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Eastermar – Dokkum – Kollum

Eigentlich wollten wir nach Drachten, sind wir auch, aber gleich am nächsten Tag wieder weg. In Drachten gibt es keine Möglichkeit dicht bei der City anzulegen. Der Yachthafen „de Drait“ ist eine Charterbasis und bietet natürlich auch Liegeplätze für Gäste an.

Drachten
Drachten

Aber geeignet ist der Hafen eher für Dauerlieger, die dann ein Auto zur Verfügung haben. Rund um den Yachthafen gibt es nichts und die City ist ca. 4 km entfernt. Den Nachmittag versüßen wir uns mit Koffie und Wentelteefjes (Armer Ritter). In Friesland macht man die „Armen Ritter“ mit Zuckerbrot (Suikerbrood)

Wentelteefjes (Armer Ritter)
Wentelteefjes (Armer Ritter)

Wir fahren also weiter über die „Lits-Lauwersmeer-Route“ Richtung De Leien und dann nach Eastermar.

Hier erwartet uns ein gepflegter Passantenhafen. Hübsch angelegt mit viel grüner Wiese und einem Spielplatz.

Wir machen fest und schauen uns im Ort um.

Von Eastermar geht es über das Burgumer Meer weiter nach Dokkum. Hier wird 4 Tage gefeiert: Admiraliteistsdagen! Das müssen wir nicht haben, riesige Bühnen mit mannshohen Lautsprechern und 4 Tage und Nächte Programm.

Da legen wir gleich wieder ab und fahren in den kleinen Ort Kollum. Im Yachthafen winkt uns eine Hafenmeisterin an den Steg, hier dürfen wir bis Sonntag festmachen. Leider haben wir kein schönes Wetter in Kollum, es regnet und stürmt. Einen Stadt oder Dorfspaziergang machen wir aber trotzdem. Es gibt eine Einkaufsstraße mit kleinen Läden und Cafés und 3 Supermärkte.

Dann geht es nach Dokkum…..zweiter Versuch

weiterlesen: Dokkum

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Hindeloopen

Bevor es nach Hindeloopen geht, machen wir einen Abstecher nach Gaastmeer. Gaastmeer ist ein kleines Wassersport-Dörfchen im Herzen des friesischen Seengebietes. Wir fahren über lt Piel an und liegen dort vor der Brücke. Den Tipp haben wir aus der Gruppe „Wassersport in den Niederlanden“ bei Facebook bekommen (danke an Eckhardt). Im Dorf finden wir ein Restaurant, einen Supermarkt und einen Imbiss. Dort genießen wir Patat und Frikandel spezial.
Hafengeld 9,50€ (die einzige Stromsäule befand sich am Anfang des Anlegers)

Heute wollen wir nach Hindeloopen. Von Gaastmeer fahren wir über das Heegermeer, den See Fluessen und De Morra in die Koudumer Vaart.

Über diesen kleinen Kanal fahren wir bis zur Schleuse nach Hindeloopen. Vor der Schleuse wenden wir und fahren zurück zum Passantenanleger.

Im Yachthafen (vor der 2,50m hohen Brücke) hätten wir auch liegen können, aber der Passantenanleger am Sportplatz ist viel dichter bei der Stadt. Hier liegen wir gut und fast alleine.

Hindeloopen liegt am Rande des Ijsselmeers, der früheren Zuiderzee. 1225 erhielt Hindeloopen schon das Stadtrecht und wurde zu einer wichtigen Handelsstadt mit einer Flotte von mehr als 100 Schiffen.

Auf zur Stadtbesichtigung, hier der Bilderbogen von Hindeloopen:

weiterlesen: Stavoren

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Allgemein

Oudega

Von Workum geht es mal wieder in die Natur. Wir haben uns einen Marrekriteplatz auf dem Bombrekker ausgesucht. Das ist ein kleiner See vor Oudega. Es ist herrlich warm und wir verbringen die Zeit mit Baden und Faulenzen. Allerdings nicht nur faulenzen, denn ich lackieren das Luk der Achterkajüte und Uwe bessert Lackschäden am Aufbau aus.

Nachts sehen wir, wie in der Presse angekündigt, sehr viele Sternschnuppen. Es ist der perfekte Platz zum beobachten, um uns sind keine Lichtquellen.

In Oudega machen wir im Passantenhafen fest. Oudega ist ein kleines Dorf in einem Seengebiet. Ein großer Campingplatz mit Yachthafen bringt Leben ins Dorf. Wir finden einen Supermarkt, Restaurants und einen Imbiss.

Das Hafengeld beträgt 6,75€ + 2€ Tourisabgabe (Internet ist frei und Strom kostenpflichtig)

Bilder aus Oudega:

Am Samstag wird die Straße am Hafen abgesperrt und kurzer Hand als Spielfeld beschlagnahmt. Vier Manschaften spielen auf zwei Spielfelder Schlagball (Kaatsen), Kaatsen ist in Friesland ein alter Nationalsport. Wir schauen den Spieler eine Weile zu, jedoch ohne die Spielregeln zu erkennen.

