Allgemein

Weser und Hunte

Die Elbe und die Geeste haben wir befahren, heute geht es auf die Weser und anschließend über die Hunte nach Oldenburg. Vor dem Ablegen in Bremerhaven besorgen wir beim Schiffsausrüster Janssen eine neue Trinkwasserpumpe. Unsere alte Pumpe hat einen externen Druckschalter und dieser hat den Dienst eingestellt. Einen neuen Druckschalter könnten wir auch kaufen, aber der kostet ca. 65€ und eine neue Pumpe mit integriertem Druckschalter kostet ca. 100€. IMG_5144 Mit neuer Pumpe an Bord legen wir in Bremerhaven ab und fahren mit dem Flutstrom mit 13-15km/h die Weser aufwärts. _MG_4352 Der Flutstrom unterstützt uns mit 5-10km/h. Schnell erreichen wir die Einmündung der Hunte und fahren dort weiter mit dem Flutstrom bis Oldenburg.

Aufenthalt haben wir vor der Eisenbahnbrücke Oldenburg, hier müssen wir fast eine Stunde auf die Öffnung der Klappbrücke warten. Da setzte schon langsam die Ebbe ein und wir hätten bald ohne Öffnung unter der Brücke durchgepasst. In Oldenburg finden wir im Wendehafen einen Liegeplatz. Schnell ist man von hier aus in der City von Oldenburg. IMG_5166

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2015

NOK und Elbe-Wesser-Schifffahrtsweg

In Rendsburg wird Geburtstag gefeiert. Kaddy und Tim kommen mit einem Gebutstagskuchen vorbei.

Von Rendsburg geht es weiter auf dem NOK (Nord-Ostsee-Kanal) bis zur Schleuse in Brunsbüttel.

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Wir starten um 5.00 Uhr in der Früh, damit wir mit dem Ebbstrom auf der Elbe Richtung Otterndorf fahren können. Gegen 11.30 Uhr sind wir vor der Schleuse und werden nach wenigen Minuten Wartezeit mit einem weiteren Sportboot in der „Alten Schleuse“ geschleust.

Auf der Elbe fahren wir mit 9,5kn auf dem Ebbstrom Richtung Otterndorf. 2 Std. vor dem Niedrigwasser (NW) sind wir in der Fahrrinne zum Hafen Otterndorf. 1,5 Std vor NW kann man noch den Hafen anlaufen. Doch wir haben Pech, das Wasser reicht nicht und wir laufen kurz vor der Hafeneinfahrt auf eine Sandbank. Jetzt müssen wir ca. 3 Stunden warten, dann können wir wieder fahren.

Im Hafen erfahren wir, dass die Schleuse Otterndorf heute nicht mehr schleust, der Wasserstand passt nicht. Also abwarten und morgen erneut versuchen.

IMG_5102-1Hafengeld Otterndorf 10,50 Euro incl. Strom

Von Otterndorf/Elbe geht es auf dem Elbe-Weser-Schifffahrtsweg über Bad Bederkesa nach Bremerhaven/Weser. Der Elbe-Weser-Schifffahrtsweg ist für uns eine gute und kurze Verbindung um von der Elbe in die Weser zu kommen, sonst bliebe nur der Weg über die Nordsee. Die Kanalstrecke ist 55km lang und für Schiffe von 33 m Länge, 5 m Breite, 1,5 m Tiefgang, Höhe 2,7 m (bei normalem Wasserstand). Carina ist mit gelegtem Mast 2,40m hoch und somit können wir diese Abkürzung problemlos nehmen.

Das erste Hindernis ist die Einfahrt bei Otterndorf durch das Deichtor in die Schleuse. Hier muss der Wasserstand stimmen (Tide), niedrig genug um durchs Tor zu kommen und hoch genug um nicht auf Grund zu laufen.

Ab der Schleuse Otterndorf fahren wir auf dem Hadelner Kanal  (das ist der erste Abschnitt des Elbe-Weser-Schifffahrtswegs) und ab Bad Bederkesa den Bederkesa-Geeste-Kanal bis zur Geeste.

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Es geht im Schneckentempo durch die Natur, wir dürfen 8km/h fahren, da wird man von einer Oma auf dem Fahrrad überholt. Andererseits bringt es auch Ruhe ins Schiff und in die Crew. Wir werden entschleunigt und genießen das Naturparadies durch das wir fahren.

