wasser, inclusive Wifi

weiter geht es über die Ijssel, Zwarte Meer und Lemmstervaart zum Slotermeer

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Allgemein, Saison 2016

Kampen – Zwolle

 

Im Juli 2016

Über die IJssel fahren wir bis Zwolle, Hauptstadt der Provinz Oberijssel. Auch Zwolle ist wie Kampen eine alte Hansestadt.

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Die Strömung der IJssel ist zwischen Kampen und Zwolle nur sehr gering, wir sind gut vorwärts gekommen. Der Yachthafen der Gemeinde Zwolle liegt in der sternförmig angelegten Stadsgracht und man ist mit wenigen Schritten in der City.

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Es macht Spaß durch die mittelalterliche Innenstadt zu bummeln und die vielen guten und bekannten Cafés, Restaurants und Spezialitätengeschäften zu besuchen. Da kann man saisonale Produkte aus der Region oder Spezialitäten wie zum Beispiel: Zwoller Senf, Peperbuskaas (Käsespezialität), Balletjes (Bonbons) und Blauwvingerkoekjes (Kekse) probieren. Blauwfinger wurden die Zwoller früher von den Menschen aus der Hansestadt Kampen genannt. Das ist eine alte Geschichte: Die Kamper kauften von den Zwoller eine Glocke und bezahlten sie mit Wagenladungen von Kleingeld. Die Zwoller bekamen von dem tagelangen Zählen des Münzen blaue Finger und erhielten so den Spitznamen „Blauwvinger“.

Im 15. Jahrhundert war die größte Blütezeit Zwolles, die Stadt war eine Hochburg der Buchdruckerkunst.  Heute kann man in Zwolle eine der schönsten Buchhandlungen von Europa besuchen, sie befindet sich in einer ehemaligen Kirche.

Sehenswert in der Altstadt ist das mittelalterliche Stadttor (Sassenpoort 1408).

Intersessant auch das Museum de Fundatie (bildenden Künste).

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Das Wahrzeichen von Zwolle ist der Peperbus, der Turm der Liebfrauenbasilika. Der 75 Meter hohe Turm kann erklettert werden (236 Stufen) und verfügt über ein Glockenspiel mit 51 Glocken. Peperbus wird der Turm im Volksmund genannt, weil die aufgesetze Spitze wie ein Pfefferstreuer aussieht.

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In der Stadt gibt es viele Parks, die zum Spazierengehen einladen.

Wir haben den Aufenthalt in Zwolle genossen und werden bestimmt wiederkommen.

 

weiter geht es nach Meppel

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Saison 2016

Weesp-Biddinghuisen-Kampen

Wir verlassen Weesp und fahren nach Muiden, eigentlich wollen wir gerne in Muiden bleiben, finden aber keinen Liegeplatz.

Dann raus aufs Ijmeer und über die Randmeren bis Almere-Haven. Dort benutzen wir die kleine Schleuse (h 2,50, b 4,00, t 1,25 u. l 20m) um ins Landesinnere zu kommen. Diese Schleuse ist sehr abenteuerlich.

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Schleuse Almere-Haven

Auf der Hoge Vaart gehen wir kurz vor der „Grüne Kathedrale“ an einen Passantensteg und übernachten dort.

An der Hoge Vaart steht ein seltsames Bauwerk. Sieht aus wie eine mittelalterliche Burg, die aber nicht fertig gebaut wurde.

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Kasteel Almere

Nur Flevoland ist noch gar nicht so alt! Deshalb kann es sich nur um einen Neubau handeln. Im Internet habe ich recherchiert, es sollte das Kasteel Almere werden, eine riesige Parkanlage mit einem Konferenz- und Nobelhotel. Baubeginn: 2000 und stillgelegt 2002.

Hier ein Bericht über diese Ruine:

Die nächste Nacht verbringen wir in Biddinghuisen, ein Dorf an der Hoge Vaart im östlichen Flevoland. Hier begegnen wir dem freundlichsten Hafenmeister der Saison.

Hafengeld: 10,70€ incl. Strom

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Viel los ist hier im Dorf nicht, wir finden einen kleinen Supermarkt und einen Imbiss.

Es geht weiter auf der Hoge Vaart durchs Flevoland, hier wächst das Gemüse auf dem ehemaligen Meeresboden der Zuiderzee.

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Durch die Ketelsluis kommen wir ins Ketelmeer und biegen gleich wieder in den Keteldiep ab und fahren dann auf der IJssel bis Kampen.

In Kampen machen wir im alten Hafen fest.

Hafengeld: 11,25€ (o. Strom) Stromsäulen mit Münzen

Kampen gefällt uns sehr gut, man liegt schön ruhig im alten Hafen und ist schnell in der Stadt. Einige historische Bauwerke bewundern wir…… Bovenkerk, Koornmarktspoort, Broederpoort , Nieuwe Toren und vieles mehr.

Die alte Hansestadt an der IJssel war einst eine mächtige Stadt, die Schiffe fuhren auf der Nord- und Ostsee und trieben Handel mit England und Frankreich. Als Erinnerung an diese Zeit baute man eins der stolzen Schiffe nach, die Kogge. Diese Kogge wurde mit Originalmaterialien nachgebaut.

Am Ufer der IJssel liegt die braune Flotte von Kampen, sie besteht aus 40 stolzen Schiffen.

Sehenswert ist auch die Stadsbrug und auch die kleine Kuhinsel.

Weiter geht es nach Zwolle

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