saison 2018

Elfstedentocht Franeker

August 2018

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Wir sind auf der Elfstedentocht (Elfstädtetour) unterwegs, es geht von Vrouwburtstermolen nach Franeker (20,5km). Für heute ist Gewitter und Regen angesagt, aber wir haben Glück, es bleibt trocken.

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So können wir diese Route durch die Natur genießen. Ab und an wird es spannend, denn das Fahrwasser ist sehr eng.

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Eine Stelle ist besonders schmal, wir fahren durch die Büsche.

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Eine Schleuse müssen wir passieren, es ist die Schutsluis Wierstersyl.

Dann geht es weiter durch die Natur.

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In Franeker nutzen wir die Liegemöglichkeit an der Turfkade.

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Hier liegen wir citynah mit Stromanschluss und auch Wasser kann man tanken.

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Franeker gefällt uns als Städtchen sehr gut, nette Geschäfte, schöne Restaurants und auch die Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel sind perfekt. Der Jumbo-Supermarkt liegt nur ein paar Schritte entfernt.

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Neue Anlage rund um die Torfkade

In der Stadt bestaunen wir den neuen Brunnen: Die Wolke von Franeker

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Diese Wolke ist ein zierliches Kunstwerk, sie entsteht durch einen Nebel aus ganz feinen Wassertröpfchen die aus einem Geflecht von goldenen Rohren ins Becken fallen. Einer der schönsten Brunnen dem Projekt: 11Fountains

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Wir bummeln durch die Stadt und besuchen das Planetarium-Cafe. Das Planetarium selbst haben wir diesmal nicht besucht, sondern nur dort im Café die leckere Appeltaart probiert.

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Nicht nur die Appeltaart des Cafés ist ein Besuch wert, auch die Einrichtung des Cafés ist sehenswert.

 

Nach einem Hafentag geht es morgen weiter…

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Passantenhaven Franeker

….nach Harlingen

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saison 2018

IJlst – Balk – Sneekermeer – Joure

Freitag
Sneek – IJlst
Wir nehmen Abschied von Sneek und unseren Freunden und fahren Richtung IJlst.

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Tschüss

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Im Yachtenhafen bei der Holzmühle „De Rat“ möchten wir anlegen und Wasser bunkern. Leider gibt es den Yachthafen nicht mehr und so fahren wir weiter zum Passantenhafen bei der Eisbahn.

Wir hätten auch gleich vor der Brücke zum Passantenhafen abbiegen können, dann durch eine feste Brücke (2,50m) und eine bewegliche Brücke. In der Karte steht 2,30m. das stimmt aber nicht, die feste Brücke ist mind. 2,50m. Im Passantenhafen liegt man in Boxen mit Strom und Wasser am Steg. Hafengeld 14,50€ incl. Strom

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Passantenhafen IJlst

Vom Passantenhafen sind wir schnell im Dorf, dort gibt es einen Bäcker, einen Supermarkt und ein Restaurant.

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Samstag
IJlst – Balk

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Leinen los in IJlst, wir möchten nach Balk. Es geht vorbei am Heegermeer, durch Woudsend und über das Slotermeer nach Balk.

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Nije Wellebrege
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Sägemühle De Jager in Woudsend

Ab Woudsend haben wir eine Schiffskolonne vor uns mit ca. 8 Schiffen. Sie fahren weiter übers Slotermeer und rein nach Balk. Alle legen vor uns längsseits am Kanal an und wir fahren anschließend an allen vorbei und finden dann zum Glück noch einen Platz an der Kaimauer kurz vor der Brücke.

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Wir bummeln durch den Ort an den vielen kleinen Geschäften vorbei.

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Im Café am Kanal genehmigen wir uns ein Kopje Koffie und Appeltaart mit Schlagroom.

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Sonntag
Heute feiern wir Karins Geburtstag. Alle Schiffe, die in Balk liegen, fahren wieder nach Hause und wir verholen Carina ein Stück zurück, denn dann haben wir auch einen Platz mit Stromanschluss. Den Geburtstagskuchen mit Aprikosen (gebacken im Omnia) genießen wir an Bord.