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In Bad Bederkesa machen wir gegen 16:00 Uhr fest. Hier finden wir eine neue Steganlage vor. Allerdings gibt es keinen Hafenmeister mehr. Das Hafengeld zahlen wir im Thermalbad, dort darf man auch die Duschen und Toiletten benutzen.

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Hafengeld Bad Bederkesa: 11 Euro + 4 Euro (2 Personen) Kurtaxe incl. Strom

Von Bad Bederkesa geht es auf dem Bederkesa-Geeste-Kanal weiter. Die erste Schleuse ist die Selbstbedienungsschleuse Lintig. Vor der Schleuse anlegen und den Knopf zum Schleusen drücken. Das Tor öffnet sich, rein in die Kammer, wieder Knopf drücken und das Schleusentor schließt sich und wir werden hoch geschleust. Das andere Schleusentor öffnet sich und wir fahren aus der Kammer. Nun legen wir nochmals an und drücken den Knopf zum Schließen der Schleusenkammer, damit die Schleuse für das nächste Schiff wieder bereit ist.

Und auf zur nächsten Schleuse, das Geeste-Tidensperrwerk, hier haben wir ein wenig Wartezeit, weil gerade ein Schiff von der Gegenseite geschleust wird. Die Geeste hat HW und sieht viel hübscher aus als mit NW. Gegen Mittag machen wir in Bremerhaven beim City-Port fest. Bei diesem Anleger fällt man bei NW trocken, das heißt man liegt im Schlick.

Hafengeld City-Port Bremerhaven: 13 Euro ohne Strom

Wir machen einen Hafentag und schauen uns Bremerhaven an, die Stadt lohnt sich. Viele Museen, eine schöne Promenade an der Weser vorbei, ein mediteranes Shoppingcenter und eine schöne lange Fußgängerzone.

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Saison 2013

Elsfleth – Bad Bederkesa

Heute endlich kommt der Monteur mit der Kühlwasserpumpe und baut sie ein. CARINA ist wieder fit. Wegen der Tide können wir erst gegen 13.00 Uhr ablegen, dann aber nichts wie weg. Ein kleines Stück auf der Hunte, dann fahren wir mit dem Ebbstrom bis Bremerhaven und biegen dann in die Geeste ab. Wir fahren den Schifffahrtsweg Elbe-Weser. Höhenbegrenzung 2,70m passt für CARINA, mit gelegtem Mast haben wir nur 2,30m. Es ist immer wieder spannend auf der Geeste bei Niedrigwasser zu fahren. Immer schön die Außenkurve fahren, dass sagt Skipper Klaus! Das Geestesperrwerk passieren wir und gegen 19.50 Uhr die Selbstbedienungsschleuse Lintig. Mit dem letzten Büchsenlicht laufen wir in Bad Bederkesa ein. Fest um 20.20 Uhr.

Allgemein

Oldenburg – Bad Bederkesa

Heute legen wir schon um 7.15 Uhr ab, so kommen wir bei Niedrigwasser gut unter den Brücken durch und müssen nicht auf die Öffnungen warten. Das kann bei der Eisenbahnbrücke schon mal einige Zeit dauern. Wir fahren auf der Hunte bis Elsfeth und dann auf die Weser bis Bremerhaven. Die Fahrt auf der Weser macht Spaß, mit dem Ebbstrom düsen wir mit 15 km/h Richtung Bremerhaven. In Bremerhaven biegen wir in die Geestemündung ein. Würde Seelord nicht vor uns fahren, wir wären umgekehrt. Die Geeste hat Niedrigwasser und sieht wie ein kleiner Bach aus, mit rechts und links einem Streifen Watt. Aber Klaus kennt sich aus und steuert durch das Rinnsal. Einmal zeigt das Echolot nur noch 90 cm an, aber wir kommen gut durch. Ab  dem Geeste-Tidensperrwerk haben wir dann wieder etwas mehr Wasser unter dem Kiel. Die Geeste schlängelt sich durch eine Marsch- und Moorlandschaft. Das ist Natur pur! Ein paar Angler und ein wenig Viehzeug, Kühe und Schafe, sehen wir am Ufer. Wir genießen diesen Weg. In Kührstedt verabschieden wir uns von Seelord und sagen Barbara und Klaus Tschüss.

Vielen Dank an die Beiden für die Unterstützung und die vielen guten Tipps. Gegen 16.45 machen wir am Gästesteg in Bad Bederkesa fest.

Hafengeld 15,00 Euro (4,- Kurtaxe) – Fahrzeit: 9,5 Std.  – 85 km