Saison 2019

Balk, Joure und Akkrum

Anfang August 2019

Wir lassen uns treiben, von einem Ort zum anderen……

Balk

Vom Ankerplatz auf dem Slotermeer fahren wir nach Balk. Einen Liegeplatz finden wir im Ort vor unserem Lieblingschinesen „Golden River“.

Balk hat viele kleine Geschäfte, einen Metzger, eine Bäckerei und einen Supermarkt. Restaurants und Cafés gibt es auch.

Wir speisen beim Chinesen und spazieren abends noch zum Jachthafen „Bademester Keimpe“. Auf der Terrasse sitzen wir bei einem Glas Wein und genießen die schöne Stimmung am Meer.

Hafengeld: 14,50 + Strom

Wir verlassen Balk und machen wieder einen Zwischenstopp (Übernachtung) auf dem Slotermeer.

Dann reisen wir weiter nach….

Joure

Es ist ein sonniger und warmer Sonntag, auf den Kanälen ist viel Betrieb. In Joure ist die Kade voll belegt.

Im Passantenhaven finden wir aber eine freie Box.

Wir zahlen das Hafengeld und spazieren in die Stadt. Genießen ein leckeres Eis, es ist eins der Besten von Friesland.

Wir kaufen nach dem Stadtbummel noch ein paar Lebensmittel ein und gehen zum Hafen zurück.

Hafengeld: 14,25€ + Strom inclusive Wifi

Ankern und Marrekriteplatz

Morgens behandelt Uwe ein paar kleine Roststellen, dann kaufen wir Verpflegung ein, denn wir wollen an einem Marrekrite-Platz festmachen und/oder Ankern.

Auch heute nutzen viele das schöne Wetter für eine Bootstour. In der Nähe von Terherne finden wir am Ende einer Bucht einen schönen Platz.

Am nächsten Tag ankern wir auf dem Sneekermeer in der Nähe der der Brug Heerenzijl auf dem Terkaplester Puollen.

Gegen Abend dreht der Wind und nimmt zu. Dunkle Wolken ziehen auf und es donnert.

Wir nehmen den Anker auf und verholen uns an einen geschützten Marrekriteplatz im „Kalde Mage“. Das Wetter beruhigt sich wieder und es wird noch ein gemütlicher Abend an der Wiese.

Akkrum

Von der Wiese fahren wir nach Akkrum in den Passantenhaven. Es ist viel Wind und Regen angekündigt und da liegen wir in Akkrum schön geschützt. Auch für die nächsten Tage ist viel Regen vorhergesagt.

Hafengeld: 11€ + Strom inclusive Wifi

Weiter geht es über Drachten und Grou. ……. große Änderung für CARINA!

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Saison 2019

Lemmstervaart und Slotermeer

Ende Juli 2019

Es ist wieder sehr warm und wir sehnen uns nach den friesischen Seen. Eigentlich wollten wir noch weitere Städte besuchen, aber wir planen um und fahren Richtung Friesland.

Von der Ijssel biegen wir ab zur Ganzendiepsluis.

Eine schöne Strecke folgt auf dem Ganzendiep.

Dann kommt das Zwarte Meer, das heute sowas von blau ist. Blau so weit das Auge reicht.

 

Über den Vollenhoverkanaal geht es weiter zur Voostersluis.

Die Zwolse Vaart ist ebenfalls eine schöne Strecke. Bei Marknesse passieren wir die Schleuse und biegen dann bei Emmeloord in die Lemmstervaart ab.

Wir übernachten wieder an der gleichen Stelle an einem Passantensteiger wie auf der Hinfahrt. Anfangs liegen wir alleine dort, aber Spätnachmittags legen noch zwei Schiffe an. Auch sie bleiben über Nacht.

Am nächsten Tag geht es weiter. Nach ein paar km kommt die Friese Sluis. Hier melden wir uns wieder telefonisch an. Mit einer Ziffernfolge teilt man mit, wo man ist und wohin man will. Die Zahlen stehen auf der Tafel bei der Schleuse.

 

Von dieser Schleuse geht es gleich in die nächste.

Weiter geht es durch Lemmer und Sloten.

Lemmer
Lemmer
Sloten

Auf dem Slotermeer lassen wir den Anker fallen.

Endlich wieder ankern und baden. Es wird ein wunderschöner Nachmittag und Abend.

Es folgen noch Besuche in Balk, Joure, Akkrum und Grou …..