Abends Speisen wir im chinesischen Restaurant „Golden River“, der für sein tolles Essen bekannt ist.

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Wir sind wieder begeistert, toller freundlicher Service und ein schmackhaftes Essen.

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Carina liegt gleich vor dem Restaurant

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Montag
Balk – Sneekermeer

Carina verlässt Balk und fährt Richtung Sneekermeer, wir suchen uns einen freien Marekriteplatz und machen dort fest.

Die Sonne scheint und wir genießen die Wärme.

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Es ist herrlich ruhig hier, es ist noch Vorsaison und es sind nur wenig Schiffe unterwegs.

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Die Skutjes trainieren schon für die Regatta im August.

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Unser Blick aus dem Salon

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Dienstag – Terkaple

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Wir machen einen Ausflug nach Terkaple. Es ist eine schöne Anfahrt nach Terkaple.

In Terkaple passieren wir eine kleine Selbstbedienungsbrücke. Die Durchfahrt ist sehr eng und gleich hinter der Brücke knickt das Fahrwasser stark ab.

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Im Waterpark Terkaple werden unsere Kinder in den Ferien ein Häuschen mieten und wir verbringen dann eine Woche gemeinsam hier im schönen Friesland. Die Ferienhaussiedlung schauen wir uns an, sie liegt sehr schön und es sieht alles sehr gepflegt aus.

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Waterpark Terkaple

Gleich nebenan im kleinen Yachthafen Maran machen wir kurz fest und wir suchen den Betreiber, um zu fragen, ob wir dort für eine Nacht liegen können.

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Yachtenhafen Maran

Leider bekommen wir keine Auskunft, der Mitarbeiter durfte nichts sagen und wartete auf den Chef. Der lässt sich aber leider nicht sehen. So legen wir wieder ab und fahren zurück zur Klappbrücke.

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Diesmal ist es noch schwieriger, denn wir haben Seitenwind und wir kommen nur mit Mühe durch die enge Durchfahrt. Für die Nacht suchen wir uns wieder einen Marekriteplatz auf dem Sneekermeer.

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Marekrite Sneekermeer

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Mittwoch
Sneekermeer – Joure

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Leinen los am Marekriteplatz und es geht Richtung Joure. Die Stadt Joure kennen wir noch nicht und das wollen wir heute ändern.

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Es ist eine nette Tour nach Joure, die Joustersluis kurz vor Joure steht offen und wir können sie passieren.

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Joustersluis steht offen

Mitten in der Stadt gibt es einen großen Passantenhafen mit vielen Plätzen längsseits und auch mit Boxenplätzen.

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Griene Molen, Spinnekopmühle (ca. 1800)

Wir fahren in eine Box und machen dort fest.

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Der Hafenmeister ist freundlich und erklärt uns einiges. Den Strom, das Wasser und die Duschen bezahlt man mit einer Karte. Die Hafengebühr für unsere Carina (9,50m) beträgt 13,25€ + Strom.

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Passantenhafen Joure

Die Stadt ist sehr interessant mit einer langen Fußgängerzone. Es gibt viele nette Geschäfte, Restaurants und Cafés. Es gefällt uns sehr gut in Joure und wir kommen bestimmt bald wieder.

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2015

Stavoren

Von Hindeloopen fahren wir wieder zurück auf den See De Morra und von dort auf den Johan Frisokanaal bis Stavoren.

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Wie Hindeloopen liegt auch Stavoren am IJsselmeer. Der Ort hat ca. 1000 Einwohner und lebt heute vorwiegend vom Tourismus, der fast vollständig auf den Wassersport orientiert ist. Stavoren ist die älteste der elf friesischen Städte und sie war auch mal die größte und reichste Stadt Frieslands. Die Bewohner lebten in Pracht und Wohlstand und man nannte sie auch die verwöhnten Kinder von Stavoren. Ab 1385 war Stavoren eine Hansestadt, die Getreide aus dem Ostseeraum importierte.

Am Ende des Mittelalters ging es mit Stavoren bergab, der Hafen versandete und bei den Getreideimporten spielte dieser Ort keine Rolle mehr.

