Allgemein

Harlingen

Von Leeuwarden, mit Zwischenstation in Franeker, fahren wir nach Harlingen.

Landwirtschaft, Schifffahrt, Seefischerei und der Tourismus prägt die Stadt Harlingen.  Durch die Schleuse in Harlingen fährt man direkt auf die Nordsee, d.h. ins Wattenmeer. Der Abschlussdeich zwischen Wattenmeer und IJsselmeer liegt ca. 8 km südlich von Harlingen. Und durch Harlingen führt die Strecke der Elfstedentocht, des berühmten Eisschnelllauf-Marathonrennens entlang der elf friesischen Städte.

Wir machen in der Z.-O.Gracht fest, hier gibt es viele Liegeplätze (mit Strom) für Besucher und wir sind dicht bei der Stadt.

Wir machen eine Stadtwanderung……. erzählt als Bildergeschichte:

  1. Tag

2. Tag

Der Besuch der Willem-Barentsz-Werft hat sich sehr gelohnt. Wir erfahren viel über die Geschichte um Willem Barentsz und über das Schiff. Sehr empfehlenswert.  Der Herr, der uns alles erklärt, hat uns so neugierig gemacht, dass wir uns ein Buch besorgt haben: Herbert Friedrich: Die Eissee – die letzte Fahrt des Willem Barents
vielen Dank und wir kommen bestimmt wieder

Jetzt haben wir alle Städte, die zur Elfstädtetour (Eldstedentocht) gehören besucht.

  1. Leeuwarden
  2. Sneek
  3. IJlst
  4. Sloten
  5. Stavoren
  6. Hindelopen
  7. Workum
  8. Bolsward
  9. Harlingen
  10. Franeker
  11. Dokkum

Aufmerksame Leser des Blogs werden feststellen, dass wir Sloten in diesem Jahr nicht besucht haben, aber dafür im letzten Jahr zweimal 😉

weiterlesen: Ab ins Winterlager

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Allgemein

Weser und Hunte

Die Elbe und die Geeste haben wir befahren, heute geht es auf die Weser und anschließend über die Hunte nach Oldenburg. Vor dem Ablegen in Bremerhaven besorgen wir beim Schiffsausrüster Janssen eine neue Trinkwasserpumpe. Unsere alte Pumpe hat einen externen Druckschalter und dieser hat den Dienst eingestellt. Einen neuen Druckschalter könnten wir auch kaufen, aber der kostet ca. 65€ und eine neue Pumpe mit integriertem Druckschalter kostet ca. 100€. IMG_5144 Mit neuer Pumpe an Bord legen wir in Bremerhaven ab und fahren mit dem Flutstrom mit 13-15km/h die Weser aufwärts. _MG_4352 Der Flutstrom unterstützt uns mit 5-10km/h. Schnell erreichen wir die Einmündung der Hunte und fahren dort weiter mit dem Flutstrom bis Oldenburg.

Aufenthalt haben wir vor der Eisenbahnbrücke Oldenburg, hier müssen wir fast eine Stunde auf die Öffnung der Klappbrücke warten. Da setzte schon langsam die Ebbe ein und wir hätten bald ohne Öffnung unter der Brücke durchgepasst. In Oldenburg finden wir im Wendehafen einen Liegeplatz. Schnell ist man von hier aus in der City von Oldenburg. IMG_5166

weiterlesen: Küstenkanal und Ems

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Saison 2013

Festungsstadt Coevorden

Impressionen aus Coevorden

Im Touristbüro gab es keine Informationen zur Stadt in deutscher Sprache. Selbst den Stadtplan (auch keine deutschen Erklärungen) musste man bezahlen (2,– Euro). Da muss Drenthe sich noch anstrengen, in Friesland ist man da viel freizügiger mit Stadtplänen und es gibt auch immer Hinweise in fremden Sprachen (de, fr. eng.). Selbst in Oberijssel wurde man gleich bei den Schleusen mit Information versehen, es gab einen Stoffbeutel mit vielen Prospekten und einer Flagge von Oberijssel. Hier sollte die kleine Flagge von Drenthe 14.00 Euro kosten. Aber genug gemeckert, die Stadt ist einen Besuch wert. Coevorden ist eine malerische alte Festungsstadt mit vielen wunderschönen alten Häusern und einem gemütlichen Stadtkern. Die Geschichte der Festung Coevorden reicht bis ins Mittelalter zurück. Die Festungsstadt lag an der Handelsstraße zwischen Groningen und dem Rheinland. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte dutzende Male um die Herrschaft der Stadt gekämpft. Von Süden kommend konnte man die Nordniederlande nur durch die Sümpfe erreichen und die konnte man nur an wenigen Stellen überqueren. Eine dieser Stelle war Coevorden. Der Name verweist auf eine Stelle, an der Kühe ein Gewässer durchwaten konnten: ‘Koevoorde’. Dadurch erhielt Coevorden eine erhebliche strategische Bedeutung: Wer diese Festung in seiner Hand hatte, herrschte über den gesamten Norden.
Vom großen Marktplatz gehen alle Straßen des alten Stadtkerns sternförmig ab. Am Gästehafen steht das prächtig restaurierte 400 Jahre alte Arsenal. Dort sind das Touristbüro, die Bibliothek und das Stedelijk Museum untergebracht. Im ehemaligen Kastell befindet sich ein Hotel. Die alten Grachten sind heute Teil des Van Heutszparks. In dessen Nähe steht auch der Wasserturm aus dem Jahr 1916. Leider konnten wir den schönen großen Marktplatz mit dem Gänseliesebrunnen nicht richtig begutachten, denn er wurde von einem großen Zelt verdeckt. 4 Tage lang fand eine Musik und Tanzveranstaltung statt (Horecadagen Coevorden).  Direkt am Marktplatz befindet sich das Gemeindehaus mit dem Theater, ein Neubau, den wir an diesem Platz nicht so gut gelungen finden, obwohl man ein altes Haus mit eingebaut hat. Das Gebäude ist sehr dominierend und wirkt wie eine dunkle Wand.

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