Saison 2019

Elburg und Kampen

Als nächstes stehen zwei alte Hansestädte auf dem Programm.

1. Elburg

Nach einer ruhigen Nacht auf Knarland und einem guten Ftühstück verlassen wir die kleine grüne Insel Knarland.

Es geht noch ein Stück auf den Randmeren und dann steuern wir Elburg an.

Hinter der Elburgerbrug biegen wir ab Richtung Hafen. Viele Plätze entlang der Zufahrt an der Kade sind schon belegt.

Wir fahren durch bis zum alten Hafen. Unser Lieblingsplatz ist noch frei, Carina ist zu dick für die Boxen, aber direkt daneben liegen wir gut.

Elburg hat noch eine alte Botter Flotte im Hafen.

Elburg ist immer einen Besuch wert, uns gefällt es sehr gut hier in der Stadt. Nette Restaurants, tolle kleine Geschäfte, einen großen JumboMarkt und viele Möglichkeiten draußen zu sitzen und die Menschheit zu beobachten.

Wir genießen Elburg mit allen Sinnen 😉

Das Wetter ist sehr abwechslungsreich, mal Sonne und mal Wolken und Regen.

Hafengeld: 16,80€ inclusive Strom, Wasser und Wifi

2. Kampen

Tschüss Elburg, wir fahren weiter zur nächsten Hansestadt.

Ein Stück über die Randmeren und vor der Roggebotsluis biegen ab auf die neue Verbindung „Reevediep „.

Es ist eine Verbindung zwischen Drontermeer und der Ijssel. Sie wurde April 2019 vorzeitig fertiggestellt (geplant 2022) und für Sportboote freigegeben. Die Brücken sind laut Pegelstand 4 oder 4,20 hoch. Die Schleuse macht wenig bis fast nichts an Hub.

Hier ein paar Fotos vom Reevediep:

Höhe 4,20m

Warten vor der Schleuse

Jetzt noch ein Stückchen auf der Ijssel abwärts fahren und dann sind wir in Kampen.

Wir machen im Buitenhaven Längsseite an einem Schwimmsteg fest.

Es ist wieder sehr warm und es gibt Melone mit Schinken.

Wir holen das Sonnenverdeck raus.

Auch Kampen gefällt uns immer wieder gut, wir sind oft hier und bummeln gerne durch die Stadt.

Hafengeld: 14,60€ + Strom, + Wasser, inclusive Wifi

weiter geht es über die Ijssel, Zwarte Meer und Lemmstervaart zum Slotermeer

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Saison 2019

Zurück über die Vecht

Juli 2019

Nieuwersluis/Loenen

Vor der Weiterfahrt in Maarssen befüllen wir an der Wasserstation unsere Frischwassertanks.

Heute ist es bewölkt und es nieselt ab und an. Nach 2 Stunden legen wir hinter der Cronenburgerbrug in Nieuwersluis an.

Hier gibt es Passantenanleger mit Stromversorgung. Wir melden uns wieder mit der App bei AanUit.net an. Da es immer noch regnet, verzichten wir auf einen Landgang.

Hafengeld: 14,58€ inclusive Strom

Weesp

Das Wetter ist besser als vorausgesagt, es ist warm und die Sonne lässt sich öfter sehen. In Weesp legen wir diesmal gleich bei der „Lange Vechtbrug“ am Passantenanleger in einer Box an.

In einer Box mit Heckpfählen (ohne Zwischensteg) haben wir lange nicht mehr gelegen. Der Steg ist hoch und so kommen wir gut über den Bug von Bord.

Wir spazieren los, kaufen bei AlbertHein ein, trinken an der Schleuse einen Kaffee und ein Eis gönnen wir uns auch. Das Eis in der Fußgängerzone ist wirklich sehr sehr lecker. Es wird ein herrlicher Sommerabend, den wir in der Plicht mit einem Wein genießen.

Gegen 20:30 versammeln sich viele große Ruderboote bei der Lange Vechtbrug. Wir können den Start vom Kutterpullen-Wettstreit verfolgen. Insgesamt gehen 11 Boote mit gemischter Besatzung an den Start. Sie rudern Richtung Muiden.

Am nächsten Tag Dauerregen bis Nachmittags. Wir bleiben in Weesp. Nach dem Regen machen wir einen langen Spaziergang und genießen im Café T&B an der Gracht Koffie und Appeltaart.

