2015

Heerenveen – Leeuwarden

Von Heerenveen fahren wir auf dem Heerenveense Kanaal und um die Wartezeit vor der Eisenbahnbrücke zu vermeiden, biegen wir durch eine Brücke (2,70m) auf den Nieuwe Heerenveense Kanaal ab. Nun geht es weiter bis nach Akkrum. Vor der Klappbrücke in Akkrum haben wir eine Stunde Wartezeit (Middag). Nach dem Passieren der Brücke biegen wir ab in den Passantenhafen (nur für Schiffe bis 10m). Hier liegt man mitten im Dorf. Wir bummeln ins Dorf und genießen im Café „Kromme Knilles“ een Kopje Koffie und Appeltaart.

Hafengeld: 9 € + 2 € Touristenabgabe – Strom 0,50€ und Internet frei

_MG_4893
Kromme Knillis

Am nächsten Morgen legen wir ab und über die Kromme Knillis geht es auf den Prinses-Margriet-Kanaal. Hier herrscht viel Betrieb, wie auf einer Autobahn geht es zu. Segelboote, Motorboote und große Binnenschiffen fahren auf diesem Kanal.

_MG_4894
Prinses-Margriet-Kanaal

Schnell verlassen wir den P-M-K wieder und biegen in Grouw Richtung Leeuwarden ab. Aber wir befinden uns auf der „Staande Mastroute“ (von der Ems ins Ijsselmeer) und deshalb herrscht hier auch noch viel Betrieb.

Akkrum
Akkrum

In Leeuwarden an der Hermesbrug wird der Holzschuh für das „Klompgeld“ geschwenkt (Brückengeld 7 € für alle Brücken im Stadtgebiet).

_MG_4920
der schiefe Turm von Leeuwarden

Der Passantenhafen der Stadt Leeuwarden liegt im alten Verteidigungsgraben am Prinzenpark (Prinsentuin). So liegt man im Grünen und trotzdem in der Stadt.

Hafengeld: 10,27€ + 2€ Touristenabgabe, Strom 0,33€ kWh
Hafengeld nur am Automat und nur mit Kartenzahlung (mit Pin) möglich. Strom wird über eine Karte gebucht, die man für 5€ kaufen muss, Guthaben für Strom 2€. Die Karte darf man behalten, so steht da geschrieben, wie großzügig.

*

*

*

Saison 2013

Sneekermeer – Akkrum

Sonntag verholen wir uns nach Akkrum. Dort machen wir einen Stadtbummel und genießen en Kopje Koffie mit Appelgebak im Café Kromme Knillis. Café Kromme Knillis ist ein gemütliches Lokal für Jung und Alt. Das Lokal verdankt seinem Namen einer Legende von zwei Riesen mit dem Namen Manke Meine und Krumme Knillis. Laut Legende hatten zwei friesische Bauern beschlossen einen Kanal quer durch ganz Friesland anzulegen  und für diese Heidenarbeit wollten sie die Arbeitskraft der beiden Riesen Manke Meine und Kromme Knillis in Anspruch nehmen. Es hieß nämlich, dass die Riesen gut graben könnten. Die beiden Riesen begannen mit der Arbeit und der Kanal schlängelte sich von rechts nach links, von einem geraden Kanal konnte keine Rede sein. Nach etlichen Kilometern drehten sich die Riesen um und Manke Meine rief mit größter Verwunderung: „Ach krumm…..“ Dieser Ausruf führte zum Namen von Akkrum! Manke Meine fand die Arbeit nicht gut und Kromme Knillis meinte dazu,  das Manke Meine viel zu akkurat arbeitet.  Darüber gerieten die Beiden in Streit und fingen in Akkrum an jeder in eine andere Richtung zu graben. Manke Meine grub den schnurrgeraden „Meinesloot“ der von Akkrum nach Terherne führt. Kromme Knillis  arbeitete weiter an der Kromme Knillis, ein Wasserweg voller Kurven von Akkrum nach Irnsum. Diese Geschichte steht so in der Speisekarte vom Café Kromme Knillis in Akkrum. Der Name würde zum Lokal passen: denn  Kromme Knillis: ein gemütlicher Riese, der Trubel und Hektik am liebsten vermeidet. Einfach in Ruhe schöne Kurven graben und ansonsten die Sonne  und die schöne Gegend genießen und ab und zu ein Lokal besuchen.

Diese Geschichte wollte ich Euch nicht vorenthalten. Wir haben uns sehr wohl gefühlt in diesem Café.

Anschließend fahren wir zu einem Marekriteplatz auf der Kromme Knillis etwas außerhalb von Akkrum. Den schönen Sommerabend verbringen wir wieder in der Natur