2015

IJlst

Bevor wir von Stavoren nach IJlst fahren, machen wir einen Abstecher in das kleine Dorf Bakhuizen. Es ist über einen kleinen Kanal „Badkhuizer Vaart“, der aus dem See De Morra führt, zu erreichen.

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Das Dorf bietet nicht viel, aber im Hafen liegt man gut und ruhig.

Von Bakhuizen geht es über das Heegermeer nach IJlst. Wieder eine der Städte von der „Elfstedentocht“. IJlst ist eine kleine Stadt mit etwa 3250 Einwohnern.

Besonders hübsch anzusehen sind die Grachten mit den Lindenbäumen an den Seiten. Die kleinen Gärten sind immer noch in privatem Besitz, früher wurden sie zum Wäsche bleichen benutzt.

An der Eegracht und Gamalagracht stehen einige schöne alte Häuser.

Im Hotel „Stadsherberg Het Wapen van IJlst“ trinken wir ein Kopie Koffee und dazu den berühmten Oranjekoek. Es ist ein friesischer Kuchen. Traditionell ein Blechkuchen mit rosa Glasur und früher mit Buttercremeverzierung (heute mit Sahne) + geschmückt mit Früchten und Orangenschnipseln. Ein Festtagskuchen……:
Bij ons is elke Dag een Festje! (Bei uns ist jeder Tag ein Fest)

Ein weiteres Pulikumsmagnet ist die sehenswerte Holzsägemühle ‚De Rat‘ aus dem Jahre 1638. Natürlich haben wir die Sägemühle auch besichtigt. Es ist unbeschreiblich, das muss man mit allen Sinnen erleben. Der Duft von frisch gesägtem Holz, dazu das rhythmische rattern der Sägeblätter und die alten Balken und Werkzeuge machen den Besuch der Sägemühle zu einem ganz besonderen Erlebnis. Man darf sich in der Mühle frei bewegen, man wird lediglich aufgefordert sehr vorsichtig und umsichtig zu sein. Hier die Bilder dazu, den Duft und das Geräusch muss man sich dazu denken.

Die Mühle verarbeitet bis zum heutigen Tag immer noch Bäume zu Balken und Brettern. Das Holz wird wie früher vorher lange gewässert (ca. 1 Jahr), dadurch wird die Qualität des Holzes verbessert. Das gesägte Holz wird hauptsächlich für Restaurationsarbeiten verwendet.

IJlst ist auch bekannt für die einst königliche Fabrik ‚J. Nooitgedagt & Zn‘, die Schlittschuhe, Spielzeug und auch Werkzeug herstellte, heutzutage kann man einiges aus der Produktion im Museum bestaunen. Im Ort steht noch der alte Schornstein der ehemaligen Fabrik.

Hinweis aufs Museum

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