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Am Sonntag erhalten wir die Nachricht, dass unsere Freunde uns mit dem Womo besuchen wollen. Da in Workum zum Yachthafen auch ein  Wohnmobilstellplatz gehört, entschließen wir uns nach Workum zurück zu fahren. Das Hafengeld im Yachthafen Bouwsma beträgt 10,80€ + 2€  Touristenabgabe und 2,50 € für Strom.

Leider regnet es sowohl am Sonntag als auch am Montag. Aber wir haben trotzdem viel Spaß und viel zu erzählen, so das die Zeit viel zu schnell vergeht.

weiterlesen: Hindeloopen

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Saison 2014

Travemünde

Von Lübeck nach Travemünde

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Wir verlassen Lübeck und fahren auf der Trave bis Travemünde. Hier wollen wir auf günstiges Wetter warten, um raus auf die Ostsee zu fahren. Günstiges Wetter heißt schwacher Wind = wenig Welle.

Im Passathafen suchen wir nach einem Liegeplatz, aber das gestaltet sich sehr schwierig. Viele Plätze sind frei, aber die haben weder grüne noch rote Schilder! Von anderen Bootsfahrern haben wir schon gehört, das man sich die grünen Schilder spart, man soll festmachen und zum Hafenmeister gehen und erfahren, welche Box frei ist. Es weht kräftigt und wir wollen nicht zweimal anlegen, also fahren wir in den Rosenhof-Hafen. Hier sehen wir grüne Schilder.


Später beim Spaziergang am Passathafen vorbei, fragen wir einen Hafenmeister nach dem Problem mit den grünen Schildern. Wir haben hier so viele
Liegeplätze, da kann man sich nicht um grüne Schilder kümmern! So die Aussage des Hafenmeisters, Anlegen und fragen, hatte er als Lösung parat.
Aber alle Festlieger aus dem Passathafen fahren in andere Häfen und freuen sich über grüne Boxen…..

Yachthafen Rosenhof, auf Priwall: 15 € inclusive Strom
Auf Priwall zahlt man im Gegensatz zu Travemünde keine Kurtaxe, allerdings muss man mit der Fähre rüber nach Travemünde ( Erwachsene einfache Fahrt 1,10€)


Travemünde – das Tor zur Ostsee
Das höchste Leuchtfeuer Europas, das auf dem 125m hohen Maritim-Hotel steht, weist allen Ostseeskippern und den großen „Pöten“ den Weg nach Travemünde. Travemünde  bietet eine schöne lange Promenade, einen breiten Sandstrand und natürlich die stolze Viermastbark Passat.

Bilder vom Spaziergang:

weiterlesen: Heiligenhafen

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Saison 2013

Orkan Christian

Das Orkantief „Christian“ hat Sturmschäden in Millionenhöhe angerichtet, besonders betroffen waren Schleswig-Holstein und Süd-Dänemark. Hier fegte am Montag der Wind mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 190 Stundenkilometern über das Land..

Messwerte am 28. 10. 2013 in Åbenrå (Windfinder)

Windfinder33 m/s oder 64 kt oder 118 km/h

Als ich zum Fotografieren auf der Mole stand, hörte ich einen lauten Knall. Es könnte sein, das beim Ablegen des RoRo-Schiffes eine Festmacherleine gerissen ist. Durch das fliegende Wasser war das Schiff kaum zu sehen.

Im Yachthafen Aabenraa haben sich am Montag zwei Schiffe los gerissen, die Heckleinen waren gerissen. Die Schiffe lagen mit dem Heck am Steg. Zum Glück hielten die Leinen an den Heckpfählen. Gegen Abend konnten beide Schiffe wieder sicher am Steg vertäut werden.

Viele Winterplanen, Pflichtzelte und Vorsegel wurden vom Orkan zerstört.

Am Samstag ist Carina an Land gekommen und hat den Orkan auf dem Wintergestell gut überstanden. Neben Carina steht ein kleines Motorboot auf einem (selbst) gezimmerten Wintergestell. Dieses Schiff drohte um zu kippen. Wir konnten es mit Leinen und weiteren Holzbalken stabilisieren. Ebenfalls kippte ein weiteres Boot gefährlich hin und her, mit ein paar Betonplatten konnten wir hier auch für Ruhe sorgen. Ein weiteres Schiff setzte sich auf einem Transporthänger in Bewegung, mit ein paar Balken konnten wir es rechtzeitig stoppen, bevor es in die anderen Boote hinein gefahren wäre. Das waren aufregende Stunden und wir waren froh als es gegen 18.00 Uhr ruhiger wurde.