Allgemein, saison 2018

Franeker, Easterlittens nach Bolsward

August 2018

Von Harlingen fahren wir nach Franeker, diesmal liegen wir in Franeker in der Noordergracht vor der Fußgängerbrücke (Richtung Jumbo).

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Eine Insel treibt vorbei
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Franeker Rathaus

Wir spazieren in die Stadt und essen draußen vor der „Bakkerij Van Der Kloet“  ein Baguette, welches köstlich schmeckt.

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Nach der Stärkung fahren wir weiter und passieren die neue Kaatsveldbrug/ Saakstra’sbrêge in Franeker.

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Die Kaatsveldbrug ist keine Klappbrücke mehr, sie ist jetzt eine feste Brücke mit einer Durchfahrtshöhe von 2,50m.

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Weiter geht es ein Stück auf dem Van Harinxmakanaal und dann biegen wir ab auf die Franekervaart Richtung Easterlittens. Hier machen wir an einem Marekriteplatz fest.franeker-easterl

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Nach einer ruhigen Nacht fahren wir das letzte Stück bis Bolsward. easterlittens-bolsward

 

Ortsdurchfahrt Wommels

dann weiter nach Burgwerd

 

 

Ortsdurchfahrt Burgwerd

 

In Bolsward machen wir diesmal an einem neuen Steg fest, er liegt gleich neben der Schettens Knetemansbrug (St Jozefbrug).

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Ein schönes Plätzchen im Grünen und doch mitten in der Stadt.

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Bolsward Maarktstraat

Unser Weg durch die Stadt führt uns immer am schönen Rathaus vorbei bis zur Broerekerk mit dem gläsernen Dach.

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Vor der Kirche sehen wir uns den neuen Brunnen an, die (spuckende) Fledermaus von Bolsward.

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Der Fledermausbrunnen gehört zum Projekt der 11Fountains der Elfsteden (Elfstädte).

 

Zurück am Liegeplatz lackiert Karin die Holzreling und Uwe besorgt eine neue Gasflasche (Tankstelle).

 

 

weiter geht es nach Makkum…….

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2015

Sneek

Sneek ist eine der 11 friesischen Städte, die zur Elfstedentocht (Elfstädtetour) gehören. Diese Städte haben wir bereits besucht:

Von IJlst ist es nicht weit bis Sneek. Nach einer halben Stunde legen wir vor dem berühmten Sneeker „Waterpoort“ an.

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Das Wassertor steht seit 400 Jahren und ist ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt. Es hat früher mehrere Tore gegeben, die aber alle abgerissen wurden, damit auch die Dampfschiffe in die Stadt fahren konnten. Auf der Abrissliste stand dieses Wassertor ebenfalls schon, aber ein Volksaufstand konnte den Abriss verhindern. Das Tor besteht aus 2 achteckigen Türmen und einer Brücke über die Stadsgracht. Die Uhr des Wassertors ging immer fünf Minuten vor, damit die Leute abends noch Zeit hatten in die Stadt einzukehren oder die Stadt zu verlassen. Bis heute hat man es dabei belassen, die Uhr geht immer noch 5 Minuten vor.

Wir bummeln durch die Stadt, vorbei am Theater von Sneek,

dann weiter zur Martinikerk, auch Grote Kerk genannt und anschließend durch die Einkaufscity.

Aus einem Reiseführer erfahren wir von einer „Weduwe (Witwe) Joustra“: Ein Schlückchen bei der Witwe, dass sollte man sich nicht entgehen lassen. Und hier die Geschichte dazu:

1645 mischte Hendrik Beerenburg in Amsterdam kleine Kräuterpäckchen, die von den Skippern der Frachtschiffe (Skutsjes) gekauft wurden und mit Jenever oder Branntwein vermischt wurden. Dieser Extrakt bekam den Namen Beerenburg und wurde als Medikament verwendet. Dieser Magenbitter war ein Mittel gegen viele Leiden. Hendrik verstarb sehr früh und seine Witwe Joustra zog nach Sneek (Kleinzand). Nach dem Rezept ihres Mannes mischte sie die Kräuter mit Jenever, fügte noch Gewürze hinzu und verkaufte die Spirituose unter dem Namen „Weduwe Joustra Beerenburg“. Jetzt nach 150 Jahren verkauft und produziert die Ur-, Ur-, Urenkelin Helen Sonnenberg im ehemaligen Geschäft der Witwe Joustra ihren Beerenburg. Der Laden ist fast unverändert und wunderschön. Man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Über dem Verkaufsladen befindet sich eine kleine Ausstellung. Wir dürfen die alten Räume der Witwe besuchen und sitzen praktisch in ihrem Wohnzimmer. In einem der großen Räume wurden früher die Kräuter getrocknet und verarbeitet. Heute steht dort eine lange Tafel mit vielen verschiedenen Flaschen Beerenburg und alle darf man probieren.

Natürlich kaufen wir auch einen Beerenburg. Und im Beipackzettel steht:

„Die Einnahme einer geringen Menge dieses Medikamentes wird empfohlen, bevor man denkt, dass einem unpässlich wird.“

Deshalb sollte immer „it Slukje fan de Weduwe“ an Bord sein.

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Allgemein

Hindeloopen

Bevor es nach Hindeloopen geht, machen wir einen Abstecher nach Gaastmeer. Gaastmeer ist ein kleines Wassersport-Dörfchen im Herzen des friesischen Seengebietes. Wir fahren über lt Piel an und liegen dort vor der Brücke. Den Tipp haben wir aus der Gruppe „Wassersport in den Niederlanden“ bei Facebook bekommen (danke an Eckhardt). Im Dorf finden wir ein Restaurant, einen Supermarkt und einen Imbiss. Dort genießen wir Patat und Frikandel spezial.
Hafengeld 9,50€ (die einzige Stromsäule befand sich am Anfang des Anlegers)

Heute wollen wir nach Hindeloopen. Von Gaastmeer fahren wir über das Heegermeer, den See Fluessen und De Morra in die Koudumer Vaart.

Über diesen kleinen Kanal fahren wir bis zur Schleuse nach Hindeloopen. Vor der Schleuse wenden wir und fahren zurück zum Passantenanleger.

Im Yachthafen (vor der 2,50m hohen Brücke) hätten wir auch liegen können, aber der Passantenanleger am Sportplatz ist viel dichter bei der Stadt. Hier liegen wir gut und fast alleine.

Hindeloopen liegt am Rande des Ijsselmeers, der früheren Zuiderzee. 1225 erhielt Hindeloopen schon das Stadtrecht und wurde zu einer wichtigen Handelsstadt mit einer Flotte von mehr als 100 Schiffen.

Auf zur Stadtbesichtigung, hier der Bilderbogen von Hindeloopen:

weiterlesen: Stavoren

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Saison 2013

Blokzijl

Noch ein paar Bilder aus Blokzijl in Overijssel

Sehenswert ist die Kirche in Blokzijl, eine der ersten Kirchen in den Niederlanden, die von und für die Prostestanten gebaut worden ist (1609 – 1613). Das Votivschiff ist von der Gilde der Bootsleute gespendet worden, genau wie die Kronleuchter aus dem 17. Jahrhundert. Das Votivschiff war ursprünglich aus Silber und wurde geraubt als die Stadt besetzt war (1672). Die schöne Uhr mit dem einen Zeiger war lange unter graugrüner Farbe versteckt (1745). (Infos aus dem Prospekt des Kirchenvorstands)

weiterlesen:

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