Hafengeld: 9,50€ + Strom

Muiden

Heute fahren wir das letzte Stückchen Vecht bis Muiden. Diesmal möchten wir gerne in Muiden anlegen, bisher ist uns das nicht geglückt. Aber diesmal finden wir vor der kleinen Schleuse eine freie Box. Auch diesmal mit Heckpfählen und ohne Zwischensteg. Der Steg ist hoch und wir kommen wieder gut über den Bug von Bord.

Wir machen einen Spaziergang zum Schloss Muiden, die Besichtigung sparen wir uns, der Eintritt kostet 15€ pro Person! Das ist uns zu teuer. Es geht zurück zur Schleuse mit einem Stopp im Café. Anschließend noch zum Kaufmann und zur kleinen Weesperportsluis.

Weiter geht es nach Huizen

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Saison 2019

Utrecht

Im Juli 2019

Von Maarssen nach Utrecht

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So parkt man in Maarssen

Heute wollen wir nach Utrecht, aber zuerst melden wir uns mit der App (AanUit.net) für Maarssen ab. Eine Bestätigung kommt prompt per SMS, Liegeplatz und Strom sind abgemeldet.

Wir kommen gut voran, die meisten Brücken werden fernbedient und öffnen sich bei Annäherung. Es ist bewölkt, ab und an fallen ein paar Tropfen vom Himmel.

Vor der Weerdsluis in Utrecht müssen wir ein wenig warten. Wir machen am Warteplatz fest.

Dann schleusen wir mir 3 anderen Booten. Die Schleusengebühr beträgt 5€ und man kann nur „pinnen“ (EC oder Kreditkarte).

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Gleich hinter der Schleuse biegen wir ab Richtung Monicabrug. Hier machen wir am Passantensteiger fest. 3 x 24 Stunden darf man hier liegen. Aber es gibt keinen Strom, für uns jetzt kein Problem mehr, neue Batterie und das Solarpaneele liefert trotz bewölktem Himmel ausreichend Strom.

Wir bummeln an der Oude Gracht vorbei, die nur wenige Schritte entfernt von unserem Liegeplatz ist. Die Oude Gracht schlängelt sich durch die Altstadt und kann auch befahren werden. Man kann sie befahren, sie ist allerdings sehr schmal, teilweise mit Tunnel oder Brücken mit Engpässen. Arbeitsschiffe (Verpflegungs- und Entsorgungsschiffe), Kanus, Trettboote, Schaluppen, Ausflugsboote uvm. sind hier unterwegs und das in beide Richtungen. Zwangsweise kommt es da schon mal zu gefährlichen Begegnungen.

Wir kennen dieses Getümmel vom letzten Besuch und diesem Risiko wollen wir Carina nicht aussetzen. Da sitzen wir lieber gemütlich in einem der vielen Cafés an der Gracht und beobachten vorbeifahrenden Schiffe und das quirlige Leben der Stadt.

Am nächsten Morgen bummeln wir abermals an der Gracht entlang, genießen die schöne Stadt diesmal mit Sonnenschein.

Nach einem guten Lunch in einem der Restaurants geht es zurück zum Schiff. Leinen los und ab zur Schleuse.

Wir fahren über die schöne Vecht zurück bis Maarssen.

Leider sind alle Liegeplätze mit Stromsäulen besetzt. Aber mit der neuen Batterie kein Problem und das, obwohl wir in Utrecht auch ohne Stromanschluss gelegen haben.

Das Anmelden mit der App bei AanUit.net geht problemlos. Gegen 19:00 Uhr sehen wir, wie zwei Kontrolleure von AanUit (in Uniform und mit Tablet) die Zahlung der Liegegebühr überprüfen. Etliche Schiffe haben sich scheinbar nicht angemeldet und müssen nun zahlen. An Carina gehen sie vorbei, unsere Anmeldung ist im System.

Es ist ein schöner Sommerabend und der Liegeplatz gefällt uns gut.

Hafengeld: 12,20€ ohne Strom 

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Unser Liegeplatz in Maarssen

Unsere Enkelkinder bekommen öfter eine Postkarte von Bord, wir erstellen mit unseren Fotos eine Postkarte auf der Page: „Pokamax“, die Karte wird von Pokamax versendet.  Eine tolle Möglichkeit finden wir, eine Karte kostet 2,49 €. Die Enkelkinder sind immer ganz begeistert.

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Weiter über Maarssen, Middelhoek und Weesp nach Muiden.