Und aus dieser Zeit stammt die folgende Sage von der Frau aus Stavoren:
Im Mittelalter lebte in Stavoren die Witwe eines steinreichen Kaufmanns. Die hochmütige Frau besaß mehr Schiffe als alle anderen Kaufleute und Reeder der Stadt zusammen, und ihr Reichtum wuchs von Tag zu Tag an.
Trotz ihres großen Reichtums war sie nicht zufrieden. Sie begehrte, den kostbarsten Besitz der Welt zu haben, und schickte den Kapitän eines ihrer Schiffe hinaus, um ihr den zu besorgen. Dieser fand nach einer langen Reise in Danzig den besten Weizen, den er jemals gesehen hatte. Mit diesem Weizen kehrte er zurück.
Aber die Kaufmannswitwe hatte sich andere Schätze vorgestellt. Wütend fragte sie den Kapitän: „An welcher Seite hattest du den Weizen geladen?“ Er antwortete: „An der Backbordseite“. Daraufhin befahl sie dem Schiffer, die Ladung an der Steuerbordseite wieder ins Meer zu schütten. Ein Umstehender hörte das und weissagte ihr, sie werde einmal vor Armut betteln müssen. Darauf zog sie einen kostbaren Goldring vom Finger und warf das Schmuckstück ebenfalls ins Meer. Sie fügte hinzu: „So wenig dieser goldene Ring je wieder zu mir zurückkehren wird, so wenig werde ich jemals Armut leiden“.
Kurze Zeit später fand die Dienstmagd der hochmütigen Frau den Ring in einem Fisch, den sie zum Mittag zubereiten wollte. Die Herrin erschrak. Danach erfuhr sie noch am selben Abend, dass mehrere ihrer Schiffe im Sturm auf hoher See „mit Mann und Maus“ untergegangen seien. Ihr Unglück nahm kein Ende und die Frau starb als arme Bettlerin.
Wyfke fan Starum/ Vrouwe van Stavoren (Quelle Wikipedia)

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Das Denkmal und so einiges mehr haben wir gesehen, hier die Fotos dazu:

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Allgemein

Oudega

Von Workum geht es mal wieder in die Natur. Wir haben uns einen Marrekriteplatz auf dem Bombrekker ausgesucht. Das ist ein kleiner See vor Oudega. Es ist herrlich warm und wir verbringen die Zeit mit Baden und Faulenzen. Allerdings nicht nur faulenzen, denn ich lackieren das Luk der Achterkajüte und Uwe bessert Lackschäden am Aufbau aus.

Nachts sehen wir, wie in der Presse angekündigt, sehr viele Sternschnuppen. Es ist der perfekte Platz zum beobachten, um uns sind keine Lichtquellen.

In Oudega machen wir im Passantenhafen fest. Oudega ist ein kleines Dorf in einem Seengebiet. Ein großer Campingplatz mit Yachthafen bringt Leben ins Dorf. Wir finden einen Supermarkt, Restaurants und einen Imbiss.

Das Hafengeld beträgt 6,75€ + 2€ Tourisabgabe (Internet ist frei und Strom kostenpflichtig)

Bilder aus Oudega:

Am Samstag wird die Straße am Hafen abgesperrt und kurzer Hand als Spielfeld beschlagnahmt. Vier Manschaften spielen auf zwei Spielfelder Schlagball (Kaatsen), Kaatsen ist in Friesland ein alter Nationalsport. Wir schauen den Spieler eine Weile zu, jedoch ohne die Spielregeln zu erkennen.

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Am Sonntag erhalten wir die Nachricht, dass unsere Freunde uns mit dem Womo besuchen wollen. Da in Workum zum Yachthafen auch ein  Wohnmobilstellplatz gehört, entschließen wir uns nach Workum zurück zu fahren. Das Hafengeld im Yachthafen Bouwsma beträgt 10,80€ + 2€  Touristenabgabe und 2,50 € für Strom.

Leider regnet es sowohl am Sonntag als auch am Montag. Aber wir haben trotzdem viel Spaß und viel zu erzählen, so das die Zeit viel zu schnell vergeht.

weiterlesen: Hindeloopen

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