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Saison 2019

Dode Hond und die Vecht

Juli 2019

Von den Randmeren auf die Vecht

Nach einer Woche Zwangspause verlassen wir Zeewolde und fahren zur Schleuse Nijkerk. In der Schleuse liegen wir unbekannter Weise neben dem deutschen Motorboot „MaRa“ (hier die Page der MaRa).

Beim Verlassen der Schleuse haben wir über den Messenger von Facebook Kontakt mit der MaRa und tauschen Fotos aus. Die MaRa fährt weiter auf die Vecht und wir steuern die kleine Insel „Dode Hond“an. Mit der neuen Batterie an Bord dürften wir jetzt an der Wiese keine Stromprobleme mehr bekommen, zumal auch das Solarpaneele die Batterie weiter speist.

Dode Hond

Es ist ein tolles Plätzchen hier an der Insel, wir liegen ruhig in mitten der Natur. Wir genießen den wunderschönen Abend mit der tollen Lichtstimmung.

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Einziger Wermutstropfen ist das Seegras um uns herum. Vor der Insel wird gemäht und auch das Fahrwasser ist frei von Seegras, aber der Weg um die Insel zum Liegeplatz ist dicht bewachsen.

Am nächsten Morgen zeigt sich, dass das Batterieproblem gelöst ist. Die Batteriespannung ist ok. Wir legen ab und fahren vorsichtig um die Seegrasfelder herum. Aber die Schraube fängt doch Seegras auf, es rummelt und die Power fehlt. Mehrmals in den Rückwärtsgang hilft ein wenig.

Dann hören wir ein Schiffshorn, wir schauen uns um und entdecken die „MaRa“. Schnell die Kamera geholt, aber wir sind für ein gutes Foto zu weit entfernt. Beim nächsten Treffen wollen wir einen Fotostopp einlegen.

Es geht ein Stückchen über das Markermeer und dann biegen wir ab nach Muiden.

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Bei Muiden mündet die Vecht ins Markermeer. Um auf der Vecht zu fahren, müssen wir durch die Schleuse. Das Schleusentor steht auf und wir fahren gleich ein.

Weesp

Nun sind wir auf der Vecht, der wohl schönsten Wasserstraße der Niederlande. Unser erstes Ziel ist Weesp, das sind nur wenige km bis zur Stadt. In der Herrengracht in Weesp ist die Kade voll belegt. Wir machen am Brückengeländer fest. Für eine Nacht liegen wir so gut. Es ist etwas umständlich von Bord zu kommen, aber zum Glück sind wir noch nicht steif und gebrechlich.

Hafengeld: 9,50€

Wir verlassen Weesp und fahren die Vecht aufwärts. Es ist eine der schönsten Wasserstraßen der Niederlande. Viel Natur und schöne Dörfer mit prächtigen Häusern säumen das Ufer. Die Gärten sind fast alle liebevoll und interessant angelegt. Natürlich immer eine Wasserterrasse oder mindestens eine Sitzgelegenheit am Wasser.

De Nes

Beim kleinen See „De Nes“ machen wir an einem Passantensteiger ohne Landverbindung fest. Hier haben wir vor 2 Jahren schon mal Übernachtet. Das Wetter ist sonnig, nicht zu heiß und es geht eine leichte Brise.

Leider haben wir „Blinde Passagiere“ an Bord, jede Menge Fliegen und gegen Abend auch noch Mücken sammeln sich in unserem Salon. Uwe geht auf die Jagd und meint: jetzt sind wir wieder Fliegen und Mücken frei. Unsere Bulleyes sind mit Fliegendraht ausgestattet und so können wir auch abends/nachts sicher lüften. Leider hat Uwe nicht alle Mücken erwischt und so wird es doch eine unruhige Nacht. Die Biester lassen einen nicht in Ruhe schlafen, Uwe muss mehrmals raus aus dem Bett, weil es um uns herum summt und gestochen haben die Biester auch schon.

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Maarssen

Am nächsten Tag fahren wir gut 2,5 Stunden weiter die Vecht aufwärts und machen am Passantensteiger der Stadt Maarssen fest.

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Hier sollen wir fürs Bezahlen der Liegegebühr eine App runterladen, uns registrieren und dann darüber bezahlen. Internet steht am Platz nicht zur Verfügung! Unser eigenes Netz fällt aus, keine Verbindung möglich. Kein Internet, dann muss man sich telefonisch anmelden. Uwe ruft an und das Drama beginnt. Die Dame spricht niederländisch oder englisch. Man einigt sich auf Englisch. Das Gespräch dauert 16 Minuten und Zack, wir sind angemeldet und können die Stromsäule benutzen.

Am nächsten Tag haben wir wieder Netz und können die App runterladen. Einloggen mit E-Mail und Passwort. Das Passwort hat die Dame uns gestern schon am Telefon mitgeteilt. Was wir nicht wissen, sie hat die E-Mail Adresse falsch notiert und so können wir uns nicht einloggen. Wir bemerken den Fehler und teilen es der Firma AanUit.net mit. Das ist die Kurzversion, denn es folgen noch Telefongespräche, SMS und endlich die Berichtigung per Mail.

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Wir bleiben einen weiteren Tag in Maarssen. Wir müssen unsere Vorräte auffüllen. Im Ort gibt es einen großen Supermarkt und eine kleine Einkaufsmeile. Wir besuchen ein nettes Restaurant das direkt am Kanal liegt, es heißt „De Endracht“. Wir sitzen draußen und können die Schiffe auf dem Kanal und bei der Brückenpassage beobachten. Man sollte unbedingt auch einen Blick ins Restaurant werfen, es ist interessant eingerichtet.

Wichtig bei der Abreise ist, dass man sich bei AanUit.net wieder abmeldet, denn sonst laufen die Liegegebühren weiter. Das Abmelden mit der App klappt problemlos.

Weiter geht es nach Utrecht

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Saison 2019

Zeewolde

im Juni 2019

Eigentlich wollten wir heute an die Insel Knarland, da aber die Batterie schlapp macht, steuern wir lieber den Hafen Strand Horst an, denn dort gibt es einen Wassersportladen. Der Hafen ist öde, hier ist nichts los, außer einen Restaurant, einem McDo und dem Bootsausrüster.

Vom Hafenmeister bekommen wir einen Liegeplatz zugewiesen, machen dort fest und bestellen beim Bootsausrüster eine neue Batterie. Lieferzeit 2-3 Tage. Heute ist Mittwoch, hoffentlich kommt die Lieferung vor dem Wochenende!

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Das einzig Gute an diesem öden Hafen ist das schnelle kostenlose Wifi und ein paar Blümchen.

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Hafengeld: Strand Horst 15€ inclusive Strom und Wifi

Wir schauen auf die Waterkaart und suchen uns für die nächsten Tage einen anderen Hafen.

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Unsere Wahl fällt auf Zeewolde, gleich gegenüber von Strand Horst. Wir verholen am nächsten Tag rüber auf die andere Seite. Jetzt sind wir auf Flevoland und der Hafen Zeewolde mit den Passantenhaven in der Stadt gefällt uns sehr gut. Wir machen in einer Box mit Fingersteg fest und erkunden anschließend die Stadt.

Um die Niederlande langfristig vor Flutkatastrophen zu schützen, wurde die Eindämmung der Zuiderzee beschlossen. Es entstand der Nordostpolder und Flevoland. Flevoland liegt 3 m unter dem Meeresspiegel und wurde 1979 zum ersten Mal besiedelt. Seit 1984 ist Zeewolde eine eigenständige Gemeinde.

Der Passantenhaven Zeewolde bietet viele Plätze, Strom, Wasser, Spielplatz, Strand und nette Einkaufsmöglichkeiten. Viele Restaurants in der Stadt und am Hafen bieten für jeden Geschmack etwas.

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Hier wird uns die Zeit nicht lang, denn die Batterie kommt nicht wie versprochen in 2-3 Tagen, sondern erst nach einer Woche (Dienstag Mittag).

Am Freitag und Samstag findet im Hafen ein Triathlon statt. Freitag starten 140 Jungen/Mädchen in mehreren Gruppen. Alle sind mit viel Ehrgeiz dabei.

Am Samstag starten dann mehrere Gruppen Frauen und Männer, sie müssen natürlich eine weitere Strecke schwimmen/radeln und laufen. Die Niederländer sind ein wirklich sportliches Völkchen.

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Die Zeit im Hafen nutzen wir auch für Pflegearbeiten.

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Dienstag fahren wir rüber nach Strand Horst und holen die neue Batterie ab und bauen sie gleich ein. Die alte Batterie wird vom Wassersportladen entsorgt. Dann fahren wir zurück nach Zeewolde, übernachten dort und können so die Batterie richtig voll laden. Mittwoch geht es dann endlich wieder weiter.

Hafengeld: Zeewolde 13,25€ + Strom + Wasser (leider kein Wifi)

Weiter mit dem Dode Hond und Weesp

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